Sport/Vereine

21. Januar 2012

Freundschaftsspiel Viktoria Kelsterbach - Eintracht Frankfurt U19 auf dem Kunstrasen der IGS:


Gleich zwei hochkarätige Testspielgegner hatte sich Fußball-Verbandsligist Viktoria Kelsterbach im Rahmen des Stadtjubiläums für zwei Freundschaftsspiele auf dem Kunstrasen an der Integrierten Gesamtschule eingeladen.
Am 21. Januar gastierte die U19 der Frankfurter Eintracht, am 01. Februar die U23 des SV Wehen.

Pressestimme:

21.01.2012 Viktoria-Homepage

Nach 75 Minuten geht der Viktoria die Luft aus
Munteres Freundschaftsspiel gegen Eintrachts U19
Einen trotz einer Niederlage zufriedenen Trainer, acht Tore und zwei verschossene Elfmeter gab es zum Auftakt der Vorbereitungsspiele auf die Restrückrunde in der Verbandsliga auf dem Kunstrasen an der IGS zu bewundern.
Mit der U19 Bundesligamannschaft von Eintracht Frankfurt gastierte gleich ein absoluter Hochkaräter, um die Form nach einer Woche überwiegendem Lauftrainings zu überprüfen.
Die von Ex-Eintracht Kapitän Alexander Schur trainierten Gäste hätten bereits nach sechs Minuten in Führung gehen können, doch der Strafstoß ging über das in den ersten fünfundvierzig Minuten von Björn Morper gehütete Tor.

In der Folge konnte sich zunächst kein Team ernsthafte Torchancen erspielen. Ein Standard führte folgerichtig zum ersten Treffer der Begegnung nach 38 Minuten. Ein Freistoß von der rechten Seite fand den Weg an der Mauer vorbei ins Netz. Auf Viktoria-Seite waren im ersten Abschnitt lediglich zwei Torschüsse von David Veith zu verzeichnen.
Nach dem Wechsel verstärkten die in weiß-schwarz gekleideten Viktorianer ihre Offensivbemühungen und wurden dafür nach 54 Minuten belohnt. Eine gefühlvolle Hereingabe von Jonas Scheitza verwandelte Khalid Naimi per Kopf zum 1:1. Es folgte die stärkste Phase der Heimmannschaft. Nach 65 Minuten scheiterte Jonas Scheitza mit einem Strafstoß am Eintracht-Schlussmann. Der daraus resultierende Eckstoß landete wiederum beim Kelsterbacher Toptorjäger und der erzielte per Kopf die Führung. Ein von Manuel May schnell ausgeführter Freistoß auf den Torschützenkönig des letztwöchigen Offensivcups brachte nach 72 Minuten dann sogar das 3:1. Elegant nahm er den Ball mit dem Rücken zum Tor an, drehte sich und ließ dem Keeper erneut keine Chance.

Mit zunehmender Spieldauer war den Spielern die enorme Kraftanstrengung mehr und mehr anzumerken. Die Eintracht kam nach 78 Minuten zum Anschlusstreffer. Zwei direkt verwandelte Freistöße in der 82. und 87. Minute drehten die Partie dann komplett, ehe ein Konter eine Minute vor dem Ende sogar noch den 5:3 Endstand für die Eintracht einbrachte.
Viktoria-Trainer Ralf Horst war nach Spielende dennoch sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. "Wir sind auf einem guten Weg" ließ der Coach des Offensiv-Cup Siegers 2012 wissen. "Das, was ich von meinem Team sehen wollte, habe ich gesehen: Bis die Kräfte nach einer Woche intensivem Lauftrainings geschwunden sind, haben wir sehr gut dagegengehalten, müssen vielleicht nur noch etwas cleverer werden."

Zum Einsatz kamen: Björn Morper (46. Dominique Groß) - Alex Klooz, Marcel Tschakert, Tobias Döringer (64. Robert Brück), Marcus Joswig - AtayKoustar, Said Naimi (55. Manuel May), Khalid Naimi, Marius Troll, Dominic Machado 46. Giovanni D' Onofrio) - David Veith (46. Jonas Scheitza).
Viktoria-Tore: 1:1 Khalid Naimi (54.); 2:1 und 3:1 Jonas Scheitza (66. und 72.).
Artikel: Viktoria-Homepage vom 21. Januar 2012

01. Februar 2012

Freundschaftsspiel Viktoria Kelsterbach - SV Wehen U23 auf dem Kunstrasen der IGS:

01.02.2012, Viktoria-Homepage

Viktoria - SV Wehen U23 3:3 (2:1)
Eine weitere Überprüfung der Form fand für Viktoria Kelsterbach am Mittwoch, dem 01. Februar auf dem Kunstrasen an der IGS statt, wo die Hessenliga-Mannschaft des SV Wehen II gastierte. Bei eisigen Temperaturen brachte David Veith die Viktoria vom Elfmeterpunkt in der 25. Minute in Führung, nachdem Jonas Scheitza zuvor im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Drei Minuten später baute Tobias Döringer den Vorsprung per Kopf nach einer Ecke von Dominic Machado aus. Einen individuellen Fehler im Mittelfeld nutzte die Gästemannschaft in der 40. Minute zum Anschlusstreffer.Nach knapp einer Stunde gelang den Wehenern nach einem langen Ball der 2:2 Ausgleich. Marius Troll erzielte nach Zuspiel von Dominic Machado aus spitzem Winkel in der 73. Minute die erneute Viktoria-Führung. Der Hessenligist kam vier Minuten vor Schluss durch einen im Nachschuss verwandelten Foulelfmeter - Dominique Groß konnte den Elfmeter zunächst abwehren, war dann allerdings chancenlos - zum 3:3, was auch gleichzeitig den Endstand bedeutete.
Viktoria-Trainer Ralf Horst war nach Spielschluss mit dem Fitnesszustand, Engagement und Spiel seines Teams hoch zufrieden. "Der SV Wehen hat sich in einer hektischen Begegnung als junge, aggressive und taktisch klug agierende Mannschaft präsentiert und uns auf dem kleinen Kunstrasen nur wenige Räume gelassen. Er war zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung genau der richtige Gegner. Wir haben teilweise noch zu hektisch agiert, nach dem Ausgleich aber eine gute Reaktion gezeigt und durch Marius ein schönes Tor erzielt.". Zum Dank spendierte der Übungsleiter der Mannschaft einen trainingsfreien Donnerstag. Die folgenden Tage werden jetzt für den taktischen Feinschliff genutzt.
Zum Einsatz kamen: Groß - Klooz, Tschakert, Brück, Döringer - S. Naimi (70. Chatzi-Bentel), Joswig, Machado, Scheitza (80. Jung), D' Onofrio (55. Troll) - Veith (65. K. Naimi).
Artikel: Viktoria-Homepage vom 01. Februar 2012

07. und 08. April 2012

IBIS-Cup des BSC im Sportpark:

Die Fußballabteilung des Ball-Spiel-Clubs 1947 Kelsterbach e. V. stellte ihr Jugendfussballturnier am Osterwochenende im Sportpark unter das Motto 60 Jahre Stadtrechte.

Pressestimmen:

13.04.2012, Freitags-Anzeiger

Erste Erfahrungen auf dem Platz
Tausend Spieler beim Jugendfußballturnier des BSC
Der Ball-Spiel-Club (BSC) Kelsterbach machte am Osterwochenende seinem Namen alle Ehre, denn Fußbälle flogen über vier Spielfelder. Die Jugendabteilung des BSC richtete das Jugendfußballturnier „Ibis Junior Cup“ aus. Von den Jüngsten, der G-Jugend, über die F-, E-, und D-Jugend bis hin zur C-Jugend wurde um Siege und Pokale gekämpft.
Insgesamt gaben sich rund 70 Jugendmannschaften ein Stelldichein, was auch eine logistische Herausforderung mit sich brachte. „Da rennen rund tausend junge Fußballer herum, da muss man schon den Überblick behalten“, meinte Mitorganisator Andreas Hoffmann. Die Stadt stellte den Sportpark kostenfrei zur Verfügung, Sportparkwart Burkhard Engelke hatte alle Spielplätze vorbereitet und für immerhin acht Tore gesorgt. Die Sponsoren stellten die Sieger-Pokale und den Kühlwagen. „Aber ohne die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer samt Trainer, Betreuer und alles umsorgende Eltern wäre das alles nicht so möglich, wie es hier abläuft“, freute sich Bernhard Fischer, Vorsitzender der Fußballabteilung des BSC Kelsterbach.
Für die Mannschaft des TSV Wiesbaden war das Pokalturnier gar eine richtige Geburtstagsparty. Mama Pauline hatte für ihren Sohn Leonardo zum sechsten Geburtstag eine Torte gebacken und so feierte man gemeinsam im Sportpark Kelsterbach.Auch wenn die Mannschaften des Gastgebers keinen der vordersten Plätze belegen konnten, so war doch der Vergleich mit anderen, teilweise hochklassigen Teams eine lehrreiche Angelegenheit. Für die G-Jugend des BSC Kelsterbach waren es gar die ersten Spiele überhaupt, die dieses Team bestritt. „Also wenn ich sehe, wie die Kerlchen da herumpurzeln, da muss einem doch das Herz aufgehen“, freute sich der Abteilungsleiter.
Den Sieg bei der E1-Jugend holte sich das Team von Kickers Offenbach, gefolgt von VFR Rüsselsheim und SG Sossenheim, die Gastgeber vom BSC Kelsterbach belegten den 10. Rang. Auch bei der E2-Jugend waren die Kickers aus Offenbach nicht zu schlagen, hier folgten SV Germania Babenhausen und VfB Unterliederbach auf den Plätzen 2 und 3, der BSC Kelsterbach erreichte Platz 9.Bei der G-Jugend holte sich der SV Wiesbaden den Turniersieg vor SG DJK Hattersheim und FV 09 Eschersheim, der BSC Kelsterbach belegte den 8. Rang. Die SG Rosenhöhe (Offenbach) siegte bei der F1-Jugend vor Spvgg 01 Griesheim und SG Wiking 03 Offenbach, das Team des BSC Kelsterbach landete auf den 10. Platz.Einen weiteren Turniersieg für die SG Rosenhöhe gab es bei den F2-Junioren, auf den weiteren Plätzen folgten der FC Dietzenbach und der VfB Unterliederbach, der BSC Kelsterbach landete auf dem 7. Platz.
In der Klasse der D2-Junioren holte sich die Mannschaft von Rot-Weiß Walldorf den Sieg, Rang 2 belegte die Spvgg Griesheim, das Team des SC Opel 06 Rüsselsheim kam auf den 3. Platz, das Team des BSC auf Rang 6.
Den 3. Siegerpokal für die Kickers aus Offenbach holte das Team der C-Junioren, gefolgt von der SG Rosenhöhe und dem SSV Raunheim, mit dem 5. Platz war das Team des BSC Kelsterbach sehr zufrieden. „Gerade in dieser Klasse war es für unsere Mannschaft, die in diesem Jahr erstmals in der C-Jugend spielt, sehr schwer, zudem war das Turnier hier gut besetzt“, erklärte Hoffmann. (pos)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 13. April 2012, Text: Leo Postl

13.04.2012, Kelsterbach Aktuell

BSC organisierte ein Riesen-Fußballturnier
Der Ball-Spiel-Club Kelsterbach (BSC) richtete erneut ein Fußballturnier für Jugendmannschaften aus.
»Wir konnten 80 Teams im Sportpark begrüßen, und wir bekommen so manche anerkennende Stimme, wie wir das denn alles so gut bewältigen können«, sagte der Fußballabteilungsleiter Bernhard Fischer.
Mit 24 Teams hatte vor Jahren das Turniergeschehen einmal begonnen, das mittlerweile zu einer Großveranstaltung für die Nachwuchskicker herausgewachsen ist. Aus Vellmar im Kasseler Land kam die Jugendmannschaft mit der weitesten Anreise, um die Turniersiege stritten auf den beiden Rasenplätzen des Sportparks Teams von der G-Jugend bis zur C-Jugend. 50 Helfer hatte der BSC für die beiden Turniertage auf die Beine gestellt, die für die Verpflegung sorgten, den Sport organisierten oder einfach nur halfen, wo Not am Mann oder der Frau war. »Wir haben eine eingespielte Helfertruppe, da weiß beispielsweise jeder, welche Handgriffe beim Zeltaufbau zählen, und das geht dann ruck zuck«, schwärmte Fischer. Der richtete seinen Dank ebenso wie der zur Siegerehrung anwesende Erste Stadtrat Kurt Linnert an den Hauptsponsor Ibis-Hotels und die Kelsterbacher MWT-Transporte.
Trotz des etwas kühlen Wetters sei alles hervorragend gelaufen, war aus den Reihen der Organisatoren zu erfahren. Linnert konnte bei einer der Siegerehrungen den F-Junioren des BSC für ihre Turnierteilnahme kleine Pokale in die Hand drücken, die in den Kinderzimmern sicherlich einen Ehrenplatz erhalten werden. Verstärkt wurde Linnert von Vereinsringschef Thorsten Schreiner, der sich ein eigenes Bild von der Sportveranstaltung machte und lobende Worte für den ausrichtenden Verein fand.
Verbale Streicheleinheiten wurden auch wieder in Richtung Sportpark Kelsterbach verteilt, dessen Leiter Burghard Engelke erneut für optimale Spielflächen sorgte. Der Kelsterbacher Sportpark ist sowohl für Jugendturniere als auch für Länderspiele eine angemessene Spielstätte. (hb)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 13. April 2012, Text: Hartmut Blaum

07. April 2012

Internationales Osterfußball-Turnier des Eintracht-Thurau-Clubs in der Baugé-Halle:

Nach einigen Jahren Pause veranstaltete der Eintracht-Thurau Club Kelsterbach anlässlich des Stadtjubiläums auch wieder sein internationales Oster-Fußballturnier.Gespielt wurde zunächst in der Baugé-Halle an der Integrierten Gesamtschule. Abends fand in der Mehrzweckhalle Süd ein Bunter Abend, am nächsten Morgen ein Internationaler Frühschoppen statt.
Pressestimme:

25.04.2012, Frankfurter Neue Presse

Gute Laune beim Fußball-Osterturnier
Hobby-Kicker fanden sich nach dem sportlichen Teil zum gemütlichen Beisammensein ein
Immerhin bekamen die Organisatoren des Turniers noch 16 Fußballmannschaften zusammen. Schließlich setzte sich der Sportverein Düdelingen aus Luxemburg im Finale gegen den FC Primavera Hofheim durch.
Manche Dinge funktionieren irgendwann einfach nicht mehr, selbst wenn es tolle Ideen sind. So war es auch beim Internationalen Fußball-Osterturnier des Eintracht-Thurau-Clubs (ETC) Kelsterbach. Zum 30. Mal trafen sich nach mehrjähriger Pause die Kicker in der Baugé-Halle.
Immerhin 16 Mannschaften bekamen die Organisatoren zusammen, darunter sogar Teams aus Hamburg, Luxemburg und Bayern. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass vor einigen Jahren noch mehr als 20 Mannschaften aufliefen und sogar Exoten aus Brasilien und Singapur sich im beschaulichen Kelsterbach ein Stelldichein gaben. Deshalb hatte das Team um Vereinsvorsitzenden Erwin Jestadt auch einige Jahre Pause gemacht.
Jetzt, zu den Feiern aus Anlass 60 Jahre Stadtrechte von Kelsterbach, sollte es ein Comeback des früher sehr beliebten Turniers geben. Bereits um 9 Uhr ging es mit den sportlichen Aktivitäten los, das erste Spiel wurde angepfiffen und Fortuna Kelsterbach traf auf Grün-Weiß Wiesbaden. Jeweils zehn Minuten dauerte ein Spiel und bis zum frühen Nachmittag war die Vorrunde ausgespielt.
Es wurde eifrig gekämpft, kein Ball wurde vorzeitig aufgegeben, und die Hobbykicker zeigten allesamt, dass sie sehr motiviert waren – manche auch, dass sie gut Fußball spielen können. Dabei blieb es jedoch immer fair. "Wir hatten keine nennenswerten Verletzungen", zog Erwin Jestadt am Ende ein erstes Fazit.
Im Finale internationaler
Während das Spiel um die Plätze drei und vier ein reines Kelsterbacher Duell war, zum Schluss setzte sich die Sondermannschaft (Soma) der Viktoria im Siebenmeterschießen mit 3:1 gegen die Fortuna durch, ging es im Finale internationaler zu. Der Sportverein Düdelingen aus Luxemburg entschied das Turnier mit 2:0 gegen den FC Primavera Hofheim für sich.
So richtig wichtig war das allerdings gar nicht. Die Stimmung war auch bei den weiter hinten platzierten Mannschaften hervorragend, letztlich stand ohnehin der Spaß am Turnier im Vordergrund. Die gute Organisation tat hierzu ein Übriges.
Kaum vertreten
Auch beim anschließenden bunten Abend in der Mehrzweckhalle Süd. Doch auch hier zeigte sich, dass das Turnier längst nicht so angenommen worden war, wie vielleicht erhofft. So nach und nach trudelten einige der Mannschaften ein, längst nicht alle. Kelsterbacher Bevölkerung war dagegen kaum vertreten.
Der guten Laune tat dies aber keinen Abbruch. Alle Mannschaften erhielten einen Pokal und eine große Tombola versprach noch einige interessante Preise. Auch für das leibliche Wohl war hervorragend gesorgt – dennoch ist es mehr als fraglich, ob es im kommenden Jahr ein weiteres Turnier dieser Art geben wird.khn
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 25. April 2012, Text: Karlheinz Niess

17. April 2012

Fußball-Freundschaftsspiel Stadtauswahl - Eintracht Frankfurt im Sportpark:

Ein schönes Geschenk zum Stadtjubiläum gab es von der Fraport AG:Ein Freundschaftsspiel gegen den damaligen Noch-Zweitligisten Eintracht Frankfurt.
Eine Stadtauswahl aus Spielern der Viktoria und des BSC trat im Kelsterbacher Sportpark gegen Caio, Rob Fried, Thomas Kessler & Co. an und unterlag am Ende mit 0:8 Toren.
Pressestimmen:

03.05.2012, Frankfurter Neue Presse

Den Eintracht-Idolen so nah
Beim Freundschaftsspiel schlugen bei vielen Zuschauern zwei Herzen in der Fan-Brust
Zwar hatten die Kicker aus Kelsterbach am Ende gegen die Eintracht mit 0:8 verloren. Den Zuschauern wurde aber dennoch ein packendes Spiel geboten.
Es war ein Fußballtag. Nicht nur, dass am Abend der deutsche Rekordmeister Bayern München gegen die königlichen Kicker aus Madrid antrat. Auch in Kelsterbach fieberten die Menschen einem großen Spiel entgegen. Vielleicht nicht ganz so groß, wie in München. Dennoch gab es in den vergangenen Tagen einige Diskussionen mit Vorgesetzten. "Ich mache alles, aber bitte, gebt mir frei", dürften einige Kelsterbacher Kicker zu ihren Chefs gesagt haben.
Eine eigens zusammengestellte Mannschaft aus Spielern der Viktoria und des Ballsportclubs (BSC) Kelsterbach war aufgestellt worden, um gegen den großen Nachbarn, die Eintracht Frankfurt, zu spielen. Der Hauptsponsor der Profis, die Fraport, hatte der Untermainstadt zu ihrem 60. Geburtstag dieses Match geschenkt. Die Vorbereitungszeit war knapp. Erst am 30. März stand das Datum fest.
Etwas gemein
Rund 1200 Zuschauer wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen. Professionelle Sportfotografen hatten sich mit ihren riesigen Objektiven postiert, Kamerateams filmten die Partie. Dass die Fotografen ausnahmslos alle hinter dem Tor der Kelsterbacher Kicker standen, war allerdings etwas gemein. Es sah so aus, als ob sie der Heimmannschaft kein Tor, geschweige denn einen Sieg zutrauten – und das Ergebnis gab ihnen am Ende auch Recht. Doch auch wenn die Kelsterbacher am Ende mit 0:8 unterlagen, war es dennoch ein packendes Spiel.
Die Eintracht war in Anbetracht der heißen Phase des Aufstiegskampfes verständlicher Weise nicht mit der ersten Mannschaft besetzt, aber dennoch stets Herr des Geschehens. Umso begeisterter wurden die guten Spielzüge der Heimmannschaft vom Publikum gefeiert. Und davon gab es einige, wenn auch nicht vor dem gegnerischen Tor. Gerade bei den Nachwuchskickern, die entweder als Balljungen eingesetzt waren oder einfach am Spielfeldrand ihren großen Idolen von der Eintracht nahe sein konnten, pochten zwei Herzen in der Fanbrust. Natürlich hätten sie gerne das eine oder andere Tor der Kelsterbacher Auswahl gesehen. Doch andererseits waren sie auch große Eintrachtfans. Wie es sich für solch ein großes Ereignis gehört, war unter den Zuschauern auch der Magistrat vertreten und selbst Eintracht-Chef Heribert Bruchhagen war in die Untermainstadt gekommen.
Spendenaktion für Max
Neben dem Spaß hatte das Spiel aber noch einen weiteren positiven Aspekt. Nicht nur, dass die beiden beteiligten Vereine, Viktoria Kelsterbach und BSC, den Erlös aus Eintrittsgeld und Verkauf nach Abzug der Kosten behalten durften. Auch die Spendenaktion zugunsten des an Leukämie erkrankten Max aus Kelkheim brachte insgesamt 600 Euro.
Und einige Jungs haben jetzt eine Autogrammkarte mit der Unterschrift eines echten Fußballprofis über ihrem Bett hängen.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 03. Mai 2012, Text: Karlheinz Niess

02.05.2012, Frankfurter Neue Presse

Ein ordentlicher Auftritt gegen die große Eintracht Frankfurt
Beim gestrigen Freundschaftsspiel gegen den Fußball-Zweitligisten Eintracht Frankfurt hielt sich die Auswahl Kelsterbacher Spieler der ansässigen Vereine Viktoria und BSC vor rund 1000 Zuschauern lange Zeit wacker. Erst gegen Ende häuften sich die Gegentreffer.
Die Partie endete 8:0 (3:0) für die Eintracht. In der ersten Hälfte bot Kelsterbach der Eintracht Paroli. Besonders Torwart Dominique Groß konnte sich einige Male auszeichnen, wie links im Bild gegen Rob Friend.
Der kanadische Eintracht-Stürmer traf drei Mal, die restlichen Treffer erzielten Kapitän Caio, Ümit Korkmaz sowie die Nachwuchskräfte Hassan Amin, Sascha Wolfert und Dimitrij Nazarov. Zuschauer Dieter Kreitz hatte Verständnis dafür, dass Eintrachts Co-Trainer Reiner Geyer, der Armin Veh vertrat, eine Mischung aus Reserve- und Jugendspielern aufs Feld schickte:
"Das Verletzungsrisiko ist angesichts der restlichen Spiele in der Zweiten Liga einfach zu hoch. Aber auch die Jugendspieler sorgen dafür, dass hier ein klarer Klassenunterschied herrscht", analysierte der Kelsterbacher. Davon berichtete auch David Veith, Stürmer von Viktoria Kelsterbach: "Man denkt teilweise, dass wir schnelle Aktionen in unserem Spiel haben. Aber das stimmt nicht. Die Eintracht spielt viel, viel schneller – und das fast nur mit Jugendlichen", war Veith begeistert. "Trotzdem war es super, gegen sie gespielt zu haben."
Zustande gekommen war das Freundschaftsspiel unter Mithilfe von Eintracht-Hauptsponsor Fraport. Die Stadt Kelsterbach feiert dieses Jahr ihren 60. Geburtstag, da gönnte der Flughafen-Betreiber den beiden Vereinen das Spiel gegen die große Eintracht.
"Die haben ja auch einiges gut zu machen durch den ganzen Fluglärm, den sie auf Kelsterbach herablassen", verriet Udo Würz, Vorsitzender von Viktoria Kelsterbach, schmunzelnd. Eintracht-Verteidiger Martin Amedick, der nach seiner Verletzung 90 Minuten auf dem Feld stand, genoss es, statt einer Trainingseinheit ein Testspiel zu absolvieren: "Die Hauptsache ist, dass wir uns gut bewegen und für unsere Fans da sind. Es ist schön, wenn sie bei solch einem Spiel ganz nah dran sind, da macht es Spaß, sich zu präsentieren", sagte der Abwehr-Hüne.

Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 02. Mai 2012, Text: wma

18.04.2012, Freitags-Anzeiger

Eintracht gratuliert mit acht Toren
Stadtauswahl aus Viktoria- und BSC-Spielern unterliegt wie erwartet im Sportpark
Zum Festreigen „60 Jahre Stadt Kelsterbach“ darf ein sportliches Highlight nicht fehlen. Deshalb schenkte die Fraport den Kelsterbachern zum Jubiläum ein Freundschaftsspiel mit dem Zweitligisten Eintracht Frankfurt, dessen Aufstieg in die erste Bundesliga so gut wie sicher ist.Das Wetter war perfekt am Dienstagabend, Konkurrenz machte nur das Fernsehprogramm. Dort wurde das Champions-League-Spiel zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid gezeigt. Dieses wollen nicht nur alle fußballbegeisterten Fans sondern auch die Spieler selbst sehen. Also wurde das Spiel zwar ordentlich, aber möglichst schnell abgehandelt. Immerhin kamen über tausend Zuschauer in den Sportpark und boten eine Kulisse, die sich die beiden Kelsterbacher Vereine, Viktoria und BSC, auch bei Heimspielen wünschen würden.
Unter den Zuschauern im Sportpark fanden sich neben Bürgermeister Manfred Ockel und dem Ersten Stadtrat Kurt Linnert auch der Vorstandsvorsitzende der Eintracht, Heribert Bruchhagen, und Ex-Nationalspieler Bernd Hölzenbein. „Dass ich hier Spieler für unseren Kader entdecke, glaube ich zwar nicht, aber man muss ja mal sehen, wie die eigenen Leute auftreten“, meinte Hölzenbein, der Chef-Scout der Eintracht.
Für die Fraport waren Sabine Höpfner und Frank Cornelius anwesend, aber auch der ehemalige Eintracht-Aufsichtsratsvorsitzende Herbert Becker, der bei der Fraport bis zu seiner Pensionierung für die externen Kontakte zuständig war, kam aus dem nahen Zeppelinheim um das Spiel zu verfolgen.Die Kelsterbacher hatten ein Team aus Viktoria- und BSC-Spielern aufgeboten, die Frankfurter Eintracht kam mit einer jungen Nachwuchsmannschaft mit nur wenigen bekannten Namen wie Torwart Thomas Kessler, Mittelfeldspieler Caio sowie Rob Friend und Umit Korkmaz.
Die freundschaftliche Begegnung machte ihrem Namen alle Ehre, es entwickelte sich zwar ein flottes, aber stets faires Spiel. Zuerst im Zehnminutentakt, in der zweiten Halbzeit dann in kürzeren Abständen, zappelte dann immer wieder mal der Ball im Netz der Kelsterbacher. Am Ende stand es 8:0 für die Adlerträger.
„Ich weiß gar nicht, ob die noch duschen gehen, denn alle wollen das Champions-League-Spiel noch sehen“, scherzte Frank Niedermann, Leiter des Sport- und Kulturamtes, als die Spieler in die Kabinen verschwanden.
Sowohl die Viktoria als auch der BSC nutzten die Gelegenheit, um ihre Spendenaktion für den an Leukämie erkrankten Jungfußballer Max vom TuS Hornau fortzusetzen. Nachwuchsspieler beider Vereine gingen mit einem Spenden-Fußball durch die Reihen der Zuschauer und sammelten Geld für die Typisierung. Die Einnahmen werden an die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) überwiesen. (pos)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 18. April 2012, Text: Leo Postl

20.04.2012, Kelsterbach Aktuell

Leider kein Ehrentreffer für Kelsterbacher Stadtauswahl
Ein Geschenk wollten die Spieler der Bundesligamannschaft zum Freundschaftstreffen am vergangenen Dienstag parttout nicht machen: den Ehrentreffer. Stattdessen blieb es vor rund 1.000 Zuschauer im Kelsterbacher Sportpark beim 0:8 für die Gäste aus Frankfurt, obwohl es zumindest »Angebote« zum Ende des Spieles hin gab, den Ball einmal im Frankfurter Gehäuse zu versenken.
Doch die sechs Bundesligaprofis und neun Regionalligaspieler waren einfach körperlich zu dominant, stets einen Schritt schneller am Ball als die Stadtauswahl Kelsterbach bestehend aus Spielern des Ball-Spiel-Clubs (BSC) und der Viktoria, die ihren Ligaalltag in der Landesliga und der Kreisliga A verbringen. Allein der Bundesligaspieler aus Kanada Rob Friend (vorher Hertha und Mönchengladbach), 1,95 groß, versenkte drei Bälle auf Kelsterbacher Seite in der 9., 28. und 78. Minute.
Vor den Augen von Eintracht-Co-Trainer Rainer Gayer und unter Beobachtung von Chefscout Bernd Hölzenbein und dem Vorsitzenden der Eintracht Frankfurt Fußball AG Heribert Bruchhagen trafen auf Eintracht Seite weiter Caio (39.), Hassan Amin (52.), Sascha Wolfert (73.) und Dimitrij Nazarov (75.). Gesponsert hatte die Begegnung die Fraport AG zum Jubiläum 60 Jahre Stadtrechte. (hb)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 20. April 2012, Text: Hartmut Blaum

21. April 2012

Tanzevent der TSG "Flair" im Fritz-Treutel-Haus:

Anlässlich 60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach veranstaltete die Tanzgruppe „Flair“ ein Event der besonderen Art. Hierbei traten Tanzgruppen aus der Umgebung und der Region auf.Im Gegensatz zu den letzten Jahren war es kein Tanzturnier, sondern ein Tanzevent .Die Zuschauer konnten sich bequem zurücklehnen und den Abend genießen.
Pressestimmen:

07.05.2012, Frankfurter Neue Presse

Attraktive Hexen erobern die Bühne
Der Kelsterbacher Verein Flair hatte zum ersten Tanzevent geladen
16 Vereine waren dem Aufruf der Gruppe Flair zum ersten Tanzevent gefolgt. Dem Publikum wurde ein attraktives Programm geboten.
Wenn aus jungen hübschen Damen plötzlich attraktive Hexen werden, dann ist Showtime für die Kelsterbacher Tanzgruppe "Flair". Die Tänzerinnen um Christine Loos werden oft als Show-Act bei verschiedenen Veranstaltungen gebucht, sie nehmen aber auch an sportlichen Showtanzturnieren teil, um sich mit anderen Vereinen zu messen.
"Ein bisschen Ehrgeiz muss schon sein, sonst hat man ja keinen Vergleich", so die Vorsitzende des seit Oktober vergangenen Jahres eingetragenen Vereins TSG Flair Kelsterbach. Nach drei Jahren erfolgreich ausgerichteter Tanzturniere ging die Tanzgruppe Flair Kelsterbach nun einen neuen Weg – sie richtete erstmals ein Tanzevent aus.
Ungezwungen
"Wir haben alle großen Spaß am Tanzen und was gibt es denn Schöneres, wenn man frei von jeglichem Wettbewerbsdruck einfach drauf los tanzen kann", gab Christine Loos die Stimmung in den Tanzgruppen wieder. Angeregt hatte das 1. Tanzevent die Stadt Kelsterbach anlässlich ihres Jubiläums "60 Jahre Stadtrechte".
In seiner Begrüßung der Teilnehmer und Gäste verwies Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel deshalb auch auf die ungezwungene Atmosphäre. "Wir wollen, dass Sie sich alle hier im Fritz-Treutel-Haus wohlfühlen, das tun können, was Sie gerne tun, nämlich tanzen, und in geselliger Atmosphäre eine tollen Abend erleben", so Ockel.
Auf die Einladung der Tanzgruppe Flair und der Stadt Kelsterbach hin meldeten sich 16 Vereine an, am Samstagabend kamen dann tatsächlich 16. "Das ist ein recht guter Schnitt, denn es gibt immer mal unerwartete Zwischenfälle", weiß die Vorsitzende aus eigener Erfahrung.
Großer Jubel
Den Very Minis der Feuerreiter Kelsterbach war es dann vorbehalten unter großem Jubel der Gäste mit ihrem Tanz den Bühnenreigen zu eröffnen. Nach den Minis der Feuerreiter folgten die "VanityShowdancer Frankfurt", die ebenfalls mit viel Applaus bedacht wurden. Schon zum Empfang der Gäste hatten sich die Flair-Damen ihre "Hexenbemalung" im Gesicht aufgetragen. "Das braucht seine Zeit, wenn es perfekt aussehen soll", sagte Stefanie Weiß aus dem "Spinnenetz" heraus grinsend.
Kurz vor dem Auftritt wurden dann noch der Hexenmantel über die Schulter geworfen und der Spitzhut aufgesetzt – und schon waren die attraktiven Hexen fertig. "The Witch Project" lautet der Titel ihres Tanzes. Nach etwas gruseligem Beginn, verwandelten sich die "alten" Hexen jedoch plötzlich in Sexy-Hexen und begeisterten ihr Publikum. So macht Tanzen Spaß – und so soll es auch sein. Bis kurz vor Mitternacht dauerte das abwechslungsreiche Bühnenprogramm. Damit das Publikum nicht nur sitzen blieb, bot Zumba-Instrukteurin Natascha Voß einen Schnellkurs für alle im Saal. Das war ebenfalls eine echte Show.lp
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 07. Mai 2012, Text: Leo Postl

27.04.2012, Kelsterbach Aktuell

Flair liefert glanzvollen Beitrag zum Stadtjubiläum
Tanz-Event ein voller Erfolg
Der Bürgersaal des Fritz-Treutel-Hauses platzte fast aus allen Nähten, denn die Einladung der Tanzsportgruppe "Flair" bescherte der Veranstaltung "Tanz-Event" eine Vielzahl von Gästen und Mitwirkenden.
Event-erprobt sind die Damen des Vereins allemal, bereits drei eigene Tanz-Turniere hat der Verein mit großem Erfolg durchgeführt. Das Ensemble erfreut sich seit Jahren vor allem in der Heimatstadt großer Beliebtheit, die zahlreichen Auftritte sind inzwischen fester Bestandteil im Kelsterbacher Veranstaltungskalender. Zum 60-jährigen Jubiläum ließ man sich etwas Besonderes einfallen und ersetzte den Wettbewerbscharakter durch ein Format, das sich durch Vielfalt und Kreativität auszeichnete. Andreas Loos führte wie in der Vergangenheit souverän durch das Programm.
Den Anfang machten die "Very Minis" von den Feuerreitern, die als Eisbrecher anmoderiert wurden und dieser Ankündigung alle Ehre machten. Gleiches galt auch für die etwas älteren "Minis", die gemeinsam mit einigen Jugendtanzgruppen den eindrucksvollen Nachweis erbrachten, dass es um den Nachwuchs dieser Branche gut bestellt ist. Was die zahlreichen Gäste noch geboten bekamen, war Stimmung pur, entfacht von 14 Tanzgruppen, die teilweise eine Anreise von 100 Kilometern nicht scheuten, um beim "Tanz-Event dabei zu sein". Starke Tänze wurden präsentiert, der Einfallsreichtum bei der Auswahl der Mottos schien keine Grenzen zu kennen. Hip-Hop, Klassik oder Stimmungslieder, alles war dabei und auf alles wurde getanzt. Hexen, Amazonen und ein Black Swan gingen auf choreografische Weltreise nach Irland, Afrika oder in den tiefen Dschungel.
Trotz zweier Ausfälle füllten die Auftritte den bunten Rahmen, die dadurch verlängerten Pausen sahen die aktiven Gäste als dankenswerten Anlass zum Verschnaufen. Dies hatte sich gelohnt, denn beim "Zumba" blieb niemand mehr sitzen. Natascha Voß fungierte als sogenannter "Zumba-Instruktor", die Gastgeberinnen unterstützen sie mit einstudierter Präzision. Die Gäste tanzten fleißig mit, die aktive Teilnahme am Event sorgte für allgemeine Begeisterung, die selbst vor den Helfern am Ausschank nicht halt machte. Sie wippten im Rhythmus mit, am Rande und auf der Empore bewegten sich die Tanzgruppen, während die Kinder vor der Bühne jeden Quadratmeter Tanzfläche für sich beanspruchten.
Der letzte Programmpunkt unterstrich, dass auch die Herren der Schöpfung bei der Bewegung in Formation eine gute Figur machen. Das Neuenhainer Männerballett, in Kelsterbach kein unbeschriebenes Blatt, rundete mehr als drei kurzweilige Stunden ab, bei der nicht nur erklärte Fans voll auf ihre Kosten kamen.
Für die Versorgung mit Speisen und Getränken lag die Zuständigkeit beim bewährten Helfer-Team, die kulinarischen Offerten konnten sich sehen lassen. Leckere Snacks, Salate und von der Tanzgruppe selbstgemachter Spundekäs stießen auf hungrige Gegenliebe, während die Cocktailbar zum exotischen Durststiller einlud. Die Freude an einer rundum gelungen Veranstaltung spiegelte sich in einem entsprechenden Feedback vor Ort und auf der Webseite des Vereins wieder. (Ts)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 27. April 2012, Text: Thorsten Schreiner

30. April 2012

Tanz in den Mai des BSC rund um das Vereinsheim:

Der Förderverein der Fußballabteilung des Ball-Spiel-Club (BSC) Kelsterbach lud nicht nur Vereinsfreunde zu ihrem dritten "Tanz in den Mai" rund um das Vereinsheim in der Bergstraße ein. DJ Mathias Ostertag heizte den Gästen dabei mächtig ein.
Über den Tanz in den Mai liegen keine Pressestimmen vor.

01. Mai 2012

Maikundgebung des DGB-Ortsverbandes im Sportpark Kelsterbach

Traditionell lädt der DGB Ortsverband am 1. Mai zur Kundgebung in die Aula des Kelsterbacher Sportparks und anschließend zum großen Familienfest für Jung und Alt mit Kinderbelustigung, Fußball-Prominentenspiel und vielem mehr ein. 2012 wurde die Veranstaltung in das 60 Jahre-Programm integriert.
Pressestimmen:

02.05.2012, Freitags-Anzeiger

Maifeier für die ganze Familie
Kundgebung, Jugendturnier und Vorführungen im Sportpark – DGB kritisiert die Kooperation
Obwohl am Maifeiertag die Arbeit ruhen soll, hatten sich die Viktoria und der DGB Ortsverband Kelsterbach viel Arbeit aufgebürdet. Sie richteten gemeinsam die Maifeier im Sportpark aus, und zum Glück spielte auch das Wetter mit, so dass viele Besucher vorbeischauten. Neben einem Jugendfußballturnier gab es viele sportliche, musikalische und folkloristische Darbietungen. Tradition hat seit vielen Jahren das Fußball-Freundschaftsspiel zwischen einer Promi-Stadtauswahl und der SOMA der Viktoria. Für die kleinen Besucher gab es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm.
Im Mittelpunkt der DGB-Kampagne standen die Themen „Gerechten Löhne“ und „Soziale Absicherung“. In seiner Eröffnungsrede ging Kelsterbachs DGB-Ortsverbandsvorsitzender Günter Schneider zunächst auf das Jubiläum „60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach“ ein. „Ich möchte vorweg all jenen danken, die sich in den Jahren davor für die Belange unserer schönen Stadt eingesetzt haben, denn sonst könnten wir ein solches Jubiläum nicht feiern“, so Schneider.Dass dies auch dem Engagement der Bediensteten der Stadtverwaltung zu verdanken sei, sei „logisch“, so Günter Schneider. Er kritisierte deshalb die von der Kooperation in Auftrag gegebene Kostenstrukturanalyse.
„Diese kann doch nur zu einer Verdichtung der Arbeitsleistung führen, doch die Leistung einer Stadtverwaltung kann man nicht mit Stoppuhr und Kennzahlen messen“, betonte Schneider. „Es geht um Leute, die täglich auf die Arbeit gehen und ihr Bestes geben, dies wurde doch damit angezweifelt“, so Georg Germann vom DGB Ortsverband Mörfelden-Walldorf.Gastredner Bernd Heyl, Schulleiter sowie Kreisvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, ging in seiner Ansprache auf die hessische Schulpolitik und den Lehrkräftemangel ein.
Im Sportpark kämpften derweil junge Fußballer auf dem Kleinfeld um den Turniersieg. Wegen schwacher Beteiligung stellte die Viktoria gleich zwei Mannschaften, die freilich auch gegeneinander antreten mussten.
Zur Mittagszeit gab es Bratwurst vom Grill, wer es lieber süß mochte, konnte von den frisch gebackenen Waffeln kosten. Die Bewirtung übernahm gewohnt souverän das Team der Viktoria. Mitglieder des DBG Ortsverbands kümmerten sich um die Betreuung der Kinder, neben einer kleinen Hüpfburg gab es auch zwei Spiel-Stationen, die gut besucht waren. Der Handharmonika Spielring Kelsterbach gab ein paar Kostproben und lud schon einmal zu seinem Musical-Konzert am 2. Juni ins Fritz-Treutel-Haus ein. Die im TuS organisierte Kyudo-Gruppe (Japanischen Bogenschießens) demonstrierte ihr Können. Siegfried und Akemi Roscher sowie Ralf-Martin Neudert führten konzentriert die strengen Rituale des japanischen Bogenschießens vor. Für Unterhaltung sorgte auch der Auftritt der Folkloregruppe der UnioneFamiglieItaliana Kelsterbach.
Bei dem mit Spannung erwarteten Fußball-Freundschaftsspiel einer Stadtauswahl gegen die Soma der Viktoria fehlten leider die beiden Hauptakteure der Vorjahre. Bürgermeister Manfred Ockel musste wegen eine Muskelzerrung im Oberschenkel, die er sich während einer Bergtour beim Radfahren zugezogen hatte, passen und Kurt Linnert, der sonst als Torwart für Aufsehen sorgte, ließ lieber Jüngeren den Vorrang. (pos)

Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 02. Mai 2012, Text: Leo Postl

11.05.2012, Kelsterbach Aktuell

Sozial statt neoliberal - klare Worte bei der Maikundgebung
Gut besucht war die Kundgebung zum 1. Mai des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Kelsterbach, traditionell in der Sportpark-Aula. Der Tag der Arbeit stand unter dem Motto "gerechte Löhne - soziale Arbeit", gleich mehrere Redner erkannten darin ein brisantes und aktuelles Thema. Der Vorsitzende des Kelsterbacher Ortsverbandes Günter Schneider begrüßte zahlreiche Gäste aus den Reihen der Kelsterbacher Politik, der Vereinswelt nebst Vertretern von Handel, Handwerk und Gewerbe.
Der Vorsitzende eröffnete den Reigen der Ansprachen und stieg mit einem Rückblick über die Neugründung des DGB vor über 50 Jahren ein. Ein besonderer Gruß ging an die Adresse von Ludwig Börner, einer der ersten Gewerkschaftler der Nachkriegszeit in der Untermainstadt. Ausgehend vom Grundgedanken der sozialen Gerechtigkeit transferierte Schneider die Ideale von damals in die Gegenwart und stellte einen aktuellen Bezug her. "Die menschliche Arbeitskraft scheint nichts mehr wert und wird als reiner Kostenfaktor angesehen", beklagte der Vorsitzende.Er kritisierte den Trend zu unsicheren Arbeitsplätzen, Billiglohn, Dauerbefristung. "Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Bezug auf die Rentenansprüche öffnen der Altersarmut Tür und Tor", mahnte der Gewerkschaftler. Lobend äußerte er sich über die Entwicklung Kelsterbachs und zog eine komprimierte Bilanz im Bezug auf 60 Jahre Stadtrechte. Er sprach von vorbildlichen Sportstätten, einem modernen Schwimmbad und dem Bau der Unterführungen. Schneider unterstrich die Leistungen im sozialen Bereich, die sich vor allem durch die Schulträgerschaft auszeichne. Er zitierte die überregionale Presse, die die Integrierte Gesamtschule (IGS) als Vorzeigeobjekt darstellte. "Ihre Lehrer, Berufsberater und Sozialpädagogen ermöglichen den Schülern den optimalen Start in das Berufsleben", zitierte der Redner. Mit Bedauern erinnerte er an den Niedergang der KunstseidefabrikEnka, den Wegzug von Speditionen aus Cargo City Süd und den Umzug der Firma Ticona als größten Gewerbesteuerzahler, welche den Ausbau der neuen Landebahn entscheidend vorantrieb. Der Vorsitzende sprach sich für die Erhaltung von Arbeitsplätzen anstatt deren Reduzierung aus. In diesem Zusammenhang setzte er sich kritisch mit betriebswirtschaftlichen häufig bedienten Begriffen wie Effizienz und Effektivität auseinander, welche aus Sicht der Gewerkschaften meist für Personalfreisetzung stünden.
Bernd Heyl von der Gewerkschaft (GEW) fungierte als Gast- und Hauptredner. Der Pädagoge, der vor kurzem den "Tag der Inklusion" in Kelsterbach organisierte, sprach vom 1. Mai als "unserem Tag". Er sei Tradition und zeige an, wofür wir stehen, verkündete Heyl. Er beklagte, dass das Erreichte mittlerweile zurückgeworfen wurde. Grund dafür sei ein von den politischen Verantwortlichen aufgelegtes Programm, welches hauptsächlich zur Verschlechterung der Lebensbedingungen beitrage. Betriebsübergänge, Lohndumping und unsichere Arbeitsplätze seien an der Tagesordnung. Man spare zu Lasten der Arbeitnehmer, Beispiele seien Befristungen oder unbezahlte Praktika.

Ein Viertel der arbeitenden Bevölkerung befände sich in unsicheren Vertragsverhältnissen, für manche sei ein Minijob das einzige Einkommen. "Wer nicht nur zur Arbeit, sondern auch zum Amt muss, opfere seine Zeitautonomie und sei auf staatliche Unterstützung angewiesen", prangerte Heyl Einkünfte unterhalb der Armutsgrenze an.
Der Bundestagsabgeordnete Gerold Reichenbach, fast Dauergast bei den Kundgebungen in Kelsterbach, beklagte die aus seiner Sicht massive Lohnzurückhaltung in der BRD. Er setzte sich kritisch mit dem Thema Steuerflucht auseinander. Reichenbach vertrat die Meinung, dass die Staatsverschuldung auch durch diesen Geldtransfer entstünde.

Landrat Thomas Will nahm Stellung zur Haltung der Kommunen im Bezug auf den von der Landesregierung geplanten Rettungsschirm. Er zeigte kein Verständnis, dass Gelder, die der kommunale Finanzausgleich entziehe, zu einem Drittel und inakzeptablen Bedingungen zurückfließen. Jens Grode, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rüsselsheimer Stadtparlament, sprach von der "Mühle Leiharbeit", die inzwischen zweckentfremdet würde.

Den Trend zum Niedriglohn wäre auch einem nachvollziehbaren Verhalten der Arbeitnehmer geschuldet. "Man lasse sich lieber auf einen schlecht bezahlten Arbeitsplatz ein, bevor man auf der Straße stünde", so Grode. Bürgermeister Manfred Ockel bedankte sich für eine gelungene Veranstaltung und zollte den Organisatoren großes Lob. "Die soziale Bilanz in Kelsterbach kann sich sehen lassen", verkündete der Bürgermeister und ging auf laufende Projekte beim sozialen Wohnungsbau ein. Nach knapp zwei Stunden endete eine lange, jedoch kurzweilige Kundgebung mit starken Worten, die einer gewerkschaftlichen Veranstaltungen zur Ehre gereichten. (Ts)

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 11. Mai 2012, Text: Thorsten Schreiner

11.05.2012, Kelsterbach Aktuell

Sonne und gute Laune bei Maifeier
Pünktlich zum Wonnemonat zeigte sich der Frühling von seiner Schokoladenseite, entsprechend viel los war bei der Maifeier im Sportpark. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Ortsverband Kelsterbach fungierte einmal mehr als Ausrichter und den Gästen wurde einiges geboten. Für Speis und Trank war der Fußballverein Viktoria zuständig, die Angebote entsprechend dem Anlass.Grillgut, Pommes fanden reißenden Absatz, leckerer Kuchen und eine ansprechende Getränkeauswahl komplettierten die kulinarischen Offerten. Besonders ins Zeug legte sich der Viktoria-Nachwuchs, der fast bei der gesamten Organisation auffällig im Vordergrund agierte. Musikalisch untermalt wurde die Szenerie von Alleinunterhalter Knut Wichmann, bei seinen Evergreens machte man es sich unterm Zelt gemütlich.
Die Laufstrecke wurde als Bühne vor dem Rasenplatz genutzt, der Handharmonika-Spielring gab dort eine klangvolle Orchesterdarbietung zum Besten. Auf den vollbesetzten Rängen der Sitztribüne warteten die Gäste auf das obligatorische Fußballspiel zwischen einer Stadtauswahl und der Viktoria-Soma. Die Wartezeit verkürzten die Schülerband und die hip-hop-Gruppe der Integrierten Gesamtschule (IGS) und eine schwungvolle italienische Folklore-Tanzgruppe.

Deutliches Ergebnis trotz engagierter Gegenwehr
Der Stadtverordnete Karlheinz Herth, der als ehemaliger aktiver Viktorianer sich noch immer als Experte in das Maigeschehen einbringt, ließ es auch dieses Mal nicht nehmen, einige seiner Mitstreiter im Stadtparlament, gemeinsam mit einer Auswahl an Stadtbediensteten und IGS-Lehrern zu einem Team zu formieren.Unter seiner Anleitung galt es, den früheren Kelsterbacher Elite-Kickern Paroli zu bieten. Bemüht den Geboten der Fairness folgend, gingen alle Akteure engagiert zu Werke, um den zahlreichen Zuschauern Ansehnliches zu präsentieren. Nach verhaltenem Beginn gelang es den Viktorianern, ihre eingespielte Langzeiterfahrung zählbar umzusetzen. Nach druckvollen Angriffen war es Andy Gross, eigentlich defensiv ausgelegt, der den Weg in den Strafraum fand und eiskalt vollendete. Die Stadtauswahl, vom Rückstand eher aufgerüttelt, versuchte nun ihrerseits Akzente zu setzen. Vor allem der laufstarke Robin Schmalz brachte sich immer wieder ein, verpasste jedoch die beste Chance zum Ausgleich. Nach dem Wechsel schienen die Stadt-Kicker zeitweise ebenbürtig, die Tore gelangen jedoch den Soma-Fußballern. Mirko Mantik war der Schütze des dritten Tores, zuvor traf Stürmer-Legende Michi Hardt zum 2:0 und schließlich auch zum 4:0 Endstand. Nach sechzig Minuten endete eine unterhaltsame Partie, bei der das Ergebnis vielleicht um ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel. (Ts)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 11. Mai 2012, Text: Thorsten Schreiner

05. und 06. Mai 2012

Kinderzirkus Pfefferoni im Fritz-Treutel-Haus:

Die Petrusgemeinde baute den Bürgersaal des Fritz-Treutel-Hauses zu einer Zirkusmanege um und lud an zwei Tagen in den Kinderzirkus Pfefferoni ein. Monatelang hatte die Akteure für ihre Auftritte geübt und begeisterten in drei Vorstellungen ihr Publikum.
Pressestimmen:

21.05.2012, Frankfurter Neue Presse

Gelenkige Zebras und eine Affenbande im Fritz-Treutel-Haus
Die Kinder vom Zirkus "Pfefferoni" begeisterten ihr Publikum mit Akrobatik und Schaustücken. Hinter dem Spaß steht ein pädagogisches Konzept.
Schon Jesus sagte: "Lasset die Kindlein zu mir kommen". Ebenso hält es die Petrusgemeinde. Seit Januar probte sie jeden Samstag zwei Stunden lang für die fünfte Ausgabe ihres 2004 ins Leben gerufenen Kinderzirkus "Pfefferoni" mit 130 Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren. Bei insgesamt drei ausverkauften Aufführungen, zweien am Samstag und einer am Sonntag, brillierten sie mit Kunst- und Schaustücken sowie Akrobatik, aber auch Clownerien im Fritz-Treutel-Haus. Das hatte die Stadt eigens für dieses Projekt kostenlos zu Verfügung gestellt. Zu den 130 Aktiven, die von 70 Mitarbeitern betreut wurden, zählten etwa 40 junge Mitglieder der Kirchengemeinde, 90 Kinder stammen aus Kelsterbach und Umgebung.
Die jeweils knapp zweistündigen Aufführungen konnten sich sehen lassen. Das Publikum zeigte sich erstaunt über die Leistungen der Kinder, die sie binnen der kurzen Probezeit zu beherrschen erlernten. Keine Frage, dass die jungen Nachwuchsakrobaten und -darsteller mit anhaltendem Applaus belohnt wurden, den sie sich redlich verdient hatten.
Hinter dem "Zirkus Pfefferoni" steht ein pädagogisches Konzept. Organisatorin Sabine Schmidt betonte: "Die Kinder sollen mehr Selbstbewusstsein erlangen, über ihre bisherigen Grenzen hinaus kommen und sie sollen sehen, dass man zu etwas bringt, wenn man durchhält." Etwa 30 Prozent der Kinder haben bereits an früheren Proben und Aufführungen teilgenommen. Im Alter von 13 Jahren wechseln die Kinder dann zu den jugendlichen Mitarbeitern über, weil auch sie in die Verantwortung genommen werden. Für die herrlichen Kostüme zeichneten Anna Krebs und Marlis Brüner verantwortlich, die sie zusammen mit Müttern der kleinen Akrobaten nähten.
Das Mammutprogramm der Aufführungen umfasste jeweils knapp 40 Darbietungen – im Mittelpunkt standen viele Tiere und natürlich Clowns. Eine Affenbande, die jeweils von einer Darbietung zur anderen überleitete und auf der Suche nach einer geklauten Kokosnuss war, verzückte das Publikum ebenso wie Kängurus mit leuchtenden Diabolos, akrobatische Zebras, auf großen Kugeln balancierende Pinguine und blinde Maulwürfe als Tanzsäcke, welche die Lacher auf ihrer Seite hatten. Gelenkige Papageien vollführten Kunststücke am Trapez, Flamingos erwiesen sich als Seiltänzer, Frösche zeigten Akrobatiken auf Leitern, Tiger legten ein flottes Tänzchen aufs Parkett, Schmetterlinge kamen auf Einrädern daher, Giraffen auf Stelzen – und zum Schluss wurde deutlich, dass keiner dieser Tiere die Kokosnuss der Affen geklaut hatte. Denn die hielt – wie könnte es anders sein – zum Schluss das Affenbaby in der Hand.
Die Aufführungen waren mit sehr viel Liebe zum Detail vorbereitet worden. Das Fritz-Treutel-Haus war in eine Manege verwandelt worden, auf die das Publikum von allen vier Seiten blickte. Warum die Petrusgemeinde einen derartigen Aufwand betreibt? "Leuchtende Kinderaugen, die Aufregung hinter den Kulissen und der Stolz der Kinder bilden die Motivation", so Sabine Schmidt. Die Kirchengemeinde lege sich für Kinder ins Zeug, weil auch Gott die Kleinen schätze und appelliere, sie zu lieben. In diesem Sinne wird das Zirkusprojekt in zwei Jahren wiederholt und erfährt eine Neuauflage.tami
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 21.05.2012,Text: Carmen Erlenbach

09.05.2012, Freitags-Anzeiger

Wer hat die Kokosnuss geklaut?
Junge Artisten, Clowns und Tänzer begeistern im Kinderzirkus Pfefferoni
Ein Saal voller gut gelaunter Menschen, Popcornduft hängt in der Luft, Trompetenmusik ist zu hören und die Scheinwerfer fixieren die runde Bühne in der Mitte: „Manege frei“ hieß es für 130 Nachwuchsartisten beim Kinderzirkus Pfefferoni. Die Zuschauer bekamen während der drei Vorstellungen im Fritz-Treutel-Haus seilspringende Giraffen und auf dem Trapez turnende Papageien zu sehen.
Siebzig Helferinnen und Helfer trainierten drei Monate lang jeden Samstag mit den Kindern in elf verschiedenen Gruppen. Dabei lernten die jungen Artisten unter anderem, wie man Einrad fährt, auf Stelzen läuft oder schlicht und einfach das Publikum begeistert.Die freikirchliche Petrusgemeinde bot zum fünften Mal das Zirkusprojekt für Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren an. „Mit dem Zirkus wollen wir die Kinder stark machen“, so Sabine Schmidt, die in der Gemeinde für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig ist und den Kinderzirkus organisierte. „Sie lernen ihre Grenzen auszutesten, an sich zu arbeiten und mal etwas wirklich durchzuhalten“, erklärte Schmidt weiter.
Darüber hinaus inspiriert das Projekt die jungen Teilnehmer auch, sich sportlich und kreativ zu betätigen und fördert das soziale Miteinander. „Vor einigen Jahren hatte ich selbst den Wunsch, für meine eigenen Kinder etwas zu finden, was Spaß macht und fördert“, erzählt Sabine Schmidt. „Bei einer Freizeit in der Gemeinde brachte ich eine Zirkuskiste mit und die Kinder waren begeistert“, berichtete sie von den Anfängen. Die Idee, einen Kinderzirkus ins Leben zu rufen, war geboren.
In diesem Jahr hat sich das Zirkusteam eine Rahmengeschichte ausgedacht: Einer Gruppe von Affen wurde die Kokosnuss geklaut. Also machte sie sich auf die Suche und begegnete dabei Zebras, Tigern, Kängurus und anderen Tieren, bis sie schließlich die Kokosnuss wiederfanden – natürlich wie im Lied: Das Baby hatte das begehrte Stück.
„Es ist toll mitzuerleben, welche Stimmung hinter und auf der Bühne herrscht und welchen Spaß es den Kindern bereitet“, so Schmidt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die Kinder gingen in ihren Rollen richtig auf und verwandelten den Bürgersaal in ein buntes Zirkuszelt. „Es hat sehr viel Spaß gemacht“, meinten die Freundinnen Elisabeth, Jana und Katharina einstimmig. „Wir waren auch ziemlich aufgeregt, aber bei der nächsten Vorstellung sind wir das nicht mehr“, verrieten sie.
Auch die Eltern waren von dem Projekt begeistert. Dementsprechend gab es viel Beifall für die Artisten. „Die Vorstellung war sehr schön“, so Pia Hüther. „Besonders die Übungen am Trapez waren beeindruckend. Auch die letzte Szene mit dem Baby war sehr rührend“, schwärmte sie.Neben frischem Popcorn gab es auch leckeren Kuchen, den die Eltern gespendet hatten. Zudem wurden Zirkus-T-Shirts verkauft. Da die Teilnahme am Projekt umsonst war, wurden mit den Einnahmen die Projektkosten bezahlt.„Wahrscheinlich werden wir im übernächsten Jahr wieder einen Zirkus machen“, verriet Sabine Schmidt nach den drei erfolgreichen Vorführungen im Fritz-Treutel-Haus. (mki)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 09. Mai 2012, Text: M. Kriewitz

11.05.2012, Kelsterbach Aktuell

Bürgersaal als Manege - Kinderzirkus "Pfefferoni" begeisterte Groß und Klein
Das Fritz-Treutel-Haus sah irgendwie anders aus, seltsame und exotische Tiere machten sich dort breit, bei näherer Betrachtung erinnerten sie an wundervoll kostümierte Kinder. Und wo man normalerweise den altwürdigen Bürgersaal vermutet, tat sich eine Zirkus-Manege auf, die kurz darauf Schauplatz eines bombastischen Spektakels war. Die Petrusgemeinde lud ein zum Kinderzirkus "Pfefferoni", die jungen Akteure legten sich mächtig ins Zeug, um das gespannt wartende Publikum zu begeistern.

Was geboten wurde fällt in die Kategorie "Erste Sahne", eingebettet in knapp zwei Stunden Kurzweil. Artisten balancierten auf einer Stange oder zeigten schwindelfreie Kunststücke am Seil, sogar die Pinguine bewegten sich auf rollenden Bällen fort. Für mächtig Krach sorgte eine Zebraherde, die Giraffen setzten noch einen drauf. Die Clowns, die in keinem Zirkus fehlen sollten, präsentierten sich mit Faxen und Trara, während der Zirkusdirektor einigen schlauen Bewerbern auf dem Leim ging. Immer wieder hüpfte eine wilde Affenbande auf der Suche nach einer Kokosnuss durch die Ränge, welche sich am Schluss der Vorstellung als sehr lebendig entpuppte.

Umrahmt war die Szenerie von einem begeisterten Publikum, das mit Applaus zu keiner Zeit sparsam umging. Die Organisation und das Drumherum waren en Detail gut geplant, die kulinarische Versorgung beinhaltete sogar Popcorn frisch aus dem Automaten. Eine rundum gelungene Veranstaltung gefiel auch dem Bürgermeister, der sich das Event nicht entgehen ließ. Manfred Ockel nutzte im Anschluss die Gelegenheit, Dankesworte an den Veranstalter zu richten, ein besonderes Lob vom Stadtoberhaupt erging für die gute Jugendarbeit. (Ts)

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 11. Mai 2012, Text: Thorsten Schreiner

Homepage Kinderzirkus Pfefferoni

Manege frei!
Mehr als 130 Kinder im Alter von 6-12 Jahren haben drei Monate lang fleißig geübt.
Am 05.und 06. Mai 2012 konnten im Fritz-Treutel-Haus über 1000 Zuschauer in drei Vorstellungen tolle Sachen sehen.
Eine Affenbande war auf der Suche nach der geklauten Kokosnuss und verband die einzelnen Darbietungen. Bei den akrobatischen Zebras, auf der Kugel laufenden Pinguinen, den Papageien am Trapez, den Flamingos auf der Slackline und vieles andere mehr begeisterte nicht nur die Zuschauer.
Auch die 70 Mitarbeiter waren stolz auf "ihre Kids" die eine sehenswerte Leistung vollbracht haben!

05. Mai 2012

"Lousiana on Tour" der Truck-Race & Country-Freunde Kelsterbach in der Mehrzweckhalle Nord:

Neben der Country-Company Kelsterbach stellten auch die Truck-Race&Country-Freunde Kelsterbach ihre gemeinsam mit den New Nashville Rodeo Linedancers Rüsselsheim organisierte Veranstaltung "Louisiana on Tour" in der Mehrweckhalle Nord unter das Motto "60 Jahre Stadtrechte".
Folgende Pressestimme zur Veranstaltung am 05. Mai 2012 ist hier nachzulesen:

11.05.2012, Kelsterbach Aktuell

Beeindruckende Line-Dance-Formationen
Tanzen kann man zu zweit oder gar mit vielen Dutzend oder gar hunderten oder tausenden Mittänzern.

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der Kelsterbacher Verein Truck-Race&Country-Freunde-Kelsterbach gemeinsam mit den New Nashville Rodeo Linedancers Rüsselsheim in der Mehrzweckhalle Nord eine Line-Dance-Tanznacht. Die Band »Louisiana on Tour« spielte auf, als Vertreterin der Stadt wurde bei dieser 60-Jahre-Stadtrechte-Verstanstaltung Stadträtin Ursula Will begrüßt.
Die Tänze der Line-Dancer, entwickelt hat sich der Stil hauptsächlich im Süden der USA, nehmen Anleihe bei den traditionellen Tanzstilen. »Cuban« umfasst den ChaCha, Mambo oder Rumba, »Riseand Fall« steht für Entlehnungen aus dem Walzerbereich, »Smooth« greift unter anderem auf Quick Step, Tango und den West Coast Swing zu, während »Lilt« auf Kife, Polka oder Rumba oder Samba zugreift. Bis zu 72 Schritte umfassen die Schrittfolgen, die in verschiedene Ausrichtungen getanzt werden.Als notwendige Ausrüstungsgegenstände benötigen die Line-Dancer nicht Frack und schwarze Lackschuhe, sondern eher Stetson und Cowboystiefel. (hb)

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 11. Mai 2012, Text: Hartmut Blaum

12. Mai 2012

Country trifft Rockabilly im Fritz-Treutel-Haus:

Wilder Westen im Fritz-Treutel-Haus: Die Country Company Kelsterbach veranstaltete sowohl ein Turnier im Country- und Westerntanz, als auch ein Konzert unter dem Motto "Country meets Rockabilly".
"Charly andthe Outlaws", eine der besten Country-Bands im Rhein-Main-Gebiet und die Maintaler Band "Rockabilly Squad" sorgten dabei für entsprechende Livemusik im Fritz-Treutel-Haus.
Pressestimme:

18.05.2012, Kelsterbach Aktuell

Country Company bringt Western-Atmosphäre ins Fritz-Treutel-Haus
Anlässlich des 60-jährigen Kelsterbacher Stadtjubiläums brachte die Country Company Western-Flair ins Fritz–Treutel-Haus.

Bei „Country trifft Rockabilly“ kamen Linedancer sowie auch Rock‘ Roll Begeisterte voll auf ihre Kosten. Die Bands „Charly and the Outlaws“ und Rockabilly SQUAD“ präsentierten in stilechterKulisseflotteCountryklänge.

Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt. Zur Auswahl standen Hackbraten, Würstchen und Pommes, diverse Leckerbissen sowie Kaffee und Kuchen. Die Country Company Kelsterbach lieferte mit diesem Event einen angemessenen Beitrag zum Stadtjubiläum. Bürgermeister Manfred Ockel dankte allen Beteiligten für das tolle Engagement.

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 18. Mai 2012, Text: Country-Company-Kelsterbach, Henrika Schreiner

12. Mai 2012

Rot-Kreuz-Tag auf dem Rathausplatz:

Zu einem Rot-Kreuz-Tag hatte der DRK-Ortsverband Raunheim-Kelsterbach auf den Rathaus-Vorplatz eingeladen. Als Service wurde u. a. die Überprüfung von KFZ Verbandskasten, Informationen zum HausNotruf und dem MenüService des Deutschen Roten Kreuzes angeboten und natürlich war auch der Blutspendebus vor Ort und für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Pressestimmen:

28.05.2012, Frankfurter Neue Presse

DRK-Jugend wirbt fürs Retten
Die ehrenamtlichen Helfer informierten über ihre Arbeit, um neue Mitglieder zu gewinnen
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Raunheim-Kelsterbach verzeichnet 1500 Mitglieder, davon 34 Aktive. Vor dem Rathaus machte das DRK Werbung für die aktive Mitarbeit.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist fraglos eine hilfreiche Einrichtung. Bei Unfällen und Unglücken rücken die Helfer, oft gemeinsam mit anderen Hilfsdiensten wie der Feuerwehr, aus. Sie unterstützen hauptamtliche Rettungsdienste und haben dafür eigene Sanitätsfahrzeuge, der Blutspendedienst wird organisiert und auch die Erste-Hilfe-Bescheinigungen für Führerscheine können dort gemacht werden.
Das alles geht nicht nur mit dem großen Engagement der ehrenamtlichen Helfer, dafür ist auch Geld nötig. Und auch in Kelsterbach, oder genauer Raunheim-Kelsterbach, wie die Ortsvereinigung korrekt heißt, gibt es dazu die Fördermitglieder. Diese sind überwiegend zwar nicht als Rotkreuz-Helfer aktiv, unterstützen aber mit ihrer Mitgliedschaft die Arbeit finanziell.
Förderer gewünscht
"Wir haben knapp 1500 Mitglieder, davon 34 Aktive", sagte der stellvertretende Vorsitzende der DRK-Ortsvereinigung, Volker Drees, vor dem Kelsterbacher Rathaus. Dort hatte das DRK-Raunheim-Kelsterbach nämlich ein großes Aufgebot aufgefahren. "In erster Linie wollen wir damit Werbung für die aktive Arbeit machen, aber auch neue Fördermitglieder gewinnen", sagte Drees. Und sie hatten einiges organisiert. Der Blutspendetermin wurde eigens für die Veranstaltung verlegt, und das Team in dem Spezialbus des DRK hatte den ganzen Tag reichlich zu tun.
Ein paar Meter weiter stand ein Rettungsfahrzeug. Thomas Harbich stand darin allen Neugierigen Rede und Antwort. Eine auf der Trage liegende Puppe machte die Darstellung beinahe lebensecht. Natürlich war der Wagen besonders bei den Kindern gefragt. Aber auch einige Erwachsene informierten sich über Einsatzzweck und Ausstattung des Sanitätsautos. So wie Sören Hannappel. Der Wahlkelsterbacher überlegte sogar, ob er nicht Mitglied beim DRK wird. Ein großes Werbezelt durfte natürlich auch nicht fehlen. "Wir haben noch Jacken in Ihrer Größe", war einer der werbewirksamen Slogans.
Jugendrotkreuz dabei
Auch hier standen Helfer bereit, um zu informieren und gleich neue Mitglieder aufzunehmen. "Wir haben rund 20 Helfer hier im Einsatz", sagte Volker Drees zum Personaleinsatz. Fehlen durfte dabei auch das Jugendrotkreuz nicht.
Wer wollte, konnte auf dem Rathausplatz auch den Verbandskasten seines Autos überprüfen lassen, mit dem ein oder anderen fehlenden Teil kostenlos auffüllen lassen oder sich gleich einen neuen kaufen. Und beim frisch zubereiteten Putengyros stärkten sich anschließend Besucher und DRK-Helfer gleichermaßen.
Auch diese Veranstaltung war, wie so viele in diesem Jahr, ein Teil der Feiern zu 60 Jahren Stadtrechten in Kelsterbach. khn
Die Ortsvereinigung nimmt noch neue Mitglieder auf. Wer sich informieren will, findet alles Wissenswerte im Internet unter der Adresse http://www.drk-rk.de.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 28. Mai 2012, Text: Karlheinz Niess

16.05.2012, Freitags-Anzeiger

Sogar in die Schubladen geguckt
DRK Ortsverein präsentiert sich auf dem Rathausplatz – Viele gehen zur Blutspende

Auf dem Rathausplatz standen zwei Rettungsfahrzeuge, um die fast zwanzig ehrenamtliche Helfer geschäftig arbeiteten. Doch zum Glück hatten die Rettungskräfte keinen Großeinsatz, sondern die Mitglieder des DRK Ortsvereins Raunheim-Kelsterbach bereiteten den Rot-Kreuz-Tag vor, den sie anlässlich des Jubiläums „60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach“ in der Stadtmitte organisierten.
Mit der Aktion wollte das DRK um seinen Vorsitzenden Jürgen Michel für den Verein werben und ihn bekannt machen. „Wir sind hier noch nicht so etabliert wie beispielsweise die Feuerwehr“, so Michel.
„Viele wissen nicht, dass sie die Arbeit des DRK passiv mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen können. So finanzieren wir unsere Arbeit, die Ausrüstung und vieles mehr“, erläuterte Volker Drees, der stellvertretende Vorsitzende.

Während des Rot-Kreuz-Tages durften die Besucher einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich die Ausrüstung genauer ansehen. Im Rettungsfahrzeuge lag eine intubierte Puppe. Wie ein Defibrillator funktioniert, wurde genauestens erklärt.Geduldig beantworteten die Mitglieder der Einsatzabteilung die Fragen der Besucher. Was passiert während eines Einsatzes? Welches sind die wichtigsten Erste-Hilfe-Regeln? Wie sieht der Alltag eines Rettungssanitäters aus? All das wollten die interessierten Bürger wissen. Sogar in Schränke und Schubladen durften sie gucken.Präsenz zeigte auch das Jugendrotkreuz. Der DRK-Nachwuchs versorgte die Besucher mit frischem Popcorn, spielte mit den Kindern und demonstrierte, wie Pflaster richtig geklebt und Verbände korrekt angelegt werden.
Auf besonderes Interesse stieß ein Stand, an dem sich Mullbinden, Heftpflaster, Kompressen, Fixierbinden und vieles mehr stapelten. Hier gab es einen Verbandskasten-Check und die Besucher konnten Lücken gleich kostenlos auffüllen. Außerdem informierte das DRK über den HausNotruf und den MenüService als besondere Leistungen des Vereins.Wer sich für den Rot-Kreuz-Tag interessierte, konnte gleich noch zur Blutspende gehen. Dazu hatte der DRK-Ortsverein den regulären Termin in Kelsterbach kurzerhand um wenige Wochen vorverlegt. Schon früh am Tag bildete sich eine kleine Schlange vor dem DRK-Wagen mit den vier Betten im Inneren.
Extra zur Spende kam Fabian Huver aus Rüsselsheim. „Ich versuche jedes Jahr alle Termine in der Umgebung wahrzunehmen. Schließlich kann immer etwas passieren, bei einem Auto- oder Motorradunfall beispielsweise. Es ist wichtig spenden zu gehen, damit immer genug Blut vorhanden ist“, betonte Fabian Huver, der sich danach über ein leckeres Mittagessen freuen durfte. Es gab Putengyros mit Zaziki und Krautsalat.

Der DRK Ortsverein verzichtete beim Rot-Kreuz-Tag bewusst auf ein buntes Rahmenprogramm, denn im Fokus stand die Arbeit und das Angebot des DRK. Jürgen Michel zeigte sich zufrieden mit der Resonanz und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. (nta)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 16. Mai 2012, Text: NorsinTancik

25.05.2012, Kelsterbach Aktuell

DRK Werbetag hätte mehr Besucher verdient
Am 12. Mai präsentierte sich die DRK Ortsvereinigung Raunheim-Kelsterbach auf dem Rathausplatz den Bürgerinnen und Bürgern Kelsterbachs.Die DRK Ortsvereinigung hatte den Besuchern einiges zu bieten. So bestand die Möglichkeit, sich kostenlos seinen Verbandskasten prüfen und ggf. auffüllen zu lassen. Hierzu war extra ein entsprechendes Verbandskastenmobil aus Wiesbaden vor Ort. An einem großen Informationsstand gab es Informationen zur aktiven Mitgliedschaft sowie den Vorteilen einer passiven Fördermitgliedschaft.

Darüber hinaus konnte man sich über die Leistungen des DRK Hausnotrufes informieren und den DRK MenüServicetesten (früher Essen auf Rädern).Der komplette Fuhrpark der Einsatzabteilung stand vor Ort zur Besichtigung bereit - Blickfang waren die beiden baugleichen Rettungswagen, die von den Besuchern eingiebig inspiziert werden konnten.Aus Frankfurt war ein Blutspendebus vor Ort, so dass die Besucher auch spontan die Möglichkeit hatten, Blut zu spenden. Prominentester Spender an dem Tag war übrigens Stadtrat Kurt Linnert, der sich spontan zu einer Blutspende überreden ließ.Ebenfalls vor Ort hatte das Jugendrotkreuz einen Spieleparcour aufgebaut und bot selbstgemachtes Popcorn für die Besucher.
Die Verpflegungsgruppe des DRK bot vor Ort ein selbstgemachtes Putengyros mit Tzatziki und Krautsalat an, welches von den Besuchern und den Blutspendern, die zur Belohnung kostenlos verpflegt wurden, große Anerkennung fand."Es geht uns hauptsächlich um zu informieren" so der stellvertretende Vorsitzende Volker Drees. "Allerdings sind jederzeit weitere aktive und passive Mitglieder willkommen" ergänzt Bereitschaftsleiter Alexander Hänel, die die Veranstaltung organisiert haben.
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 25. Mai 2012

12. Mai 2012

Ausstellungseröffnung "60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach" im Stadtmuseum:

60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach war für das Kelsterbacher Volksbildungswerk Grund, eine Sonderausstellung im Stadtmuseum zu diesem Thema zu organisieren. In den Museumsräumen in der Marktstraße konnten sich die Interessenten 150 Bilder zum Thema ansehen.

Pressestimmen:

28.05.2012, Frankfurter Neue Presse

Stadtgeschichte säuberlich sortiert
Eine Ausstellung zeigt den Abriss der wichtigsten Ereignisse der vergangenen 60 Jahre
Rund 30 Gäste kamen zur Eröffnung der Ausstellung im Stadtmuseum. Dort sind auch neuere Ereignisse wie der Bau der Nordwest-Landebahn dokumentiert.
Wenn Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) vor einer Tafel steht, auf der die Bilder der vier Bürgermeister der Untermainstadt zu sehen sind, darunter natürlich auch seines, kann es eigentlich nur um die Geschichte der Stadt gehen. Gerade in diesem Jahr, in dem nahezu jede Veranstaltung unter der Überschrift "60 Jahre Stadtrechte" steht. Im kleinen, im Unterdorf gelegenen Stadtmuseum, wurde tatsächlich eine Ausstellung eröffnet.
"Wir haben rund 150 Fotos aus sechs Jahrzehnten gesammelt", sagte Bernhard Wiegand vom Volksbildungswerk. Dessen Museumsgruppe hat sich in monatelanger Kleinarbeit der unzähligen Fotodokumente angenommen und einen schönen Querschnitt der vergangenen 60 Jahre zusammengestellt. Nicht nur die Köpfe der bisherigen Bürgermeister sind dort zu sehen.
Fein säuberlich nach Zeiten sortiert, stehen die Schautafeln in den Räumen. So sind auf der Tafel der 1950er Jahre unter anderem die damaligen Kegelweltmeister zu sehen. Oder die Einweihung des katholischen Kindergartens mit dem Bischof aus den 1960er Jahren. Auch die Eröffnung der Integrierten Gesamtschule (IGS) 1972 ist zu finden. Zudem sind die neueren Errungenschaften wie das Sport- und Wellnessbad zu finden.
Mancher Kommentar
Es ist ein Abriss der wichtigsten Ereignisse in der noch jungen Stadtgeschichte Kelsterbachs, die sich den rund 30 Gästen bei der Eröffnung der Ausstellung bot. So mancher Kommentar zeigte, dass der eine oder andere sich noch gut an die auf den Bildern festgehaltenen Ereignisse erinnern kann.
"1952, die Wunden des Zweiten Weltkrieges waren noch nicht verheilt, entwickelte sich eine bunte Mischung an Bewohnern in Kelsterbach", sagte Manfred Ockel. Flüchtlinge aus allen Teilen Deutschlands waren genauso darunter, wie Arbeitssuchende, die in der damals aufstrebenden Industrie eine berufliche Heimat fanden.
10 000 Einwohner waren erforderlich, damit aus dem Dorf Kelsterbach, das immerhin schon 835 das erste Mal urkundlich erwähnt wurde, eine Stadt werden konnte. Auch das Wachstum der Untermainstadt wurde auf Fotos dokumentiert – bis hin zum 15 000. Bürger in den 1970er Jahren.
Wachsender Nachbar
Wie Manfred Ockel sagte, die Stadt begann sich 1952 dynamisch zu entwickeln. Auch Dank des stetig wachsenden Nachbarn, der nicht nur Geld und Freude brachte – des Frankfurter Flughafens. Denn auch der Bau der neuen Nordwest-Landebahn bei Kelsterbach ist natürlich dokumentiert.
Wer sich über diese bewegenden und dynamischen Jahrzehnte informieren will, und das dürfte für alteingesessene Kelsterbacher genauso interessant sein wie für jene Menschen, die erst in den vergangenen Jahren zugezogen sind, hat dazu sonntags von 14 bis 17 Uhr und mittwochs von 17 bis 19 Uhr noch bis zum 16. Dezember Gelegenheit.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 28. Mai 2012, Text: Karlheinz G. Niess

25.05.2012, Frankfurter Neue Presse

Alte Bilder von einer neuen Zeit
In einer Sonderausstellung können die Besucher 60 spannende Jahre Revue passieren lassen
Die Organisatoren der Sonderausstellung haben das Archiv der alten Schule nach historischen Aufnahmen durchsucht. Dabei sind sie fündig geworden. Im Stadtmuseum werden etwa 150 Fotos gezeigt, darunter viele historische Schwarz-Weiß-Bilder.
"60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach" lautet eine umfassende Sonderausstellung im Stadtmuseum, die derzeit noch aufgebaut und morgen, Samstag, um 11.30 Uhr mit Ansprachen unter anderem von Bürgermeister Manfred Ockel und Bernhard Wiegand, dem Vorsitzenden des Volksbildungswerks, eröffnet wird.
Organisator Karl Schmied hat mit Unterstützung von Wiegand, Heiko Gyr und Hubert Schöggl von der Museumsgruppe seit März das Archiv in der alten Schule nach historischen Aufnahmen durchstöbert und ist fündig geworden. Insgesamt zeigt die Ausstellung etwa 150 Fotos, darunter viele historische Schwarz-Weiß-Bilder, die Schmied eigens für die Präsentation auf 15 mal 20 Zentimeter vergrößern lassen musste.
Seifenkistenrennen
Aber auch Originalfotos sind zu sehen, einige 20 mal 30 Zentimeter groß, die Gebäude wie Schulen, Kirchen und Kindergärten zeigen, die seit der Stadtwerdung in Kelsterbach am 14. Mai 1952 errichtet wurden. Darüber hinaus erinnern alte Fotos an ein Seifenkistenrennen 1953, die erste Kerb in der Stadt Kelsterbach 1960 sowie an das Jahr 1955, als die Stadt ihre Kegelweltmeister ehrte. Zu der Mannschaft zählten fünf Kelsterbacher.
Original-Urkunde
Neben diesen vielen Aufnahmen unter anderem auch von den Feierlichkeiten zur Verleihung der Stadtrechte am 14. Mai 1952 im Kinosaal Friedrichshöhe wird in einer Vitrine die Original-Urkunde des hessischen Innenministers gezeigt, die der einstige Bürgermeister Wendelin Scherer damals in Empfang nahm und mit der Kelsterbach die Stadtrechte verliehen wurden. Flankiert wird diese Urkunde von zahlreichen Fotos, welche die Überreichung dokumentieren.
Eine weitere Schautafel zeigt Fotos von der Gewerbeausstellung am 31. August 1952, eine andere dokumentiert sauber gegliedert die 1950er Jahre, eine weitere die 1970er Jahre und auch für die 1980er Jahre gibt es eine eigene Tafel in der Ausstellung. Darüber hinaus werden Fotos aus dem Archiv der Stadt Kelsterbach gezeigt, die seit dem Jahr 2000 aufgenommen wurden und dort eigentlich aufbewahrt werden.
Gezeigt werden auch das Rednerpult des einstigen Bürgermeisters Wendelin Scherer, der es zu allen öffentlichen Ansprachen stets mit sich führte, sowie Geschenke wie Teller und Münzen, die anlässlich bisheriger Stadtjubiläen überreicht oder hergestellt worden sind. Doch damit nicht genug: Auch Zeitschriften der Stadt wie "Kelsterbach – gastliche Stadt am Main" und "Kelsterbach in Wort und Bild" werden in der Sonderausstellung präsentiert.
Schmied und Schöggl sind nun seit 14 Tagen mit dem Aufbau beschäftigt. Mal fehlt hier noch ein Foto, mal da, mal dort – und wegen jedes einzelnen Bildes müssen extra wieder Vergrößerungen angefertigt werden. Auch das Einräumen der Vitrinen und das Putzen nehmen viel Zeit in Anspruch. Dafür kann die Sonderausstellung bis zum 16. Dezember sonntags zwischen 14 und 17 Uhr sowie mittwochs nach Vereinbarung kostenlos besichtigt werden.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 25. Mai 2012, Text: Carmen Erlenbach

18.05.2012, Kelsterbach Aktuell

60 Jahre auf 150 Bildern
Bis in den Dezember hinein wird im Stadtmuseum Kelsterbach eine Jubiläumsausstellung zum Thema 60 Jahre Stadtrechte zu sehen sein. Die Volksbildungswerkler Karl Schmiedt, Bernhard Wiegand, Heiko Gyr und Hubert Schöggl haben auf sechs Tafeln rund 150 Fotos zusammengesucht, die die sechs Jahrzehnte Stadtgeschichte dokumentieren. Die Fotos stammen aus den Beständen des Kelsterbacher Stadtarchivs und der Bildersammlung des Volksbildungswerkes Kelsterbach e.V. (VBW). Geöffnet hat das Museum in der Markstraße 11 immer sonntags von 14 bis 17 Uhr und mittwochs nach Vereinbarung.
"Es ist viel passiert während der sechs Jahrzehnte, Kelsterbach hat sich baulich und auch sonst stark entwickelt", sagte der Vorsitzende des VBW Bernhard Wiegand zur Begrüßung. "Wir können uns mit Hilfe der Bilder in verflossene Jahrzehnte zurück versetzen, im Stadtwerdungsjahr 1952 war Kelsterbach ein Konglomerat an Nationalitäten und Landsmännern, die Stadt hatte eine völlig andere Struktur, es gab sehr viele Einzelhandelgeschäfte und auch Produktionsstätten im Ort", ergänzte Bürgermeister Manfred Ockel.

Sowohl markante Gebäude und Entwicklungen um Kelsterbach herum als auch bestimmende Persönlichkeiten, die die Stadt geprägt haben, sind auf den vielen Fotos zu entdecken. (hb)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 18. Mai 2012, Text: Hartmut Blaum

19. Mai 2012

Gemeinschaftskonzert "Chorale Baugissimo" / "Volkschor" im Fritz-Treutel-Haus:

Vom 17. - 20. Mai waren die Sängerinnen und Sänger des "Chorale Baugissimo" aus der Partnerstadt Baugè beim "Volkschor" anlässlich "60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach" zu Gast. Aus diesem Anlass gaben die beiden Chöre mit dem Duo "L`ìnstantd`amour" ein großes Gemeinschaftskonzert im Fritz-Treutel-Haus.
Pressestimmen:

04.06.2012, Frankfurter Neue Presse

Chöre gehen durch dick und dünn
Franzosen und Deutsche singen gemeinsam
Der Volkschor Kelsterbach pflegt seit 30 Jahren enge Kontakte zum Chor in Baugé. Beide Chöre boten ein hörenswertes Konzert. Die 42 angereisten Sänger waren bei Gastfamilien untergebracht.
Sie sangen inbrünstig von Liebe und Freundschaft. Ohne den Kelsterbachern Sängern nahe treten zu wollen, so wirkte der Chorale Baugissimo bei dem Gemeinschaftskonzert am Samstag im Fritz-Treutel-Haus noch eine Nuance eleganter und auch professioneller. Es wurde einerseits anlässlich des 60. Geburtstages des Untermainstädtchens ausgerichtet, aber auch zur langjährigen Städtepartnerschaft, die es mit der französischen Stadt Baugé verbindet.
Der Volkschor pflegt bereits seit 30 Jahren enge Kontakte zu dem französischen Chor. Jedes zweite Jahr treffen sie sich abwechselnd in Baugé und in Kelsterbach. Wie üblich waren alle 42 angereisten Sänger bei Mitgliedern des Volkschores privat untergebracht. Aber nicht nur das Gemeinschaftskonzert stand auf dem Programm. Am Freitag gab es eine Tour mit den Gastfamilien an den Rhein, nach Rüdesheim und zum Kloster Eberbach. Am Samstag wurde der Frankfurter Flughafen besichtigt. Gestern ging es nach einem gemeinsamen Frühstück die 850 Kilometer wieder zurück in die Heimat.
Den Auftakt beim Konzert machte der Frauenchor des Volkschores mit "Wir feiern ein Fest der Freude" auf die Melodie der Europahymne, der Titelmelodie des Filmklassikers "Dr. Schiwago" und dem etwas moderner gehaltenen "Seht wie das kleine Licht", einem Gospel nach einem Arrangement von Lorenz Maierhofer. Die Darbietungen konnten sich hören lassen.
Allerdings bereiteten den Sopranistinnen des Volkschors die höchsten Töne offenbar doch einige Probleme. Dass sie mehr gedrungen und erzwungen klangen als frisch und frei, mag aber auch an der Akustik im Fritz-Treutel-Haus gelegen haben – denn für ein Chorkonzert ist sie eher ungeeignet.
Die Begleitung auf dem elektrischen Klavier der beiden Chorleiter Matthias Minzberg und Bertholoux Daniel war perfekt. Allerdings wurde der Klang des elektronischen Instruments den meisterhaft einstudierten Gesängen kaum und nur sehr unzureichend gerecht.
Beethoven ließ grüßen
Schließlich traten auch die Herren zum Volkschor – und gemeinsam wurde das Spiritual "Halleluja" mit Texten von Willy Trapp nach einem Satz aus seiner Feder gesungen. Darüber hinaus ging es im Sinne des Komponisten Hubert von Goisern noch "Weit, weit weg" und mit "Die Ehre Gottes" ließ Ludwig van Beethoven grüßen. Die Interpretation ließ die von Beethoven geforderte Allgewalt des An- und Abschwellens beim Gesang vermissen. Natürlich ließ die Melodie Beethovens Komposition trotzdem erkennen.
Ganz anders ging es bei den Franzosen zu, die sich schon beim Gang zur Bühne ordentlich in Reih und Glied und genau in der Reihenfolge stellten, wie sie auf der Bühne stehen würden. Zuvor passierte jede Sängerin jedoch noch eine Kleiderkontrolle, denn der umgelegte blaue Schal über den schwarzen Garnituren musste genau sitzen. Darum wurden sie, wenn es Not tat, von einem Herren zurecht gerückt.
Der Chor, der mit den Herren in der Mitte eine andere Aufstellung nahm als der Volkschor, brillierte unter anderem mit "Martin-Martine" von Wolfgang Amadeus Mozart "Si nousmourons" und "Heureux". Das Duo "L"instantd’amour" mit der Pianistin Olga Vogl und der Sängerin Petra Schickhoff interpretierte "La vie en rose", "De L’autrecote de la rue" und "Der Wind hat mir ein Lied erzählt".
Den Abschluss des Konzertes, an das sich eine Einladung von Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel zu einem gemeinsamen Büfett anschloss, bildeten die von beiden Chören gemeinsam gesungenen Lieder "TebjePajom", "Kumbayah, my Lord" und "Zum Ausklang".
Durchhaltevermögen
Unter dem Strich war es ein hörenswertes Konzert der beiden Chöre, das nicht nur ihre Leistungsfähigkeit bezeugte, sondern auch das Durchhaltevermögen, Jahrzehnte mit Freunden aus einem anderen Land durch dick und dünn zu gehen und dem festen Willen, diese Freundschaft aufrecht zu erhalten und weiterhin auszubauen.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 04. Juni 2012, Text: Carmen Erlenbach

25.05.2012, Kelsterbach Aktuell

2:0 für die beiden Chöre
Nicht jeder Sänger des Volkschores spricht französisch, und nicht jeder Sänger aus Baugè ist des Deutschen mächtig. Doch die jahrzehntelange Freundschaft braucht nicht immer Worte, es sei denn bei offiziellen Ansprachen, wenn die langjährige Dolmetscherin Helga Oehne in Perfektion alle Zwischentöne und Nuancen übersetzt.

Beide Vereine haben die Musik als verbindendes Element, und so wurde das Gemeinschaftskonzert im Bürgerhaus für alle Gäste wieder ein Erlebnis. Sicherlich fehlten der Veranstaltung ein paar Zuhörer, die das gleichzeitige Champions-League-Finale dahoam im fernen Baiernlande dem heimischen Konzert im Fritz-Treutel-Haus vorzogen. Doch im Gegensatz zu Jupps Buben war im Bürgersaal ein 2:0-Sieg der beiden Chöre zu vermelden.

Beide Formationen gaben ihr Bestes, und auch gemeinsam überzeugte die eindrucksvolle Sängerphalanx zum Schluss des Konzerts mit »TebjePajom«, »Kumbayah, my Lord« und »Ausklang« - fast schon ein 3:0. Unter der Leitung der beiden Dirigenten Daniel Berthouloux (Chorale Baugissimo) und Matthias Minzberg (Volkschor) gestalteten die Chöre ein zweistündiges Programm, aufgelockert durch das Duo Olga Vogl und Petra Schickhoff.

Schickhoffs »rauchige« Stimme ist wie gemacht für Edith Piafs »La vie en rose«.
Den Auftakt machten die Gastgeber. »Wie feiern ein Fest der Freude«, das Lied von Charpentier war gleichzeitig das Motto des Konzerts.Seit langen Jahren besteht die Freundschaft zwischen den Chören, heuer fand der Besuch der Baugeois anlässlich des besonderen Kelsterbacher Jahres »60-Jahre-Stadtrechte« statt. Mutig zeigte sich der Volkschor in der Aufnahme der bekannten Melodie des Oberösterreicher Buam Hubert von Goisern »Weit, weit weg«. Einige Lieder, die das Motiv der Freundschaft beschreiben, waren an diesem Abend zu hören. Natürlich durfte beim Volkschor nicht Ralf Siegels »Lieder sind die besten Freunde« fehlen, beinahe schon eine Erkennungsmelodie des Gesangvereins. Die Partner aus Baugé überzeugten mit einer Mischung aus modernem Liedgut wie »Amazinggrace« und traditionellen Weisen wie »Le roi Arthur«. (hb)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 25. Mai 2012, Text: Hartmut Blaum

27. Mai 2012

Tag der offenen Tür der DLRG im Vereinsheim "Arche":

Die DLRG Kelsterbach lud zum "Tag der offenen Tür" in das umgebaute und neu gestaltete Vereinsheim "Arche", Höllenstraße 8, ein.
Pressestimme:

08.06.2012, Kelsterbach Aktuell

Altes Domizil im neuen Glanz
DLRGler fühlen sich in neuen Vereinsräumen wohl
Wer der Einladung der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft, Bezirk Kelsterbach (DLRG) zum Tag der offenen Tür folgte, kam aus dem Staunen nicht heraus. Die neugestalteten Vereinsräume zeigen einen Vorher-Nachhereffekt, der Seinesgleichen sucht. Der Zugewinn an Platz fiel den Gästen zuerst ins Auge, die Geschäftsräume wurden in die ehemalige Garage verlagert.
Von dieser ist außer einer ansprechenden Deckenhöhe nichts mehr zu erkennen, das Büro und ein benachbarter Jugendraum sind dort untergebracht. Über den eigenen Raum für die Jugend freute sich besonders deren Leiter Eduardo Alonso Augusto. Das neue Refugium für den Nachwuchs dürfte sich künftig einer vielfältigen Nutzung erfreuen, auch über die Raumgestaltung lässt der Vorstand den jungen Schwimmern freie Hand.
Besonders stolz sind die Verantwortlichen auf die neue Medienecke, deren technische Errungenschaften, wie Leinwand oder Flachbildfernseher beim Tag der offenen Tür publikumswirksam genutzt wurden. Einem Rundgang durch die neugestalteten Räume ging ein Sektempfang mit Grußworten voraus.
Geschäftsführer Rüdiger Werdt vertrat dabei den Vorstand und begrüßte die Ehrengäste. Bürgermeister Manfred Ockel und Stadtverordnetenvorsteherin Helga Oehne zeigten sich von dem Vereinsdomizil sehr angetan, was sie mit Wohlwollen zum Ausdruck brachten. "Man kann sich gar nicht mehr vorstellen, wie es vorher hier aussah", bewunderte Ockel die Innenraumgestaltung. Dieser Auffassung folgten auch der Erste Stadtrat Kurt Linnert und der Vereinsringsvorsitzende Thorsten Schreiner.
Für die zahlreichen Besucher gab es nicht nur viel zu sehen, sondern auch leckere Angebote. Die Jugendabteilung organisierte einen Schwenkgrill, auf dem schmackhafte Würste brutzelten. Sitzplätze waren auch im Außenbereich vorhanden, neben dem Grillgut schmeckte an der frischen Luft Kaffee und Kuchen ebenfalls besonders gut.
Für das Vereinsleben bietet die "Arche", wie das Gebäude von Insidern genannt wird, Kelsterbachs größtem Verein erweiterte Möglichkeiten, das gesellige und geschäftige Vereinsleben künftig attraktiver zu gestalten. (Ts)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 08. Juni 2012, Text: Thorsten Schreiner

02. Juni 2012

HSK-Musical im Fritz-Treutel-Haus:

Ganz neue Wege bestritt der Handharmonika-Spielring Kelsterbach (HSK), der sein traditionelles Frühlingskonzert im Fritz-Treutel-Haus im Jahr 2012 in eine Musical-Aufführung umwandelte.
Aufgeführt wurden u. a. Ausschnitte aus "Starlight Express", "My Fair Lady", "West Side Story", "Sister Act" bzw. Werke von Udo Lindenberg oder auch Udo Jürgens.
Pressestimmen:

22.06.2012, Frankfurter Neue Presse

Das Akkordeon als Musical-Star
Das Instrument hat viele Namen – Akkordeon, Quetschkommode, Riemenorgel, Schifferklavier, Quetschn oder Handharmonika. Nach letzterem Namen haben sich die Kelsterbacher Musiker benannt. Der Handharmonika-Spielring ist eine feste Größe im Kulturbetrieb der Untermainstadt. Das bewies er mit seinem Musicalkonzert aufs Neue.
Schon bei der Einfahrt in die Tiefgarage des Fritz-Treutel-Hauses zeigte die Anzeige, dass das Parkhaus voll ist. Rund 220 Besucher hatten sich auf den Weg zum Konzert gemacht. Und es dürfte sich für alle Gäste gelohnt haben.
Das Akkordeon gehört sicher zu einem der am meisten unterschätzten Instrumente. Das bewiesen nicht nur die Kelsterbacher Handharmonika-Spieler. Sie hatten sich auch ein wenig Verstärkung geholt. Das Akkordeonorchester Goldstein, der Gesangsverein Einigkeit mit dem Kinderchor Unity und die "Cute Diamonds" aus Raunheim unterstützten unter der Leitung von René Senges die Untermainstädter.
Die kleinen Tänzerinnen aus der Nachbarstadt traten zu einem Klassiker, auf, den wohl jedes Kind kennt – "Probier’s mal mit Gemütlichkeit", dem Lied des Bären Balu aus dem Dschungelbuch.
Und genau das ist das Faszinierende an der Handharmonika: Sie ist ein äußerst vielseitiges Instrument. Egal ob Musik aus Cats oder dem Phantom der Oper, das Akkordeon kann das.
Der Ausflug quer durch die Welt der Musicals, von der "West Side Story" über "Evita" und "Hair" bis "Sister Act", begeisterte das Publikum. Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass die Musiker ohne Zugabe nicht von der Bühne kamen.
Jetzt dauert es erst einmal, bis der Handharmonika-Spielring Kelsterbach erneut zu hören ist. Am 2. September steht der Kerweumzug auf dem Programm, und am 13. Oktober gibt es ein Konzert im "Haus Weingarten". Wem das zu lange dauert, der kann ja einfach mitspielen. Nähere Informationen gibt es im Internet unter http://www.hsk-ev.de.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 22. Juni 2012, Text: Karlheinz G. Niess

13.06.2012, Freitags-Anzeiger

HSK zeigt sich von ganz neuer Seite
Bekannte Musicalmelodien, Tanzdarbietungen und eine tolle Lightshow
Willkommen am Broadway mit der West Side Story, Cats und Dirty Dancing. Mit der Aufführung seines großen Musicalkonzertes traute sich der Handharmonika-Spielring (HSK) viel zu – und gewann auf der ganzen Linie. Tänzer wirbelten über die Bühne, Chöre sangen und natürlich musizierten die Aktiven des HSK – unterstützt von einer Band.Seit Jahren schon kämpft der HSK bei seinem Konzert mit sinkenden Besucherzahlen und Vorurteilen. „Quetschkommode, bayrische Musik – in solche Schubladen werden wir gesteckt“, stellte Heike Fierus fest. Die Jugendleiterin will mit solchen Vorteilen aufräumen und entwickelte gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern ein neues Konzept.
Früher gab es bei den Konzerten kein übergreifendes Thema und die Aktiven spielten vor allem klassische Stücke, aber auch mal einen Walzer oder einen Tango. Damit war nun Schluss. Schnell fand sich als Motto „Musical“, was auch bei den Mitgliedern gut ankam. „Wir spielen gerne das, was wir selbst gern hören“, so Fierus.Zusammen mit dem Akkordeonorchester Goldstein und unter Leitung von Dirigent René Senges erarbeiteten sich das erste Orchester und die Jugendgruppen ein abwechslungsreiches Repertoire.Die ersten Proben begannen schon vor einem Jahr. Einige Noten lagen den Musikern bereits vor, andere mussten erst besorgt und manchmal sogar für das entsprechende Instrument in die richtige Tonart umgeschrieben oder angepasst werden. Einige Stücke waren sehr anspruchsvoll. „Die Läufe der West Side Story oder des Phantom der Oper muss man lange üben“, wusste die Jugendleiterin, die selbst im Orchester sitzt, zu berichten.
Während die Aktiven probten, ließ der Vorstand die Licht- und Tontechnik aufrüsten – zusätzlich zur vorhandenen Technik im Bürgersaal, denn das Konzert sollte mehr als sonst üblich bieten. Zudem knüpfte der Handharmonika-Spielring Kontakte zu anderen Vereinen. So kam es, dass am Konzertabend das Akkordeonorchester Goldstein mit auf der Bühne saß, der Gesangverein Einigkeit und sein Kinderchor Kicoj-unity sangen, die Cute Diamonds des TSV Raunheim zum König der Löwen tanzten und das Paar Armen Mnatskanyman und Anne-Sophie Schneider Dirty Dancing vorführten. Stefanie Glaser vom Akkordeon-Orchester Goldstein verzauberte das Publikum mit ihrem Auftritt. Sie sang, begleitet vom Orchester, „Don’t Cry forMeArgentina“ aus Evita und erntete dafür viel Applaus.Zu hören waren viele bekannte Lieder aus Musicals wie Starlight Express, Hair und das Dschungelbuch. Zwischendurch ehrte der HSK drei Mitglieder. Margarete Sandner und Gabriele Plitt wurden für 40-jährige Zugehörigkeit, Rudolf Wohlfahrt sogar für 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Alle drei wurden zudem vom Deutschen Handharmonika Verband für ihr Engagement geehrt.
Das neue Konzept kam bei den Kelsterbachern sehr gut an. Im Vorverkauf gingen bereits mehr als 80 Karten weg. Fierus schätzte, dass mehr als 200 Zuhörer den Weg ins Fritz-Treutel-Haus fanden – ein großer Erfolg für die Musiker. „Es ist schön, dass sich das Üben rentiert hat“, freute sie sich. Das Konzert sei eine gute Gelegenheit gewesen, eine neue Seite der Akkordeonspieler zu präsentieren. (nta)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 13. Juni 2012, Text: NorsinTancik

15.06.2012, Kelsterbach Aktuell

Konzert mit neuer Ausrichtung voll gelungen
Die Bilanz des neuen Kursus, sie fällt entsprechend positiv aus
Neue Wege beim Konzert wollte der Handharmonika-Spielring Kelsterbach (HSK) gehen, neue Wege sind nun beschritten, und das Publikum im Fritz-Treutel-Haus gab noch am Abend selbst die Antwort: Gelungen. Das Zusammenspiel der beiden Orchester aus Frankfurt-Goldstein und Kelsterbach harmonierte, die zusätzlichen Programmpunkte, die der Vereinsvorsitzende Claus Grünewald, Dirigent René Senges und die Mitstreiter des HSK präsentierten, lockerten das Musicalkonzert auf.
Einzig der zeitlich gesehen etwas zu lange Ehrungsblock nach der Pause brachte den guten Fluss der Veranstaltung etwas ins Stocken. Geehrt wurden vom Verein und vom Handharmonika-Verband Margarete Sandner und Gabriele Plitt, beide für 40 Jahre Mitgliedschaft und Orchesterspiel, Rudolf Wohlfahrt gar für 60 Jahre, er spielte aktiv im Orchester und war lange Zeit Kassenwart des HSK.
Musikstücke aus den Musicals "Hair", Chorus Line", "Cats", "Sister Act", "Phantom der Oper", "Dirty Dancing", "Evita" oder dem "Starlight Express" brachte das gut 30-köpfige Orchester zu Gehör, zu Beginn waren sogar die jugendlichen Nachwuchsmusiker des HSK eingebunden. Hörenswert waren alle bekannten Ohrwürmer, besonders gefiel das Medley aus der "West Side Story", das von den Spielern alles abverlangte.
Bewegung brachten die "Cute Diamonds" des TSV Raunheim aufs Parkett, tanzten zum König der Löwen in schönsten Tierkostümen. Der Kinderchor der Einigkeit sang "Probier's mal mit Gemütlichkeit" aus dem Dschungelbuch. Für ein besonderes Schmankerl sorgte das Tanzpaar Armen Mnatskanyman und Anne-Sophie Schneider, die lateinamerikanische Tänze wie ChaCha, Rumba und Jife in angehender Professionalität aufs Parkett zauberten.

Insgesamt ein gelungener Abend, der den HSK in seinem neu eingeschlagenen Weg bestärken sollte. (hb)

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 15. Juni 2012, Text: Hartmut Blaum

02. Juni 2012

Tag bei der Feuerwehr auf dem Feuerwehrgelände:

Die Kelsterbacher Jugendfeuerwehr konnte im Jahr 2012 ihr 50 jähriges Bestehen feiern und richtete einen "Tag bei der Feuerwehr" aus, der auch im Reigen der Veranstaltungen zu "60 Jahre Stadtrechte" vertreten war.
Pressestimmen:

18.06.2012, Frankfurter Neue Presse

Kletterer, Krabbler und Hüpfer
Bei der Geburtstagsfeier der Jugendfeuerwehr wurde den Gästen ein unterhaltsames Programm geboten
Die Jugendfeuerwehr Kelsterbachs besteht seit 50 Jahren. Sie wurde am 27. März 1962 gegründet, wuchs beständig, und regelmäßig wechselten einige der Jugendlichen in die Einsatzabteilung.
Kelsterbach kommt dieses Jahr aus dem Feiern einfach nicht heraus. Es sind nicht nur die 60 Jahre Stadtrechte, die mit unzähligen Festen, Konzerten und Partys gefeiert werden – auch die Freiwillige Feuerwehr der Untermainstadt hat guten Grund zur Freude.
Gebührend gefeiert
1962, also vor 50 Jahren, wurde nämlich die Jugendfeuerwehr gegründet. Und natürlich haben sie das gebührend gefeiert. Bereits am Samstagmittag ging es los – ein großes Programm für die kleinen Feuerwehrleute und ihre Gäste war vor dem Gerätehaus aufgebaut worden. Das Spielmobil bot Gaudiwettkämpfe, Wasserspiele und Geschicklichkeitsaktionen für die jungen Besucher. Gleich daneben stand der Klassiker, die Hüpfburg. Und natürlich war sie fest in der Hand wagemutiger Kletterer, Hüpfer und Krabbler.
Die größeren und schwindelfreien Kinder konnten ein paar Meter hoch hinaus. Der Leiterwagen der Kelsterbacher Wehr war im Einsatz und ermöglichte einen fantastischen Ausblick über die Untermainstadt aus mehr als 20 Metern Höhe. Und angehende Feuerwehrleute durften beim Feuerwehrlöschtrainer ihr Können zeigen.
Natürlich war auch für Speis und Trank gesorgt, ein Platz der vor allem von den Eltern favorisiert wurde. Neben den eigenen Leuten und vielen Gästen aus der Stadt kamen auch Abordnungen aus dem Kreis zum Fest der Jugendwehr. Selbst eine Abordnung der Wenighösbacher Jugendfeuerwehr war aus Unterfranken angereist.
Doch nicht nur Spiele und Aktionen für die Kleinen standen auf dem Programm. Am Abend gab es eine große Disco mit einem besonderen Höhepunkt. "Kelsterbach sucht den Superstar" hieß es gegen 19.30 Uhr. Mittels Singstar, einem Computerspiel für Konsolen, wurde der beste Sänger ermittelt. Der Sieger erhielt einen Gutschein für das Sport- und Wellnessbad über 35 Euro, der Zweite über 20 Euro und der Dritte durfte sich noch über einen 15- Euro-Gutschein freuen. Die Kelsterbacher Feuerwehr war zufrieden mit ihrem Fest und es war eine Feier, welche die 50 Jahre gebührend würdigte.
Satzungsänderung
Am 27. März 1962 war es damals soweit. Die bereits 1960 entstandene Idee, eine eigene Jugendfeuerwehr zu gründen, wurde mit einer Satzungsänderung in die Tat umgesetzt. Sie wuchs stetig, und regelmäßig wechselten über die Jahre einige der Jugendlichen in die Einsatzabteilung. Als die Zahl der Nachwuchsfeuerleute zu sinken drohte, entschloss sich der Verein, wohl mehr den Zwängen gehorchend, auch Mädchen aufzunehmen. Das war 1979. Ende des Jahres hatte die Jugendfeuerwehr den bisherigen Höchststand mit 13 Mädchen und 21 Jungs. Im Moment liegt die Zahl bei rund 20 Mitgliedern.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 18. Juni 2012, Text: Karlheinz Niess

08.06.2012, Kelsterbach Aktuell

50 Jahre Jugendfeuerwehr Kelsterbach
Wir warten auf Dich, denn Dein Platz ist noch frei!
Sie ist eine der wichtigen Jugendorganisationen, die Jugendfeuerwehr. Bestünde sie nicht, so hätte die Gesellschaft unabsehbare Folgen und Konsequenzen zu meistern. Die im Jubiläumsjahr 2012 50 Jahre alte oder auch junge Jugendfeuerwehr Kelsterbach, sie besteht zurzeit aus 30 Jugendlichen, darunter vier Mädchen, speist mit ihren Nachwuchskräften die aktive Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kelsterbach.
Die erfüllt eine der wichtigsten Aufgaben in der Gesellschaft, und dies ehrenamtlich in kleinen Städten: Retten - Löschen - Bergen - Schützen von Leib und Leben, Tieren und Sachen. Der überaus weise Entschluss, 1962 am 27. Mai in der ereignisträchtigen Gastwirtschaft "Dieters Braustübl" getroffen, wurde nun gefeiert. Zur Feier im Feuerwehrgerätehaus waren neben den jugendlichen Hauptakteuren eine Menge Ehrengäste erschienen. Die bekundeten den jüngeren Floriansjüngern eine gute Moral, hervorragende Ausbildung durch die Einsatzkräfte und Ausbilder. Viel Lob und Respekt schwang da in den Reden mit, die gehalten wurden.
Bürgermeister Manfred Ockel, er vertrat die Stadt neben Stadtverordnetenvorsteherin Helga Oehne und Erstem Stadtrat Kurt Linnert, machte den Jugendlichen ein Tischfußballspiel zum Geschenk. "Ohne Jugendabteilung wird es keine ausreichend starke Einsatzabteilung geben", so Ockel. Daher müssten Stadt und Feuerwehr alles daran setzen, möglichst viele gut geschulte Kräfte in die Aktivenabteilung zu überführen. Weitere Kelsterbacher Gäste waren der Bürgermeister a.D. Erhard Engisch und der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Zeller.
Fred Schmidt vertrat den Kreisbrandinspektor Markus Staubach, "die Jugendfeuerwehr hat in unserem Kreis einen guten Ruf und ist eine tolle Sache", lobte er den Kelsterbacher Nachwuchs. Für den Kelsterbacher Vereinsring sagte der Vorsitzende Thorsten Schreiner, der Jugendfeuerwehr gebühre das Prädikat "Besonders wertvoll", Integration sei kein Fremdwort und werde gelebt. Schreiner regte ein vereinsoffenes Tischfußballturnier an, was der Stadtbrandinspektor Thomas Heller, der neben der Jugendfeuerwehrwartin Nicole Wörpel die Feier gestaltete, gerne aufnahm. Für die Jugendfeuerwehr im Kreis Groß-Gerau überbrachte der 2. Jugendwart Normann Krieg die Grüße. Heller und Wörpel ließen die 50 Jahre Jugendfeuerwehr Revue passieren und kamen zu dem Schluss, dass der Feuerwehrdienst wertvoller ehrenamtlicher Dienst in der Gesellschaft sei.
"Wir warten auf Dich, denn Dein Platz ist noch frei!" lautete denn die Schlusssequenz eines eindrucksvollen Lichtbildvortrages. Gezeigt wurde auch ein anspruchsvoller und eindrucksvoller Werbefilm von Wenzel Niessner über die Jugendfeuerwehr, der so richtig Lust zur aktiven Teilnahme machte. Insgesamt stand der gesamte Samstag im Lichte der Jugendfeuerwehr, nur hätte die abschließende Jugenddisco etwas mehr Zuspruch verdient.

Ein Auszug aus der Chronik
Mit viel Herzblut hat die aktuelle Jugendfeuerwehrwartin Nicole Wörpel die informative und 28 Seiten starke Chronik verfasst. Unter der Ägide von Bürgermeister Fritz Treutel und dem ehemaligen Stadtbrandinspektor Karl Hack wurde der Entschluss geboren, eine Nachwuchsabteilung zu gründen. Die bestand 1963 aus elf Jugendlichen, der Höchststand wurde 1975/76 mit 34 Jugendlichen gezählt.In den Anfangsjahren durften die Jugendlichen sogar mit zu den Einsätzen fahren, wie auch der ehemalige Stadtbrandinspektor Dieter Hardt an seine Jugendzeit erinnerte. Der Aufenthalt außerhalb der Gefahrenzone beim Einsatz ist heute nicht mehr möglich. 1979 wurden die ersten Mädchen in die Nachwuchsriege aufgenommen, 1982 trat die erste Frau, Gabi Baumann, in die Einsatzabteilung über.1992 nahm die Abteilung einen behinderten Menschen auf, der bis heute wertvolle Arbeit in der Wehr leistet. Selcuk Kadir war ebenfalls 1992 der erste türkischstämmige Kelsterbach, der in die Reihen der Blauröcke fand. Viel unternimmt die Jugendabteilung zur Ausbildung der Jugendlichen, die alljährlich bei der Abschlussübung ans Licht der Öffentlichkeit treten. Auch gesellschaftlich ist viel los. Jugendzeltlager, Megazeltlager, Leistungsspange, 24- und 48-Stunden-Einsatzübung, Rettungsübungen mit dem Motorboot auf dem Main, Ehrenspalier beim Volkstrauertag der Stadt; wer mag, kann in der Feuerwehr seine zweite ehrenamtliche Heimat finden. Auch die Freundschaft zu Baugé in Frankreich pflegen die Feuerwehrleute.
Die Stadt Kelsterbach anerkennt die Leistung, denn die Jugendfeuerwehrleute können das Sport- und Wellnessbad umsonst nutzen. Anwesend zur Feier waren unter anderem auch die ehemaligen Jugendwarte Oliver Hiss, Udo Wagner und Michael Leonhardt. Erster Jugendwart 1963 war Hilmar Ritter, ihm folgten Günter Mück, Hans-Joachim Körner, Hartwig Schulz, Herbert Perlt und Reinhold Metz. (hb)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 08. Juni 2012, Text: Hartmut Blaum

02. Juni 2012

Ü60-Turnier des FSC im Sportpark:

Ein Turnier, bei dem nur Spieler(innen) teilnehmen durften, die im Jahr der Stadtwerdung 1952 oder früher das Licht der Welt erblickt hatten, wollte der Kelsterbacher Freizeitsportclub im Sportpark im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten anbieten.
Leider kamen zu wenig Meldungen zustande, so dass der Verein kurzerhand seine 4. Vereinsmeisterschaften unter das Motto "60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach" stellte.
Pressestimme:

15.06.2012, Kelsterbach Aktuell

PVU gewinnt die 4. FSC-Fußball-Vereinsmeisterschaft
Am 02. Juni trafen sich vier der fünf Fußballteams des Freizeit Sport Club Kelsterbach im Kelsterbacher Sportpark, um den Vereinsmeister 2012 auszuspielen. Es traten im internen Wettstreit an: "Die Bäuchlinge", die Dienstagskicker, die Sonntagskicker und die Perlen vom Untermain (PVU). Die Montagskicker mussten aus Personalmangel kurzfristig absagen.
Bei bestem Fußballwetter zeigten die Teams ihr Können und lieferten sich intensive, aber faire Duelle um den Ball. Nach 12 interessanten Partien konnte der 1. Vorsitzende Burkhard Engelke den Wanderpokal an den diesjährigen Sieger PVU Kelsterbach, der sich ohne ein einziges Gegentor in 6 Partien und mit 16 Punkten den ersten Platz sicherte, übergeben. Auf Rang 2 folgte der Vorjahressieger "Die Bäuchlinge" gefolgt von den Dienstagskickern. Die Sonntagskicker mussten sich mit dem vierten Platz zufrieden geben.
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 15. Juni 2012

03. Juni 2012

Jubiläums-Frühschoppen der "Feuerreiter" im und am Fritz-Treutel-Haus:

1952 bekam nicht nur die Kelsterbach die Stadtrechte verliehen: Es gründete sich auch der Kelsterbacher Karnevalverein "Die Feuerreiter", die zum 60. Geburtstag in und um das Fritz-Treutel-Haus einen Frühschoppen veranstalteten.
Pressestimme:

08.06.2012, Kelsterbach Aktuell

Narrhallamarsch mit Blasmusik
Jubiläumsfrühschoppen der Feuerreiter mit hohem Unterhaltungswert
Trotz Regenwolken und ergiebigen Schauern ließen sich Gäste und Veranstalter die gute Stimmung beim Jubiläumsfrühschoppen der Feuerreiter nicht nehmen. Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens und dem zeitgleichen Stadtjubiläum brachten sich die Fastnachter mit einem speziellen Event in den Veranstaltungskalender ein. Ob der Witterung war ein Aufenthalt auf dem Vorplatz des Fritz-Treutel-Hauses nur mit Regenschutz zumutbar. Unter dem Dach eines Pavillons wurde fleißig gegrillt, köstliche Nackensteaks und Würste schmeckten gut zu frischgezapftem Bier. Wein, Sekt und Softdrinks komplettierten die vielseitige Getränkeauswahl. Reger Betrieb herrschte auch im Foyer, wo das Kuchenbuffet als süßer Kontrast dem Gaumen schmeichelte.

Auf dem Vorplatz, zwischenzeitlich Land unter, fokussierte sich das Geschehen auf den Bürgersaal, den die Feuerreiter gemütlich eingedeckt hatten. Schon draußen hörte man die Klänge der Blaskapelle "Die Unterliederbacher", die auf der Bühne für Stimmung sorgten. Einem bunten Programm mit hohem Unterhaltungswert gingen die Grußworte des neuen Vorsitzenden Klaus Börner und seines Vorgängers Werner Georg voraus, welche die Jubiläen als würdigen Anlass für die Festivität ansahen. Die Grüße des Vorsitzenden richteten sich auch an viele Ehrengäste aus Politik und Vereinswelt, allen voran Bürgermeister Manfred Ockel und seinen Stellvertreter Kurt Linnert.
Als Moderator brillierte Sitzungspräsident Anton Schmidt mit einer humorvollen Präsentation der Programmpunkte. Sein Wortwitz, gepaart mit Improvisationstalent, sorgte für Heiterkeit und viele Lacher. Die Kleinsten des Vereins machten den Anfang, die "Very Minis" erfreuten mit dem Tanz "Elektrisches Gefühl". Schon einige Male in Kelsterbach, zeigte die Tanzgruppe "Kassiopeia" in der Folge ihr Können. Zu den flotten Klängen von Ricky Martin und Gloria Estefan wirbelten die jungen Damen in bunten Kostümen über die Bühne. Ein alter Bekannter machte Kelsterbach anlässlich des Jubiläums seine Aufwartung, angereichert mit stimmgewaltigen Vorträgen und Comedy. Benny Maro sang sich mit Schlagern und auch leisen Klängen in die Herzen des Publikums. Dieses amüsierte sich besonders über Maros Bauchrednereinlage mit seiner langjährigen Stoff-Partnerin "Kuhnigunde". Den zündenden Schlusspunkt setzte Rainer Kowalski als Elvis-Parodist mit breiter Gürtelschnalle. Den gekonnten Hüftschwung eingebaut, interpretierte er eine Auswahl bekannter Songs des King ofRock`n Roll.
Das Publikum, begeistert von den tollen Darbietungen, sparte nicht mit Applaus. Musikalisch untermalt von den Unterliederbachern klang eine Veranstaltung aus, die trotz vieler trüber Wolken ein Glanzlicht in Kelsterbachs Jubiläumskalender setzte. (Ts)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 08. Juni 2012, Text: Thorsten Schreiner

16. Juni 2012

Einladungsturnier des TTC in der Baugé-Halle:

Anlässlich der Feier »60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach« veranstaltete der Tisch Tennis Club Kelsterbach ein Einladungsturnier für befreundete Tischtennisvereine und lud alle Freunde und Mitglieder des Vereins vormittags zu den Jugendspielen und nachmittags zu den Spielen der Erwachsenen in die Baugé-Halle an der Gesamtschule ein.

Über das Einladungsturnier liegen keine Pressestimmen vor.

Ab 09. Juni 2012

Fußball-EM-Studio des BSC in der Aula des Sportparks:

Während der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine lud der Förderverein der Fußballabteilung des Ball-Spiel-Clubs 1947 Kelsterbah e. V. bei den Spielen mit deutscher Beteiligung am 09. Juni, 13. Juni, 17. Juni, 22. Juni und 28. Juni zum EM-Studio in die Aula des Sportparks ein.
Pressestimme:

07.07.2012, Frankfurter Neue Presse

Jubelnder Einzug ins Halbfinale
Mit großer Erwartung fieberten die Fußballfans dem Spiel zwischen Griechenland und Deutschland entgegen. Es ging um alles oder nichts, den der Verlierer des Viertelfinales musste die Heimreise antreten.
Noch nie war, vor allem bei den deutschen Fans, die Hoffnung auf einen Sieg so groß, wie gegen das griechische Team. Selbst so mancher griechische Fan in Kelsterbach sagte den Jungs von Bundestrainer Joachim Löw einen Sieg voraus. Allerdings gab es auch fast immer ein hoffnungsvolles "aber" – wohl in Erinnerung an den Gewinn der Europameisterschaft Griechenlands vor acht Jahren unter Trainer Otto Rehagel. "Ich tippe auf ein 3:1", meinte Bernhardt Fischer, Vorsitzender der Fußballabteilung des BSC Kelsterbach – und Holger Reckenbeil tippte aus einen 2:0-Sieg. Auch die BSC-Fußballfrauen Beate Kadlan und Susanne Decker setzten auf einen deutschen Sieg.
Das Spiel gegen die Hellenen begann wie erwartet, sie setzten auf ihre bekannt starke Verteidigung in Kombination mit den nicht minder bekannten schnellen Kontern. Vielen deutschen Chancen standen ganz wenige, aber nicht ungefährliche griechische Situationen gegenüber. Kurz vor der Pause kam dann durch Philipp Lahm das erlösende 1:0. Doch der Vorsprung sollte nicht lange halten. Schon kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit, in der 55. Minute, glichen die Griechen durch ein Tor von Georgios Samaras aus. Das weckte den Ehrgeiz des deutschen Teams. In der 61. Minute dann: Flanke Boateng, Khedira in der Mitte frei, Vollspann, Tor! Entspannt mit einem 2:1 in Führung, waren die Deutschen nicht mehr zu halten. In der 68. Minute legten sie noch eins drauf mit einem 3:1 durch Klose. Sechs Minuten später schoss Marco Reus das 4:1, gefolgt von einem Tor des Griechen Dimitrios Salpingidis (89.), das dem Einzug der Deutschen ins Halbfinale aber nichts mehr anhaben konnte. lp
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 07. Juli 2012, Text: Leo Postl

24. Juni 2012

TUS-Familientag im Sportpark:

Mit einer besonderen Veranstaltung brachte sich auch der Turn- und Sportverein in den Jubiläumsreigen ein. Außerhalb des gewohnten Turnus von zwei Jahren veranstaltete der TUS seinen Familientag im Jahr 2012 zusätzlich.
Pressestimmen:

27.06.2012, Freitags-Anzeiger

Eltern und Kinder in einem Team
Beim TuS-Familientag müssen alle Teilnehmer einen originellen Parcours bewältigen
„Komm Papa, hier geht’s lang“, feuerte der dreijährige Tim seinen Vater Jochen Rückewoldt an, dessen Augen verbunden waren. Der kleine Junge lotste seinen vorübergehend erblindeten Papa durch einen Slalom-Parcours und führte ihn schließlich über ein Hindernis. „Das hat wirklich Spaß gemacht“, so Papa Rückewoldt nach der Übung. „Tim hat das super hinbekommen“, freute er sich.
Der Turn- und Sportverein (TuS) hatte anlässlich des Jubiläums „60 Jahre Stadtrechte“ zum Familientag für Groß und Klein in den Sportpark eingeladen. Dort gab es Spiel und Spaß für Jung und Alt. Die TuS-Mitglieder hatten einen Parcours mit fünf Stationen vorbereitet, jedes Team bestand aus einem Erwachsenen und einem Kind. „Wir möchten, dass die Kinder mit den Eltern etwas zusammen tun“, erklärte Christine Gnida vom Organisationsteam. „Die Eltern und auch die Kinder sind begeistert“, freute sie sich.Bei Station eins stand Biathlon auf dem Programm. Ein Teammitglied musste unter Aufsicht von Maike Ludwig Dosen werfen, der Partner musste pro stehengebliebener Dose eine Runde laufen. Zum Glück herrschte starker Wind, so dass der Laufpartner meist verschont blieb.
Weiter ging es mit einem Blindenlauf. Dabei konnten die Teams selbst entscheiden, wer führt und wer geführt wird. Häufig ließen sich Eltern von ihren Kindern durch die Slalomstangen führen, am Ende ging es sogar über ein Hindernis. An jeder Station gab es einen Stempel.Anschließend ging es für Groß und Klein zum Zielstoßen. Diese Aufgabe wurde für die Erwachsenen etwas anspruchsvoller gestaltet. Während die Kinder einen normalen Ball in einen Fahrradreifen werfen mussten, mussten die Eltern ihr Glück mit einem Medizinball versuchen. „Der Parcours war cool“, schwärmte die elfjährige IlaydaAkgún. „Ich habe ihn mit meiner Mama gemacht“, so die Schülerin.
Bei der vierten Station stand ein Zonenweitsprung auf dem Programm. Mit Springseilen wurden einzelne Zonen abgeteilt. Für jede Zone wurden Punkte vergeben.Die letzte Station war ein Wasserlauf. Wer alle Stempel gesammelt hatte, erhielt eine Urkunde und einen tollen Preis. „Die Preise wurden von Kelsterbacher Firmen zu Verfügung gestellt“, freute sich Gnida.
Nach dem Parcours hatten die Kinder die Möglichkeit, auf einer Airtrackbahn unter Anleitung spielerisch zu turnen. Bei dieser Gelegenheit probierten die Kinder mal einen Handstand oder sogar einen Überschlag aus. Auch ein Baseballkäfig war aufgebaut worden, in dem Groß und Klein Gelegenheit hatten, den Sschlag zu üben.
Beim Kinderschminken durften die Kleinen zum Farbpinsel greifen und sich selbst Tattoos aufmalen. „Besonders mögen wir Blumen und Elefanten“, meinten die Kinder einstimmig.
Neben den vielen Aktivitäten gab es natürlich auch eine Bewirtung. Es wurde gegrillt und es gab Kaffee und Kuchen. „Das Fest kommt gut an und wir haben viel zu tun“, freute sich Helferin Maike Ludwig. (mki)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 27.06.2012, Text: M. Kriewitz

13.07.2012, Kelsterbach Aktuell

TuS-Familientag lockte wieder in den Sportpark
Eine Nachbetrachtung
Anlässlich der 60 Jahre Stadtrechte für Kelsterbach gab der Vorstand des TuS Kelsterbach grünes Licht für die vielen Befürworter, den Familientag 2012 abermals im Sportpark auszurichten. Da das Programm vom letzten Jahr sehr gut angenommen wurde, entschloss sich das Organisationsteam es auch dieses Mal, mit einigen Änderungen versehen, genauso durchzuführen.So gingen die Planungen recht zügig voran. Aber das Wetter war auf einmal Thema Nummer eins und auch die vielen Parallelveranstaltungen in Kelsterbach sorgten für etwas Gesprächsstoff. Doch die Organisatoren ließen sich nicht davon beeindrucken.
Nach der Vorarbeit am Samstag waren die vielen fleißigen Helfer am Aktionstag, den 24.06.2012, mit dem Aufbau des Familienparcours und dem Ausschmücken des Sportparks schon recht bald fertig und warteten auf Publikum. Sie kamen dieses Jahr sehr zielstrebig in den Sportpark, hatten doch einige noch die Erinnerung vom letzten Jahr. Viele junge Eltern mit Kind und Kegel eroberten den Sportpark, es gab in jeder Ecke vieles zu entdecken.
Der große Renner und sehr imposant anzusehen war, auf der ersten Hälfte des Spielfeldes gelegen, die Airtrackbahn. Dort konnten, mit Unterstützung von TuS Übungsleiterinnen, kleine und große "Möchtegernturner/innen" die ersten Salti ausprobieren oder einfach nur herum hüpfen. Auch die TuS-Turnerinnen zeigten ihr großes Können. Etwas weiter entfernt war ein großes Baseball-Schlagnetz von der Hessischen Sportjugend aufgebaut, hinter dem man das Baseball- Schlagen trainieren konnte. Eine Ballmaschine sorgte für den nötigen Speed.
In der zweiten Hälfte des Rasens war der Familienparcours mit 5 Stationen aufgebaut, wo jeweils ein Erwachsener und ein Kind ein Team bildeten. Beim "Biathlon" wurden Dosen abgeworfen und Strafrunden gelaufen. Der "Blindenlauf" erforderte das Vertrauen von Erwachsenen zum Kind, das durch Worte Papa oder Mama über, unter oder drum herum über Hindernisse führte. Neu eingeführt wurde das "Zielstoßen", ein Medizinball musste in Fahrradreifen, die in einem bestimmten Abstand von der Standlinie lagen, gestoßen werden, für Groß und Klein schon eine anspruchsvolle Kraftübung.
Daneben lag die Station "Zonenspringen", eine weitere Herausforderung für Eltern und Kinder. Abwechselnd mit dem rechten und linken Bein sprangen sie in die Weitsprunggrube, die in Zonen unterteilt war. Manch einer hatte wohl am nächsten Muskelkater in den Beinen. Der "Staffellauf", schon letztes Jahr sehr beliebt, förderte die Ausdauer, musste doch Wasser so lange im kleinen Plastikbecher über eine Strecke von 30 m im Spurt auf die andere Seite transportiert werden, bis 1 l Wasser im Eimer war. Das forderte manchen Papa oder Mama zum Wettkampf mit den Kindern heraus.Der Parcours war reichlichst frequentiert, gab es doch bei einer Teilnahme hinterher eine Urkunde und der Laufzettel kam in eine Los-Box für die Verlosungen. Dank unseren Sponsoren Sparkasse GG, Volksbank, Sport- und Wellnessbad, Fa. Edeka, Bücherei Hardt, Fa. Handl, Eissalon Venezia und Fa. Wisag haben alle Kinder etwas gewonnen.
So herrschte im Sportpark in jeder Ecke ein Gewusel und ein Anfeuern. Bei so vielen sportlichen Aktivitäten mussten die Speicher wieder aufgefüllt werden. Auch dafür hatte der TuS gesorgt. Es gab frisch Gegrilltes, Pommes und diverse Salate; auch die Kuchentheke war wieder - Dank den Spendern - reichlichst bestückt.Kurz nach Schluss der Veranstaltung bescherte uns dann der Wettergott doch noch Regen, so dass die Aufräumungsarbeiten leider im Nassen stattfanden. Dennoch: es war wieder ein schöner, fröhlicher Tag; der TuS dankt nochmals den vielen Helfern, die dazu beigetragen haben. (cg)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 13. Juli 2012, Text: TUS Kelsterbach

29.06.2012, Kelsterbach Aktuell

Ein Sonntag für die ganze Familie - Sommerfeste in Kelsterbach
Der vergangene Sonntag hatte für unternehmungslustige Kelsterbacher Einiges zu bieten. Einladende Veranstaltungen als Anlass für einen Ausflug trafen den Geschmack ihrer zahlreichen Gäste. Das 60-jährige Stadtjubiläum brachte den Gesangverein Einigkeit und die Kolpingfamilie auf eine besondere Idee. Ein gemeinsames Sommerfest sollte der Beitrag zu den Feierlichkeiten sein, die Umsetzung definierte sich mehr als gelungen.

Auf dem Vorplatz der Markuskirche hatten die Veranstalter gemütlich eingedeckt, die überdachten Sitzplätze füllten sich schnell. Auch der Erste Stadtrat Kurt Linnert und die Stadtverordnetenvorsteherin Helga Oehne fanden sich gemeinsam ein und waren voll des Lobes über das gelungene Fest. Bei der Martinsgemeinde ist ein alter Nussbaum Namensgeber einer Feier, die einer langen Tradition folgend alljährlich auf dem schönen Gelände in Nachbarschaft des Kindergartens stattfindet. Pfarrerin Inga von Gehren freute sich sehr über den Besuch von Bürgermeister Manfred Ockel, der beim Gottesdienst das Wort ergriff. Stolz und zufrieden zeigte er sich über eine hervorragende Bewertung des Kindergartens durch ein externes Fachgremium.Besondere Anerkennung in den Worten des Stadtoberhauptes fand dabei die gute Arbeit der Erzieherinnen. Das gutbesuchte Nussbaumfest erfreute sich musikalischen Einlagen als wirkungsvollen Beitrag zur guten Stimmung. Der Evangelische Bläserchor glänzte mit gelungenen Kostproben seines breiten Repertoires, die Zuhörer sparten nicht mit Applaus. Diesen erntete auch das Quintett "Fanta 5". Der A-capella Chor begeisterte mit wunderschönen Stimmen, die bekannte Evergreens in neuem Sound erklingen ließen.
Auf ihre Kosten kamen auch die Kinder, denn ein Mitbringsel des Bürgermeisters sorgte für viel Spaß. Hula Hoop-Reifen erwiesen sich offensichtlich als eine gute Wahl, die Beschenkten wussten gleich viel damit anzufangen. Die Hüftschwung-Vorführung, im Anschluss an das Kinderschminken, fiel dementsprechend farbenfroh aus.
Die beiden Sommerfeste luden trotz unbeständiger Wetterlage zum Verweilen ein, die kulinarischen Angebote trugen Einiges dazu bei. Sommerzeit ist Grillzeit, passend dazu ließen sich die Gäste Salate schmecken. Kaffee und Kuchen rundeten das vielfältige Angebot zur allgemeinen Zufriedenheit ab.
Am Vereinszweck orientiert ging es beim Turn- und Sportverein (TUS) so richtig aktiv zu. Der Erste Vorsitzende Ottmar Hardt informierte, dass man sich mit einer besonderen Veranstaltung in den Jubiläumsreigen einbringen wolle. Daher entschied man sich außerhalb des gewohnten Turnus von zwei Jahren, den Familientag als zusätzliche Veranstaltung anzubieten. Im Sportpark wartete der sogenannte Familienparcours auf Kinder und Eltern, die Disziplinen waren auf Teamwork ausgerichtet. Dies kam besonders beim Blindenlauf zum Tragen, bei dem die Sportler mit verbundenen Augen an Partners Hand geführt zum Ziel gelangten.
Einen großen Spaßfaktor beinhaltete das Büchsenwerfen, trotzdem standen für Fehlwürfe Strafrunden an. Jugendleiterin Heike Pschorn moderierte die Veranstaltung souverän am Mikrofon und hielt das Publikum auf dem Laufenden. Sie begrüßte den Bürgermeister und die Stadtverordnetenvorsteherin, die sich zur allgemeinen Freude ebenfalls sportlich betätigten. Trotz ehrgeiziger Ansinnen stand der Spaß mehr im Vordergrund als sonst übliche Leistungsmaßstäbe, was in weiteren Angeboten deutlich wurde.
Auf dem Airtrack und beim Baseball sahen sich die jugendlichen Turner anderen Herausforderungen ausgesetzt, als sie es sonst gewohnt sind. (Ts)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 29. Juni 2012, Text: Thorsten Schreiner

11. und 12. August 2012

Sommerfest des Kanu-Clubs rund um das Bootshaus:

Ein fester Termin bei den Festlichkeiten der Untermainstadt ist das beliebte Sommerfest des Kanu-Clubs rund um das Bootshaus am Main. 2012 stellte der Verein dieses unter das Motto "60 Jahre Stadtrechte".

Musik aus den Raritätenkoffern von DJ Eberhardt am ersten Veranstaltungsabend und Livemusik des Duos "Heinz & Rüdiger" während des Frühschoppens sorgten für entsprechende Feststimmung, Kaffee und Kuchen, kühle Getränke und zudem die eine oder andere Leckerei vom Grill taten ein übriges.

Pressestimmen zum Sommerfest am 11. und 12. August 2012:

27.08.2012, Frankfurter Neue Presse

Bei Sonnenschein einen neuen Sport ausprobieren
Der kleine Jonas hat keine Angst. Er macht es sich in den Armen seines Großvaters Bernhard Zschockelt gemütlich und fährt mit ihm im Kanu über den Main. "Ich war das erste Mal dabei, aber es hat sehr viel Spaß gemacht", sagt der Dreijährige, der vielleicht später mal in die Fußstapfen seines Opas treten will. Der ist nämlich "seit ewig" Mitglied des Kanu-Clubs Kelsterbach, der auf dem vereinseigenen Areal am Main sein Sommerfest feierte.
"Am Kanufahren mag ich die Bewegungsabläufe und dass es mich entspannt", sagte Zschockelt, der bereits viel Erfahrung mit dem Gefährt gesammelt hat. Ganz neu ist es hingegen für Heike Müller und ihren Sohn Niklas. "Wir sind hier, weil das Fest einfach super ist, und weil wir mal eine neue Sportart ausprobieren wollen", sagte die 40-Jährige, deren Sohn nur mitfahren will, wenn sie es tut.
Johannes Thiel wird das alles gern gesehen und gehört haben. Und tatsächlich ist der stellvertretende Vorsitzende der Kelsterbacher Kanuten mit Andrang und Verlauf zufrieden. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren, "als wir hier wirklich abgesoffen sind", ist die Resonanz auf das Fest sehr groß. "Wir möchten unseren Verein mit dem Sommerfest der Öffentlichkeit vorstellen, und da ist es gut, wenn so viele Leute kommen", sagte Thiel, der sich über den Besuch etlicher hundert Gäste bei dem zweitägigen Fest freute.
Los ging es gemütlich mit Kaffee und Kuchen, bevor dann am Abend "DJ Eberhardt" Musik aus seinem Raritätenkoffern auf die Plattenteller legte. Zentrum des Sonntags war der Frühschoppen, bei dem "Heinz & Rüdiger", die fast schon zum festen Bestandteil des Sommerfestes gehören ordentlich Stimmung machten. Die Gäste hatten zudem genügend Gelegenheit, sich über die Aktivitäten des Kanu-Clubs zu informieren.
"Wenn wir Glück haben, gewinnen wir mit dieser Aktion auch das ein oder andere Mitglied", sagte Thiel. Obwohl die Kanuten bei Olympia gut abgeschnitten haben, rechnet der stellvertretende Vorsitzende nicht damit, dass dem Club deshalb in nächster Zeit die Türen eingerannt werden. Momentan gehören gut 140 Mitglieder zu dem Verein, bei dem nicht der Wettkampfgedanke, sondern der Freizeitspaß im Vordergrund steht. "Der Mitgliederstand ist in den zurückliegenden Jahren relativ stabil geblieben, aber mehr Nachwuchs zu haben, ist natürlich immer besser", sagte Thiel. "Wir sind ein sehr spezieller Verein mit sehr viel Freizeitaktivitäten."
Die Türen des Clubs sind sonntags vormittags und freitags abends für Interessierte geöffnet, die mal reinschnuppern wollen.es
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 27. August 2012

15.08.2012, Freitags-Anzeiger

Spaß im Boot und in der Hüpfburg
Sommerfest des Kanu-Clubs war ein Riesenerfolg – Sternschnuppen gucken mit Musik
„Es ist der absolute Wahnsinn“, resümierte Rüdiger Golitz. Der Vorsitzende des Kanu-Clubs Kelsterbach war über den Erfolg des Sommerfestes mehr als glücklich. Zwei Tage Sonnenschein und blauer Himmel sorgten für optimale Bedingungen und garantierten dem Verein eine lange Nacht und einen frühen Morgen beim Frühschoppen. Für die Kanuten ist das Sommerfest die wichtigste Veranstaltung im Jahr. Dass der Verein das Fest überhaupt stemmen konnte, verdankte er vor allem seinen fleißigen Helfern. Von den 140 Mitgliedern packten 50 als Helfer engagiert mit an. Die Organisation begann bereits viele Monate vorher mit Vorstands- und Planungssitzungen. Die Aufgaben wurden verteilt und der Einkauf abgestimmt. Auf dem Einkaufszettel standen dieses Mal 50 Kilogramm Pommes, die Zutaten für 25 Kilogramm selbstgemachten Kartoffelsalat mit Gurken und Zwiebeln, 400 Würstchen, 250 Steaks und 450 Brötchen – dazu noch unzählige selbstgebackene Kuchen und gekaufte Torten.

„Schon am ersten Tag war der selbstgemachte Kartoffelsalat fast komplett weg, sodass wir abends und nachts noch nachschnippeln mussten“, berichtete Rüdiger Golitz.In den zwei Wochen vor dem Fest wurde das Vereinsgelände schön gemacht, geputzt und der Rasen gemäht. Der Ehrenpräsident verlegte die Kabel. „Der Freitag ist unser Großkampftag“, erzählte Golitz: Da werden abends die Zelte aufgestellt, die dem Kanu-Club gehören. Eine Nachtwache hat ein Auge auf die Zelte, bis am Samstag früh dann Tische und Stühle aufgestellt und die Glühbirnen eingeschraubt werden.„Im vergangenen Jahr haben wir die Glühbirnen bereits freitags angebracht, doch irgendwelche Spaßvögel haben sie abgeschraubt und über das ganze Mainufer verteilt“, ärgerte sich Golitz.
So wurde die Zeit am Samstag knapp, da nach dem Aufbau der Hüpfburg, der Cocktailbar und der Wurfbude der Jugend bereits die ersten Gäste anrückten. Abends waren keine Plätze mehr frei, als DJ Eberhard Przypadlo am Mainvorland während des Sternschnuppenregens Oldies auflegte. Die letzten Gäste verschwanden weit nach drei Uhr nachts, sodass die Nacht für die Kanuten besonders kurz ausfiel.Der Frühschoppen am Sonntag war ebenso gut besucht und Heinz und Rüdiger spielten bis weit nach der Mittagszeit. Zwischen Grill, Kaffee und Kuchen verschlug es immer wieder mal Gäste an den Main. Am Bootssteg warteten dann abfahrbereit Einer- und Zweier-Kanus und der Zehner-Kanadier auf Besatzung. Auch das Kajak rückte einmal aus.
Das Sommerfest ist für den Verein eine wichtige Einnahmequelle, mit der sie ihr Bootshaus erhalten und sich ein paar Extras leisten können. „Unsere Mitgliedsbeiträge halten wir extra niedrig. Ein Erwachsener zahlt nur 49 Euro im Jahr. Deshalb müssen wir nebenbei Geld verdienen, um unser Gelände zu erhalten, den Vereinsbus mit dem Hänger zu finanzieren und ab und an neue Kanus zu kaufen“, zählte der Vorsitzende auf. Mit dem Sommerfest kann der Verein alle Kosten decken.Allerdings ist das Fest zudem auch eine gute Möglichkeit, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Außerdem wollen wir der Stadt für ihre Unterstützung etwas zurückgeben – und mit unserem Sommerfest kommt immer Leben an den Main“, freute sich Golitz über die Resonanz für die Veranstaltung. (nta)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 15. August 2012, Text: NorsinTancik

17.08.2012, Kelsterbach Aktuell

Party-Stimmung beim Sommerfest der Kanuten
An zwei Tagen ging es am Mainufer bei traumhaftem Wetter hoch her. Der Kanu- Club lud zu seinem beliebten Sommerfest ein, der Zuspruch war riesengroß.
An einem der schönsten Plätze in Kelsterbach residieren die Kanuten. Das Sommerfest auf dem Vereinsgelände zog auch in diesem Jahr viele Besucher an. Für viele seit Jahren ein Pflichttermin, für manch anderen ein willkommener Anlass zum Verweilen. Voraus ging zumeist eine Radtour oder ein Spaziergang.
Die Veranstalter ließen keine Wünsche offen, von Beginn an herrschte beste Feierlaune. Dazu beigetragen hat unter anderem die feine Musikauswahl von DJ Eberhard Przypadlo, der vor allem mit Evergreens musikalische Erinnerungen auffrischte. Noch im letzten Jahr waren starke Regenfälle zu beklagen, in diesem Jahr lief alles nach Plan. So war es wenig verwunderlich, dass bei karibischen Temperaturen die von der Kanujugend organisierte Cocktailbar sehr gut ankam. Gleiches galt auch für den Wettbewerb an der Wurf-Bude sowie für die Tombola, bei der jedes Los gewann.
Bilderbuchwetter an beiden Tagen
Der Frühschoppen am Sonntagmorgen fügte sich nahtlos dem Stimmungsbarometer an. Noch sonnenverwöhnter als der Vortag erwartete vor allem die Fans von Lifemusik ein besonderer Leckerbissen. Die bewährten Oldieklänge des Duos "Heinz und Rüdiger" trafen den Geschmack der begeisterten Gäste. Über ein rundum gelungenes Fest freute sich der Erste Vorsitzende Rüdiger Golitz, der als Ehrengäste Bürgermeister Manfred Ockel und seinen Stellvertreter Kurt Linnert begrüßte. Großes Lob zollte Golitz seinen Mitstreitern, die zahlreich als Helfer agierten. Fazit: das Sommerfest hat sich einmal mehr als Highlight im Kelsterbacher Veranstaltungskalender erwiesen. (Ts)

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 17. August 2012, Text: Thorsten Schreiner

12. August 2012

2. Kelsterbacher Tierschutztag auf dem Festplatz Nord und in der Mehrzweckhalle Nord:

Eine fundierte Beratung rund ums Tier, eine ausführliche Vorstellung der Haustierarten sowie Ausstellung zur artgerechten Haltung, Information zur Pflege und den Bedürfnissen der Tiere, Beratung zu Verhaltensproblemen, Aufklärung zum Thema Wildtiere, Begegnungen und Erfahrungsaustausch mit anderen Tierhaltern, Auskünfte zur Mitarbeit in verschiedenen Vereinen und zum Einrichten von Pflegestellen, Verkauf von Tierartikeln zu günstigen Preisen, Kinderschminken und ein Maltisch für die kleinen Gäste - der vom Kelsterbacher Tierschutzverein und dem Verein "Meerschweinchen in Not" initiierte 2. Kelsterbacher Tierschutztag bot eine breite Angebotspalette in der Mehrzweckhalle Nord und auf dem Festplatz.
Pressestimmen:

27.08.2012, Frankfurter Neue Presse

Großer Einsatz der Rettungshunde
Der Tierschutz stand im Mittelpunkt der Veranstaltung auf dem Schlossplatz
Beim Tag des Tierschutzes zeigte die Rettungshundestaffel, zu was die Vierbeiner alles in der Lage sind. Und es gab viele weitere Informationen, nicht nur über Hunde.
Große Hunde sind nicht rennfreudig, und kleine können leicht in ein Loch fallen. Deshalb setzt die Rettungshundestaffel ausschließlich mittelgroße Rassen wie Border Collies und Labrador-Retriever ein. Was die Vierbeiner drauf haben, die auf den menschlichen Geruch trainiert sind, zeigten sie während einer Präsentation beim Tierschutztag am Sonntag auf dem Schlossplatz.
Die Rettungshundestaffel Rhein-Main des Bundesverbandes war mit neun Hundeführern und ihren Tieren angerückt und versetzte das Publikum in Staunen. Moderator Holger Bunz vermittelte während der Übung allerlei Wissenswertes. So werden die Hunde bereits als Welpen spielerisch für spätere Einsätze beispielsweise zwischen Trümmern in Erdbebengebieten trainiert. Wichtig sei, dass junge Hunde zunächst Vertrauen zu Menschen erlernen und sich bei ihnen Leckerli abholen, ohne jedoch zudringlich zu werden. Die Ausbildung eines Rettungshundes dauere durchschnittlich zwei Jahre.
Alljährlich werde überprüft, welcher Hundeführer sich mit welchem Hund für die Rettungsstaffel eigne. Sie arbeiten komplett ehrenamtlich und müssen für alles selbst aufkommen, von der Kleidung bis zum Sprit, und seien deshalb auf Spenden angewiesen. Das interessierte Publikum lauschte den Ausführungen und bedachte beim Tag des Tierschutzes, den der Tierschutzverein Kelsterbach anlässlich des 60. Geburtstages der Stadt Kelsterbach nach zweijähriger Pause nun zum zweiten Mal ausrichtete, jede Präsentation mit Applaus.
Ein Jahr Vorbereitung
Ob irgendwann eine dritte derartige Veranstaltung ausgerichtet werde, ist laut der Vorsitzenden Judith Wagner offen. Denn alleine die Vorbereitungen hätten mehr als ein Jahr gedauert, und am Sonntag seien rund 200 Helfer im Einsatz gewesen. Freilich habe der zweite Tierschutztag mit rund 40 Teilnehmern mehr als doppelt so viele wie beim ersten Mal gezählt, "aber es ist ein enormer Aufwand". Vor allem Zubehör- und Second-Hand-Stände haben sich auf dem Schlossplatz hinzu gesellt und boten viel Nützliches an. Wohin das Auge schaute, überall gab es Zubehör für Tiere wie Hundeleinen, aber auch Fachbücher und -informationen beispielsweise von der Frettchenhilfe.
Sinn und Zweck der Veranstaltung war, laut Wagner, ein Netzwerk zwischen Tierschutzvereinen und Organisationen zu weben, damit künftig transparenter werde, bei welchen Problemen sich Tierhalter wohin wenden müssen. Dabei wirtschaftete jede Institution am Sonntag in ihre eigene Tasche – ob mit dem Verkauf von Zubehör, Getränken oder Broschüren. Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) lobte die Veranstaltung, mit der ein wichtiger Beitrag zum 60-jährigen Bestehen der Stadt geleistet wurde.
Zum umfassenden Rahmenprogramm, das sich auch in der Mehrzweckhalle Nord abspielte, zählten Kinderschminken, Auftritte der Country Company mit ihren Linedancern, eine Vorführung der Jagdgefährten, bei denen Vierbeiner mit Dummys arbeiteten, aber auch Dogdancing und ein Wettbewerb von SOKA-Hunden, was "So genannte Kampfhunde" bedeutet. Betroffene Hunde von Besuchern und Aktiven zeigten kleine Kunststücke. Eine 30köpfige Jury aus dem Publikum bewertete sie. Der Sieger wurde mit einer Urkunde und einem Leckerli gewürdigt.
Pitbull küssen
Darüber hinaus konnte jeder, der den Mut hatte, für einen geringen Betrag mal einen Pitbull küssen, der sich das gerne gefallen ließ. Anhand von Beispielen mit Stofftieren wurde verdeutlicht, wie ein Käfig für ein Kleintier oder eine Voliere auszusehen haben. Denn am Tag des Tierschutzes stand nicht etwa die Vermittlung der Tiere im Mittelpunkt, sondern die artgerechte Haltung und der Tierschutz. Die Idee zu dem Tierschutztag kam Wagner vor zwei Jahren als Pendant zu Haustiermessen, bei denen zahlreiche Tiere vermittelt werden.
Außerdem zeigte die Rettungshundestaffel am Nachmittag noch einmal Elemente aus ihrer Trainingsarbeit, die vom Klettern über Leitern und Sprüngen in die Arme von Frauchen bis zum Verbellen einer aufgespürten Person reichten.
Die Hunde legten sich auf Kommando auch auf eine Trage, was sich laut Holger Bunz 99 Prozent aller Vierbeiner nicht gefallen lassen würden. Aber bei Einsätzen komme es auch mal vor, dass sich ein Hund verletzte, weshalb er dann abtransportiert werden müsse.
Jedenfalls höre ein Tier immer nur auf den Befehl seines eigenen Hundeführers – und der Hund benötige stets Sichtkontakt zu ihm, weil Herrchen oder Frauchen mitunter alleine durch klare Handzeichen das Tier lenke.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 27. August 2012, Text: Carmen Erlenbach

15.08.2012, Freitags-Anzeiger

Fuchur und Basti apportieren alles
Hermann knutscht auf Kommando – 40 Stände beim Tierschutztag am Festplatz
Pudel, Windhunde, Golden Retriever und viele Mischlinge waren auf dem zweiten Tierschutztag unterwegs. Doch keiner unter ihnen konnte so ein schönes Kommando ausführen wie Hermann. Der große Pitbull saß auf seinem Thron und jedes Mal, wenn sich ein Gast zu ihm hinunterbeugte und „Hermann, knutsch!“ rief, schleckte er die Wangen nass.
Pitbull Hermann vertrat den Verein SOKA Run, der sich mit sogenannten Kampfhunden beschäftigt, und die Veranstalterin Judith Wagner, Vorsitzende vom Tierschutzverein Kelsterbach, war von der Aktion besonders begeistert. „So kann die Angst vor den sogenannten Kampfhunden überwunden werden“, freute sie sich.

Neben SOKA Run waren 40 Organisationen und Vereine am zweiten Tierschutztag beteiligt, die aus ganz Deutschland nach Kelsterbach kamen, um sich in der Mehrzweckhalle Nord und auf dem Schlossplatz der Öffentlichkeit zu präsentieren. Über den Andrang konnte Wagner nur ungläubig den Kopf schütteln. Vor zwei Jahren hatten weniger als zwanzig Teilnehmer den Weg zum ersten Tierschutztag gefunden.

Zwar wurde die erste Veranstaltung damals trotzdem zum großen Erfolg, doch es steckte auch viel Arbeit dahinter. Zu viel Arbeit für den kleinen Verein, weshalb der erste Tierschutztag eigentlich der letzte hätte werden sollen. Doch weil die Stadt Kelsterbach dieses Jahr das sechzigste Jubiläum der Verleihung der Stadtrechte feiert, wagten Wagner und ihr Team einen Neuversuch und planten den zweiten Tierschutztag gemeinsam mit dem befreundeten und in Kelsterbach ansässigen Verein Meerschweinchen in Not.„Es war viel Arbeit für alle – zum Schluss hatten wir 200 ehrenamtliche Helfer aus allen teilnehmenden Vereinen vor Ort“, zählte Judith Wagner auf. Es gab im Vorfeld unzählige Treffen, um zu planen, welche Vereine wo ihren Stellplatz aufbauen konnten, wer Stühle und Tische brauchte, Strom und mehr. Doch für die Vereine lohnten sich der Stress und die Arbeit.

„Es ist nicht nur wichtig, sich und seine Arbeit zu präsentieren, sondern auch untereinander Kontakte zu knüpfen“, erklärte Wagner. Von dem Netzwerk, das vor zwei Jahren durch den ersten Tierschutztag zustande kam, profitiert der Kelsterbacher Verein heute. Denn bei unerwarteten Problemfällen und Notfällen ist sofort der richtige Ansprechpartner bereit – sei es bei eingefangenen Wellensittichen oder aufgefundenen Wasserschildkröten.
Damit auch die Besucher von dem Netzwerk profitieren, stellten die Tierfreunde aus Kelsterbach ein Ausstellerverzeichnis mit allen Adressen und Ansprechpartnern zusammen. „Die Heftchen können auch nach dem Tierschutztag bei uns angefragt werden“, betonte Wagner.

Alle Vereine und Organisationen wirtschafteten an dem Tag für sich selbst, boten neben Informationsmaterial auch Zubehör für das Haustier und Snacks an. Für den Grill und für Kaffee und Kuchen hingegen waren der Tierschutzverein Kelsterbach und Meerschweinchen in Not verantwortlich.

Einzige Bedingung für die teilnehmenden Vereine am Tierschutztag war es, keine lebenden Tiere auszustellen. Dies spiegelt die ursprüngliche Idee der Veranstaltung wider, sich ganz klar von Haustiermessen abzuheben. „Wir wollen bewusst keine Tiere ausstellen und sie dem Stress der Messe aussetzen“, betonte Wagner. Statt Tiere zu präsentieren und zu vermitteln, steht eher die Beratung im Mittelpunkt. Die Besucher erfuhren etwas über die artgerechte Haltung von Haustieren und konnten sich beraten lassen. Lediglich Stoffhasen präsentierten einen viel zu kleinen und einen optimalen Kaninchenkäfig. „Die Aufklärung steht im Mittelpunkt des Tierschutztages“, erklärte Wagner.Im Gegensatz zum ersten Tierschutztag, auf dem vor allem Vereine mit gängigen Haustieren anwesend waren, öffneten die Veranstalter den Tierschutztag auch für Shopbetreiber und ungewöhnliche Tiere. Das spiegelte sich im Programm des Tages wieder.
Besonders viel Andrang gab es bei der Vorführung der Rettungshundestaffel. Die Hunde dort werden zwei bis zweieinhalb Jahre ausgebildet, um beispielsweise vermisste Personen im Wald oder verschüttete Opfer einer Gasexplosion zu finden. Die Rettungshunde lernen in ihrer Ausbildung das gezielte Bellen, wenn sie eine hilflose Person gefunden haben. Sie dürfen erst mit dem Bellen aufhören, wenn der Hundeführer an sie herantritt, was nicht immer schnell gelingt.Mit Linedancing brachte die Country Company und mit hartem Rap die Combo HipHop4kids Stimmung in die Mehrzweckhalle, bevor es bei der Vorführung des Vereins Jagdgefährten auf dem Schlossplatz wieder spannend wurde: Die Jagdhunde Fuchur und Basti apportierten brav alles, was ihnen ihr Hundeführer hinlegte – auch Eier und Bratwürste.
Nach dem Dogdancing folgte der SOKA-Wettbewerb. Eine Jury, bestehend aus Besuchern des Tierschutztages, bewertete besondere Kampfhunde. Moderiert wurde die Vorführung von Claudia Ludwig, der ehemaligen Moderatorin von „Tiere suchen ein Zuhause“. Dabei waren unter anderem ein blinder Bullterrier, der trotz seiner Behinderung begeistert die Hundesportart Agility durchläuft, oder eine 13-jährige Hündin, die als Rettungshund arbeitet. (nta)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 15. August 2012, Text: NorsinTancik

24.08.2012, Kelsterbach Aktuell

Hunde waren die Stars
Schweinefreunde e.V., Rats-Angels, Cocker-Retter und über dreißig weitere Organisationen bildeten die stolze Anzahl von Ausstellern beim zweiten Kelsterbacher Tierschutztag.
Auf breiter Basis informiert wurden Tierfreunde, die anlässlich des Tierschutztages ihren Weg zum Schlossplatz und der dazugehörigen Mehrzweckhalle gefunden hatten. Fast doppelt soviel Teilnehmer als bei der Erstveranstaltung vor zwei Jahren nutzten die Fläche innerhalb und außerhalb des Terrains.
Bei strahlendem Sonnenschein bot es sich an, den Sonntagnachmittag im Unterdorf zu verbringen, denn auch für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen waren vegetarische Hamburger die Alternative zu herkömmlichem Grillgut.Dies war auch ein Anliegen der Organisation "Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt", die vielfältige Möglichkeiten zur fleischlosen Ernährung aufzeigten. Der Veganer-Verein-Wiesbaden informierte umfassend über die Varianten einer Ernährungsumstellung aus eigenem Antrieb. Verschiedene Tierschutzvereine, auch aus der Nachbarschaft, waren in Kelsterbach mit von der Partie. Eine interkommunale Vernetzung von Vereinen ähnlicher Ausbreitung hält die Vorsitzende Judith Wagner für besonders wichtig. Seit vielen Jahren setzt sie sich für den Tierschutz in Kelsterbach ein und wurde dafür auf Landesebene ausgezeichnet. Der aktuellen Veranstaltung ging ein beachtlicher Organisationsaufwand voraus, der vor allem von der Presse Verantwortlichen Anja Eckert bewältigt wurde.
Applaus für buntes Programm
Weit mehr als ein Rahmenprogramm bot sich den zahlreichen Gästen auf der Bühne in der Mehrzweckhalle. Die "Country-Company ", inzwischen Dauergast bei vielen Veranstaltungen, präsentierte Line Dance in gewohnter Souveränität. Dafür gab es viel Applaus, wie auch bei der Formation "HipHop4kids" vom Turn- und Sportverein, die am Nachmittag ihren Auftritt hatten. Tolle Kostüme, flotte Musik und eine ambitionierte Tanzdarbietung begeisterte nicht nur die stolzen Eltern der Nachwuchstalente.Durch das Programm führte Karoline Neudert, die als Vorsitzende des Vereins "Meerschweinchen in Not e.V. " für aktiven Tierschutz eintritt. Gemeinsam mit Judith Wagner begrüßte sie Bürgermeister Manfred Ockel, der sich von der Veranstaltung beeindruckt zeigte. Er lobte das vielfältige Wirken des Vereins und sagte jedwede Unterstützung seitens der Stadt zu.
Vierbeiner beherrschten die Szenerie
Ein wenig in den Mittelpunkt rückten die Hunde, die nicht nur zahlreich unter den Gästen weilten, sondern auch bei der Programmgestaltung amüsante Beiträge lieferten. Nachdem der erste Hund schon auf der Bühne tanzte, stellten sich weitere Artgenossen mit kleinen Kunststücken einer Jury. Kleiner Höhepunkt dabei war eine Vorführung mit Rettungshunden, deren Fähigkeiten so manchen staunen ließen. Perfekt auf Lebensrettung dressiert, bellen sie, sobald sie Gefahr wittern oder einen Verletzten ausmachen. Diese Tiere sind in der Lage, mit der Spürnase Rettungsaktionen zu unterstützen, bei denen die menschliche Handlungsfähigkeit an Grenzen stößt.
In der Nachbetrachtung werten die Verantwortlichen den zweiten Kelsterbacher Tierschutztag als vollen Erfolg. Über Missstände aufklären, informieren und beraten sind die grundsätzlichen Ziele von Tierschützern und sozialen Einrichtungen. Diese Gelegenheit bot sich in Kelsterbach in besonderem Maße bei einem Event, dass sich in der Untermainstadt einen Namen gemacht hat. (Ts)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 24. August 2012, Text: Thorsten Schreiner

15.-17. August 2012

15. Fischerfest der Anglerfreunde rund um das Anglerheim:

Längst über Kelsterbach hinaus bekannt ist das Fischerfest der Anglerfreunde am Staudenweiher. Die 15. Ausgabe stellte der Verein unter das Motto "60 Jahre Stadtrechte".
Am ersten Veranstaltungsabend stand eine 80er/90er Jahre Party kombiniert mit dem Besten von heute auf dem Programm, dem sich am zweiten Tag ein Familiennachmittag anschloss. Mächtig für Stimmung sorgte abends die Liveband "Midnight Project". Abschluss des Fischerfestes war ein bayerischer Frühschoppen mit Weißwurst und Leberkäs, zu dem sich viele Vertreter der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik einfanden.
Für alle Besucher gab es Unterwasserbewohner live zu bestaunen und auf die kleinen Gäste wartete eine Hüpfburg und Kapitän Blei mit seinen Piratenfahrten über den See.
Neben frisch geräucherten Forellen, verschiedenen Fischvariationen und dem traditionellen Weinstand wurde auch der Grill angeheizt sowie ein großes Salatbüfett und eine Kuchentheke angeboten, so dass alle Gäste auch kulinarisch bestens versorgt waren.
Pressestimmen zum 15. Fischerfest vom 15. - 17. August 2012:

03.09.2012, Frankfurter Neue Presse

Zu Besuch bei den Fischen
Die Angler hatten zum Feiern an den Staudenweiher eingeladen
Die Seebewohner kennenlernen oder mit dem Boot über den Staudenweiden fahren – den Besuchern des Fischerfestes in Kelsterbach wurde einiges geboten. Das wurde den Organisatoren mit guten Besucherzahlen gedankt.
Wenn der Staudenweiher in Kelsterbach dampft, dann ist es entweder oben kühl und das warme Gewässer gibt den Dampf an die Umgebung ab, oder es ist brütend heiß, so dass Wasser verdampft. Bei Temperaturen wie am Wochenende dürfte das Verdunstungsprinzip für jeden Besucher des Fischerfestes der Anglerfreunde Kelsterbach am eigenen Leib zu spüren gewesen sein.
"Allein der Anblick der kühl wirkenden Wasserfläche lässt die gefühlte Temperatur um fünf Grad sinken", sagte Jürgen Pawlik, erster Vorsitzender der Anglerfreunde Kelsterbach. "Da lässt es sich immer noch gut feiern." Das bewiesen auch die vielen Gäste, die trotz Hitze gekommen waren. Ob bei DJ-Musik am Freitag, zu flotten Unterhaltungsmelodien der Band "Midnight Projekt" am Samstag oder zum Frühschoppen am Sonntagmorgen, der Festplatz vor dem Anglerheim war immer gut besucht.
Warten auf Plattform
"Normalerweise würde ich Sie alle heute von der versprochenen Aussichtsplattform aus begrüßen", sagte Jürgen Pawlik und richtete damit eine erste verbale Spitze an die Stadt Kelsterbach und die Regionalpark GmbH, die den Anglerfreunden versprochen hatten, dass im Mai mit dem Bau einer Aussichtsplattform begonnen werden sollte. Doch bisher ist nichts geschehen.
"Wir haben hier jetzt auch ein paar neue Vogelarten, einige ganz seltene und auch ganz große, so viele wie noch nie zuvor – leider hört man die aber nur", fuhr Pawlik fort und meinte damit die landenden Großvögel am ausgebauten Frankfurter Flughafen. Dennoch hieß er alle Ehrengäste, von Ex-Bundesverteidigungsminister Josef Jung über den SPD-Bundestagsabgeordneten Gerold Reichenbach und die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Bächle-Scholz bis hin zu Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) herzlich zum Frühschoppen willkommen.
Für die Kinder viel interessanter waren die Bewohner des Staudenweihers, von denen die Anglerfreunde einige Exemplare in den eigens für das Fest aufgestellten Aquarien präsentierten.
Krebse und Karpfen
Von Süßwasserkrebsen über Karpfen, Schleien, Zander und gar Hechte konnten die kleinen Besucher die Seebewohner durch die Glasscheiben bewundern. "Oh, ist der aber groß", riefen Jonas und Lea erstaunt aus, als ein Spiegelkarpfen vor ihrer Nase vorbeizog. Aber auch die Bootsfahrten über das im Sonnenlicht glitzernde Gewässer waren für die Kinder ein echtes Erlebnis.
Insgesamt waren die Organisatoren mit dem Verlauf des Fischerfestes, das seit dem Jubiläumsjahr 2008 an jeweils drei Tagen von Freitag bis Sonntag veranstaltet wird, recht zufrieden. "Wenn man so ein hilfreiches und engagiertes Team hat wie wir, dann kann auch ein Fest über drei Tage ausgerichtet werden", dankte Jürgen Pawlik den vielen fleißigen Helfern.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 03. September 2012, Text: Leo Postl

22.08.2012, Freitags-Anzeiger

Trotz Hitze mehr Gäste als erwartet
Anglerfreunde laden drei Tage lang zum Fischerfest ein – Forellen selbst geräuchert
Im Staudenweiher und im Baiersee sind viele verschiedene Fischarten vertreten, darunter Karpfen, Schleien, Hechte, Zander, Barsche, Störe, Aale und Weißfische. Beim Fischerfest der Anglerfreunde Kelsterbach standen die Unterwasserbewohner im Mittelpunkt der Feierlichkeiten, auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Einige besonders schöne Exemplare wurden in Aquarien ausgestellt, wo sie gerade von den kleinen Gästen bewundert wurden. Aber natürlich stand Fisch auch auf dem Speiseplan. Die mit Lachs und Hering belegten Brötchen kamen bei den Gästen gut an.
Drei Tage lang feierten die Anglerfreunde auf dem Vereinsgelände am Staudenweiher bei hochsommerlichen Temperaturen. Vor allem in den Abendstunden kamen viele Besucher. „So viele waren freitags noch nie da“, staunte Jürgen Pawlik, der Vorsitzende der Anglerfreunde. Er schätzte, dass insgesamt mehr als 2800 Gäste zum Fischerfest kamen, obwohl er höchstens mit 2000 gerechnet hatte.Bereits am Mittwoch vor dem Fest wurden 250 lebende Forellen angeliefert. „Frischer geht es nicht“, sagte Pawlik zufrieden. Die Forellen wurden zwei Tage lang geräuchert. Zudem schmierten die Anglerfreunde eifrig Lachsbrötchen. Bereits am ersten Abend gingen über 400 Brötchen weg, am Samstag 700 und am Sonntag weitere 700, zudem gab es auch Gegrilltes und Kuchen.Ursprünglich war das Fischerfest ein vereinsinternes Sommernachtsfest, doch schon früh öffneten die Angler ihr Fest für alle. In diesem Jahre feierten die Anglerfreunde drei Tage lang ihr 15. Fischerfest. „Wir haben freitags sowieso immer schon aufgebaut, warum also nicht schon abends anfangen?“, erzählte Pawlik.
Zur 80er und 90er Jahre-Party mit Lasershow, Nebel und den DJs Marcel und Alex kam am Freitag viel junges Publikum. Am Samstag war Familientag. Für die Kleinen gab es Bootsfahren mit Kapitän Blei über den Staudenweiher, eine Hüpfburg stand bereit und die Aquarienwelt von Detlev Pallat, dem Gewässerwart, durfte erkundet werden. Jedes Jahr baut Pallat Becken auf, die er mit Fischen aus dem Staudenweiher und Goldfischen füllt. Im Mönchwaldsee hatte Pallat sogar einen roten, amerikanischen Flusskrebs gefangen und ausgestellt. „Wir Angler haben ein geübtes Auge und können erahnen, was im trüben Wasser gerade vorbeischwimmen könnte, die Besucher natürlich nicht, und die freuen sich darüber, einmal heimische Fischarten betrachten zu können“, erzählte Pawlik.Die Band Midnight Project heizte den Festbesuchern am Samstagabend zusätzlich zu den sommerlichen Temperaturen ein.
Der Sonntag begann zünftig mit einem bayrischen Frühschoppen, bei dem es Bier, Weißwürste und Leberkäse gab. Erster Stadtrat Kurt Linnert (SPD), Vereinsringvorsitzender Thorsten Schreiner, Bundestagsabgeordneter Josef Jung (CDU), Bundestagsabgeordneter Gerold Reichenbach (SPD) und die Landtagsabgeordnete Sabine Bächle-Scholz (CDU) schauten beim Frühschoppen vorbei und feierten mit.Jürgen Pawlik freute sich sehr über die große Resonanz und lobte den unermüdlichen Einsatz der fast 60 Helfer, die ganz schön ins Schwitzen kamen bei den hochsommerlichen Temperaturen. „Wir sind ein eingespieltes Team“, freute er sich über den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.
Die Anglerfreunde haben derzeit 238 Mitglieder, darunter 51 Jugendliche. Für die wird nach dem Fischerfest ein eigener, circa 30 Quadratmeter großer Jugendraum auf dem Vereinsgelände gebaut. (nta)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 22. August 2012, Text: NorsinTancik

24.08.2012, Kelsterbach Aktuell

Fischerfest der Superlative zog die Massen an
Nicht nur wegen des heißen Wetters brannte an drei Tagen bei den Anglern die Luft. Besucherrekorde an zwei Tagen und beste Stimmung begründen feierlichen Ausnahmezustand.
60 Jahre Stadt Kelsterbach und 15 Jahre Fischerfest der Anglerfreunde; gleich zwei besondere Anlässe galt es vergangenes Wochenende zu feiern. Viele Vereine und Organisationen in Kelsterbach widmen gleichermaßen die eine oder andere Veranstaltung dem runden Stadtjubiläum.
So war es nur allzu passend, dass sich Kelsterbach, wie auch bei seinen großen Volksfesten, auf freundliche Einladung der Angler einmal mehr selbst feierte. In gewohnter Manier kam diesem Ansinnen ein abwechslungsreiches Programm zu Gute, das sich sehen und hören lassen konnte. Indiz dafür war der Samstagabend, bei dem über 800 Besucher alle Rekorde brachen. Die Band "Midnight Project" bestätigte live und klangvoll ihre Beliebtheit in der Untermainstadt. Flotte Musik sorgte bereits freitags für gute Laune. Oldies der Achtziger und Neunziger lösten auch schon in den letzten Jahren Partyfeeling aus. Angereichert mit den neuesten Songs war bereits am ersten Tag gute Stimmung garantiert. Musikalisches Kontrastprogramm beinhaltete der Frühschoppen im Wiesenflair, der mit Weißwurst und Leberkäse ausgelassen begangen wurde.
Politische Prominenz und Rückblick auf 60 Jahre Stadt
Diese Leckerbissen ließen sich auch Vertreter der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik nicht entgehen, sodass ein prominent besetzter Frühschoppen zustande kam. Als Vertreter des Bundestages gaben sich der ehemalige Verteidigungsminister Dr. Josef Jung (CDU) und der Abgeordnete Gerold Reichenbach (SPD) die Ehre. Jung würdigte in einem kurzen Grußwort die Rolle der Angler als wichtige Partner des Bundes beim Naturschutz und der Renaturierung von Gewässern. Als Vertreter der Stadt äußerte sich Kurt Linnert lobend über die vorbildliche Vereinsarbeit der Angler. Der Erste Stadtrat zeigte sich angetan von der Entwicklung des Anglergeländes und der Außendarstellung des Vereins. Der Vorsitzende Jürgen Pawlik begrüßte in der illustren Runde die Landtagsabgeordnete Sabine Bächle-Scholz, die den Wahlkreis Groß-Gerau repräsentiert. Der Ehrenvorsitzende des Vereinsrings Heinrich Hoffmann und der amtierende Vorsitzende Thorsten Schreiner weilten ebenfalls unter den Ehrengästen.
Pawlik ging in seiner Ansprache auf die Geschichte der Stadt und seines Vereins ein, indem er im Wechsel geschichtliche Eckdaten zum Besten gab. Er nahm die Gelegenheit wahr, an Meilensteine der Stadtentwicklung zu erinnern und kam in diesem Zusammenhang auf die Verhinderung der Eingemeindung durch den großen Nachbarn Frankfurt zu sprechen. Insbesondere an die Ehrengäste gerichtet, definierte der Vorsitzende die Begrifflichkeit moderner Vereinsführung. In Verbindung mit Tradition sei es in diesem Zusammenhang wichtig, alle Mitgliedsgruppen zu fordern und zu fördern. Hierzu zähle auch eine gute Zusammenarbeit im Vorstand, sowie es auch in der freien Wirtschaft notwendig sei. Nur so könne man erfolgreich sein, auch wenn Meinungen auseinander gingen. "Gleiches erwarten die Bürgerinnen und Bürger auch von unseren Politikern", verglich Pawlik abschließend.
Dank an Helfer
Anstrengend, aber erfolgreich formulierte der Vorstand das Fischerfest in der Nachbetrachtung. Über 60 Helfer sorgten vor und vor allem hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf. Auf- und Abbauteams seien dabei genauso wichtig gewesen, wie die Personen, die im Vordergrund stehen und für das leibliche Wohl der Gäste sorgten. Dieses war insbesondere gesichert durch die frisch geräucherten Forellen, eine Spezialität der Anglerfreunde. Große Anerkennung verdiente sich die Frauengruppe, die unter der Leitung von Christel Neumann ein Paradebeispiel an Zuverlässigkeit darstellte. Im nächsten Jahr erhofft sich der Vorstand die Einweihung der langersehnten Informationsplattform, deren Genehmigung durch die zuständigen Stellen für viel Freude bei allen Beteiligten sorgte. Ts
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 24. August 2012, Text: Thorsten Schreiner

25. August 2012

Offene Stadtmeisterschaften des KBVK im Kegel- und Bowlingcenter:

Der Kegel- und Bowlingverein Kelsterbach lud Bürger, Vereine und Firmen zu den Stadtmeisterschaften im Kegeln und Bowling in das Kegel- und Bowlingcenter ein. Gespielt wurden die Disziplinen Einzel und Dreier-Team
Pressestimmen:

11.09.2012, Frankfurter Neue Presse

Sie ließen die Kugel rollen
Meisterschaft im Bowling und Kegeln
Die einen spielen für sich, die anderen in Dreier-Teams: Freunde des Bowling- und Kegelsports kämpften kürzlich um Sieg und Ehre.
Sonja Probandt hat es eilig. Noch vor dem offiziellen Beginn der Stadtmeisterschaften im Bowling und Kegeln der Stadt Kelsterbach ist sie auf der Anlage. "Mit Kegeln habe ich nichts am Hut, aber Bowling das ist meine Welt", sagte die engagierte Spielerin, die ihre eigene Kugel mitgebracht hat.
"Die liegt mir einfach, da passen die Löcher für die Finger optimal", erklärte Probandt und ließ es schon mal richtig krachen. "Schade, dass der Wurf nicht zählt. Ich hoffe, nachher fallen die Kegel genau so gut", meinte die Anwärterin auf die Stadtmeisterschaft.
Der Kegel- und Bowlingverein Kelsterbach (KBVK) richtete die offenen Stadtmeisterschaften im Kegeln und Bowling aus. Obwohl die Teilnahme für Jedermann offen war, galten die offiziellen Regeln der beiden Sportverbände. "Egal, wie gut oder schlecht jemand ist, die Regeln gelten für alle gleich, sonst hätten wir ja keine faire Basis", erläuterte Michael Kiefer, Vereinssportwart des KBVK.
Verantwortung tragen
Sonja Probandt hatte am Ende 187 Punkte auf ihrem Konto. "Nicht schlecht, aber ob es reicht, werde ich später erfahren", meinte die junge Mutter, die Vorsitzende des Fördervereins der Karl-Treutel-Schule ist.
Ein Stockwerk über der Bowlinganlage im Kegel- und Bowling-Center in der Kirschenallee, kämpften die Kegler um Sieg und Ehre. Neben den Einzeldisziplinen fanden sich auch Dreier-Teams. "Hier spielt man nicht nur für sich, sondern hier kommt noch die Verantwortung für das Team hinzu", erklärte Uwe Hartmann den Unterschied zum Bowling.
Bei der Siegerehrung lobte der KBVK-Vorsitzende Jürgen Zeller den sportlich-fairen Umgang untereinander. Mit der Teilnehmerzahl war er ebenfalls zufrieden, wenngleich es schon mehr Starter bei der Stadtmeisterschaft gegeben hätte.
Nicht zu schlagen
Den Sieg bei den Herren holte sich mit 187 "Holz" Uwe Hartmann, gefolgt von Bernd Emrich und Ernesto Falenza. Bei den Damen war Renate Kammerer mit 177 Holz nicht zu schlagen, Christel Kalikowski erreichte 172 Holz, nur einen Zähler weniger Rosi Jacoby. Die Doppel-Wertung gewannen Renate Kammerer/Christel Kalinowski vor Bernd Selzer/Andreas Glanzner und Marion Kilian/Uwe Hartmann. Der Titel der Stadtmeisterin im Bowling ging an Sonja Probandt mit 182 Holz, gefolgt von Tina Guthier (142) und Nicole Georgi (137). Hier gingen auch Jugendliche an den Start, und es siegte Sascha Nohl mit 170 Zählern vor Tina Gärtner mit 134. lp
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 11. September 2012, Text: Leo Postl

29.08.2012, Freitags-Anzeiger

Viele Auswärtige an den Kugeln
Bei der Stadtmeisterschaft im Kegeln und Bowling sind alle Altersgruppen vertreten
„Das wird ein schöner Tag“, meinte Horst Reichart bereits zu Beginn der offenen Stadtmeisterschaft im Kegeln und Bowling zuversichtlich. Der Kegel- und Bowling-Verein hatte im Rahmen des Stadtjubiläums „60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach“ zu dem Wettbewerb in die Kegel- und Bowlingsportanlage am Sportpark eingeladen. Neben Hobbykeglern konnten auch Neulinge, Vereinsmitglieder oder Firmen gegeneinander antreten und tolle Preise gewinnen.
Insgesamt meldeten sich fürs Kegeln fünfundzwanzig Spieler in den Einzelwettkämpfen und fünf Doppel-Teams an. Beim Bowlen waren es dreißig Einzelspieler und zehn Doppel-Teams.
„Mit der Meisterschaft wollen wir den Leuten die Möglichkeit geben, in den Sport hineinzuschnuppern“, so Kegelsportwart Horst Reichart. „Damit wollen wir das Interesse der Teilnehmer für den Sport wecken und neue Jugendliche für den Verein gewinnen.“
Auf den Bahnen der Kegel- und Bowlinganlage waren dann auch alle Altersklassen vertreten. „Hier hat man die Möglichkeit, einfach mal auszuprobieren, wie es funktioniert“, erklärte Bowlingsportwart Michael Kiefer. „Das kommt gut an bei den Teilnehmern“, ist er sich sicher.Besonders gut an kam das Bowlen. „Ab 16 Uhr sind unsere Bahnen voll ausgebucht“, so Michael Kiefer. „Viele kommen auch von auswärts, um an unserer Meisterschaft teilzunehmen.“Bernd Emrich und sein Sohn Nico kamen sogar aus dem 150 Kilometer entfernten Wörth, um gemeinsam zu kegeln. „Die Meisterschaft war ganz toll. Mir hat es großen Spaß gemacht“, meinte Kegelfan Nico Emrich. „Ich komme immer gerne hier auf die Kegelbahn und unterstütze meinen Vater. Ab und zu kegle ich dann auch mal selbst“, verriet er.Auch die siebenjährige Isabella Isola aus Wiesbaden begleitete ihre Eltern zum Bowlen. „Ich bin heute das Maskottchen und feuere meine Mama und meinen Papa an“, sagte Isabella. „Ich mag Bowlen, aber die Kugeln sind sehr schwer“, so Isabella weiter.Bea Niederschlag brachte gleich ihr ganzes Bowling-Team mit. „Wir sind zwölf Freunde und treffen uns einmal im Monat, um gemeinsam zu bowlen“, erklärte die Kelkheimerin. „Bei der Meisterschaft bin ich heute das erste Mal dabei und mir gefällt es richtig gut“, schwärmte sie.
Im Einzelkegeln der Damen belegte Renate Kämmerer mit 177 Punkten den ersten Platz. Christel Kalinowski (172) erreichte den zweiten, Rosi Jacoby (171) den dritten Platz. Bei den Herren gewann Uwe Hartmann mit 187 Punkten. Bernd Emrich und Ernesto Faienza landeten beide mit 182 Punkten dahinter. Im Doppel siegten Renate Kämmerer und Christel Kalinowski (363). Den zweiten Platz sicherten sich Bernd Selzer und Andreas Glanzner (352). Platz drei ging an Marion Kilian und Uwe Hartmann (350).Beim Bowlen (Damen Einzel) erreichte Sonia Probandt mit insgesamt 340 Punkten aus zwei Spielen den ersten Platz. Der zweite Platz ging an Tina Guthier (313), gefolgt von Nicole Georgi (264). Bei den Herren holte sich Sascha Nohl mit 348 Punkten den ersten Platz. Willy Seeber (346) belegte Rang zwei vor Rudolf Aufmkolk (338). Sascha Nohl und Stephan Gladen siegten im Doppel mit einer Gesamtwertung von 605 Punkten aus zwei Spielen. Tina Guthier und David Schmitt (582) landeten auf Platz zwei. Der dritte Platz ging an Geli und Julian Nemeczek (576).Auch die Jugend wurde gewertet. Dominik Seeber (152) belegte den ersten Platz vor Marcel Ferreira (135) und Nico Emrich (132).

Im Anschluss gab es auf dem Außengelände der Kegel- und Bowlinganlage ein gemütliches Grillfest. Auch das Spielmobil war für die kleinen Gäste vor Ort.„Wir sind sehr zufrieden“, freute sich Horst Reichart über den gelungenen Verlauf der Stadtmeisterschaft. „Im letzten Jahr hatten wir eher eine schlechte Resonanz, doch diesmal hat es sich rumgesprochen und unsere Bahnen waren gut belegt“, freute er sich, deshalb schloss er eine Wiederholung im nächsten Jahr nicht aus. (mki)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 29. August 2012, Text: M. Kriewitz

31.08.2012, Kelsterbach Aktuell

Abräumen wie die Profis
Kegeln und Bowling sind beliebte Sportarten, die sich auch im Freizeitbereich einer großen Anhängerschar erfreuen. Der Kelsterbacher Kegel- und Bowlingverein (KBVK) lag daher mit seinen "Offenen Stadtmeisterschaften" voll im Trend.
"Wir spielen regelmäßig in Kelsterbach, auf den gepflegten Bahnen lässt es sich gut bowlen, tat eine einheitlich sowie sportlich adrett gekleidete Bowling-Crew lobend kund. Das Freizeit-Team aus Kelkheim ließ sich als Dauergast im Kelsterbacher Bowlingcenter natürlich nicht die "Offene Stadtmeisterschaft" entgehen, für die der KBVK schon seit geraumer Zeit fleißig die Werbetrommel gerührt hat. Dieser Offerte folgend, kam eine stattliche Zahl an Teilnehmern zusammen, die in Erdgeschoss und Keller mächtig abholzten. Die Bowler im Untergeschoss hatten zwei Spiele, die aus jeweils zehn sogenannten Frames bestehen, vor sich, während ein Stock darüber die Kegler 30 Wurf in die Vollen absolvierten.
Anspruchsvolle Ergebnisse erreicht
Angesprochen waren zwar "Nicht-Profis", einige Teilnehmer zeigten jedoch Leistungen, die oberhalb dieser Einstufung anzusiedeln sind. In der Disziplin Kegeln erreichten die drei Erstplatzierten beim Herren-Einzel einen Wert von über 180 Kegel, was dem einen oder anderen Aktiven fraglos zu Ehre gereicht. Die Damen standen dem in nichts nach und setzten sich beim Doppel sogar an die Spitze. Renate Kämmerer und Christel Kalinowski brachten es auf stolze 363 und verwiesen die Duos Bernd Selzer/Andreas Glanzner (352) und Marion Kilian/Uwe Hartmann auf die Plätze. In den Einzeldisziplinen erklommen bei den Damen Renate Kämmerer, Christel Kalinowski und Rosy Jacoby das Treppchen. Bei den Herren setzte sich Uwe Hartmann vor Bernd Emrich und Ernesto Faienza knapp durch. Beim Bowling konnte vom schwachen Geschlecht keine Rede sein, das etwas schwerere Sportgerät wurde von Sonja Probandt mit Präzision platziert. Als Siegerin im Damewettbewerb erreichte sie achtbare 340 Pins, für Maßstäbe bei Hobby-Bowlern ein Super-Resultat. Ihr männliches Pendant Sascha Nohl konnte dank überragenden 209 Pins im zweiten Durchgang quasi mit dem letzten Wurf die Meisterschaft für sich entscheiden. Willy Seber und Rudolf Aufmolk belegten die Ränge zwei und drei, die sich bei den Damen Tina Guthier und Nicole Georgi mit Zielgenauigkeit verdienten. Eine Doppeldisziplin rief auch die Bowler auf den Plan, Sascha Nohl und Stephan Gladen setzten sich mit ordentlichen Ergebnissen durch. Bei Tina Guthier und David Schmitt reichte es vor dem Duo Geli und Julian Nemeczek für Rang zwei. Auch der Nachwuchs ließ die Pins erzittern, Dominik Seeber hatte dabei die Nase vorn. Marcel Ferrera, Nico Emrich und Christopher Seeber belegten die nachfolgenden Ränge.
Ehrung beim Sommerfest
Die Siegerehrung stand auf der Agenda des Sommerfestes, dass sich auf dem Außengelände der Sportanlage nahtlos an den sportlichen Teil anschloss. Der erste Vorsitzende Jürgen Zeller fand dabei tatkräftige Unterstützung von Bürgermeister Manfred Ockel, der sich besonders darüber freute, dass die Veranstaltung dem Festreigen "60 Jahre Stadt Kelsterbach" gewidmet wurde. Der gesellige Teil nahm bei einem Sommerfest, dass nicht nur dank dem Wetter seiner Bezeichnung gerecht wurde, einen harmonischen Verlauf bei Grillgut und entsprechender Getränkeauswahl. Der Vorsitzende und seine Mitstreiter waren sich einig, dass die gute Resonanz Beleg dafür sei, dass das Turnier seine Freunde gefunden hat und daher auch im nächsten Jahr fest eingeplant wird. (Ts)

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 31. August 2012, Text: Thorsten Schreiner

16. September 2012

Kreis-Mehrkampfmeisterschaften und Bestenkämpfe des Turn- und Sportvereins im Sportpark:

Die Kreis-Mehrkampfmeisterschaften und Bestenkämpfe der Schüler U10 - U16 richtete der Turn- und Sportverein 1884 Kelsterbach e. V. gemeinsam mit Hessischen Leichtathletikverband Kreis Groß-Gerau im Kelsterbacher Sportpark aus.
Pressestimmen:

19.09.2012, Freitags-Anzeiger:

Die Tagesform entscheidet
TuS richtet Kreismehrkampfmeisterschaften und Bestenkämpfe der Schüler aus
Die Startblöcke sind eingestellt. Nach einigen Probeläufen wird es ernst. Angespannt gehen die jungen Leichtathleten an den Start, mit dem Schuss schnellen sie los. Hochkonzentriert laufen sie, das Ziel vor Augen. Nach wenigen Sekunden ist schon alles vorbei. „Das ist ein gutes Gefühl“, so die elfjährige ImaneFaddad. „Wir haben lange dafür trainiert“, erzählt sie.Der Turn- und Sportverein richtete im Sportpark die Kreismehrkampf-meisterschaften und Bestenkämpfe der Schüler und Schülerinnen A, B, C und D des Hessischen Leichtathletik-Verband Kreis Groß-Gerau aus. Angetreten wurde in den Kategorien Laufen, Springen, Hochsprung sowie Werfen oder Kugelstoßen.
Rund 200 Teilnehmer aus dem gesamten Kreisgebiet gaben ihr Bestes. „Rund 40 unserer Sportlerinnen und Sportler machen bei den Meisterschaften mit“, so der TuS-Vorsitzende Otmar Hardt stolz. „Wir sind sehr zuversichtlich, was die Leistungen angeht. Die Tagesform wird heute entscheiden“, erklärte er. Am Weitsprung tummelten sich schon früh einige junge Teilnehmer. Konzentriert gingen sie den Weg bis zum Absprung ab, unternahmen erste Probesprünge und wurden zuletzt noch einmal von ihren Trainern beraten. „Ich bin schon etwas aufgeregt“, meinte die elfjährige Lisa-Maria Wagner vor ihrem Sprung. „Aber unsere Eltern feuern uns an“, freute sich die elfjährige ImaneFaddad, die für den TuS antrat.Die Meisterschaft macht viel Spaß“, meinte Otmar Hardt. „Der Mehrkampf macht keinen großen Aufwand und ist daher sehr gut zu organisieren.“ Bewirtet wurden sowohl die Sportler als auch die Zuschauer von Eltern und Mitgliedern des Vereins. Von Kuchen bis Steak war für jeden Geschmack etwas dabei.
Nach einem abwechslungsreichen Wettkampftag wurden die Sieger geehrt. In der Kategorie weiblich U 10 in der Mannschaftswertung im Dreikampf belegte Anna Lena Brandstetter vom TV Groß-Gerau mit 2798 Punkten den ersten Platz. Kyla Everett vom TuS erzielte mit 2552 Punkten Platz zwei.
In der Kategorie weibliche U 10/W 8 in der Einzelwertung im Dreikampf erreichte Melina von Nida vom TV Groß-Gerau den ersten Platz (890 Punkte). Für den TuS holte Linna Stöber Platz fünf (707 Punkte).Noelle Volk von der LG BEC holte mit 1075 Punkten in der Kategorie weibliche U 10/W 9 im Dreikampf den ersten Platz. Kyla Everett vom TuS erreichte den zweiten Platz (1025 Punkte).
In der Mannschaftswertung der Kategorie weibliche U 12 im Dreikampf kam Alisa Olf von der LG BEC mit 2904 Punkten auf den ersten Platz. ImaneFaddad vom TuS erzielte den zweiten Platz (2768 Punkte). In der Kategorie weibliche U 12/W 10 im Vierkampf belegte Jenna Fee Feyerabend vom TV Groß-Gerau den ersten Platz (1541 Punkte). Lisa Horst holte für den TuS mit 1065 Punkten den fünften Platz.Im Dreikampf der Kategorie weibliche U 12/W 11 ging der erste Platz mit 1270 Punkten an Leonie Bergsträßer vom TV Groß-Gerau. ImaneFaddad holte für den TuS erneut den zweiten Platz (1157 Punkte).In der Kategorie weibliche U 14 holte Hannah Hansen für den TuS mit 3650 Punkten im Dreikampf in der Mannschaftswertung den ersten Platz. Im Dreikampf in der Einzelwertung der Kategorie weibliche U 14/W 12 erzielte Amelie Ehmig von der LG BEC Platz eins (1287 Punkte). Annika Stobrawe vom TuS erreichte den fünften Platz (834 Punkte).
Katharina Melchior vom TV Trebur belegte mit 1337 Punkten in der Kategorie weibliche U 14/W 13 im Dreikampf den ersten Platz. Platz zwei und drei gingen jeweils an TuS-Sportlerinnen, an Hannah Hansen mit 1278 Punkten und Sophia Busch mit 1231 Punkten.In der Kategorie weibliche U 16/W 14 im Vierkampf erzielte Lena Möllers vom SSV Raunheim den ersten Platz (1825 Punkte). Platz fünf ging an Josephine Krauskopf vom TuS (1438 Punkte). In der Kategorie weibliche U 16/W 15 im Vierkampf ging der erste Platz an Maimuna Krüger vom TV Groß-Gerau (1750 Punkte). Sophie Haux vom TuS belegte mit 1568 Punkten den vierten Platz.In der Kategorie männliche U 10 in der Mannschaftswertung im Dreikampf belegte Fabian Burger (LG Rüsselsheim) den ersten Platz (2547 Punkte). Den dritten Platz erzielte Lukas Kreitz vom TuS (2345 Punkte). Beim Dreikampf in der Kategorie männliche U 10/M 8 gewann Fabian Burger von der LG Rüsselsheim (867 Punkte). Luca Horst vom TuS erreichte den vierten Platz (809 Punkte). In der Kategorie männliche U 10/M 9 im Dreikampf belegte Theo Schubert vom TV Groß-Gerau den ersten Platz (903 Punkte). Lukas Kreitz vom TuS erreichte Platz zwei (876 Punkte).In der Kategorie männliche U 12/M 11 im Dreikampf gewann Jannik Peschke von der LG BEC (1097 Punkte). Für den TuS holte Nils Christiansen den sechsten Platz (766 Punkte).In der Kategorie männliche U 14/M 12 im Vierkampf erzielte Jan Niklas Lindner mit 1824 Punkten für die LG Rüsselsheim den ersten Platz. TuS-Mitglied Sebastian Rapp kam mit 1370 Punkten auf Platz vier. (mki)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 19. September 2012, Text: M. Kriewitz

28.09.2012, Kelsterbach-Aktuell

TUS Kelsterbach Gastgeber bei den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften
Bei herrlichem Spätsommer-Wetter maßen die Schülerinnen und Schüler aus 14 Vereinen ihre Kräfte im bestens präparierten Stadion des Sportpark in Kelsterbach. Hier fanden am Sonntag, den 16.09.2012 die leichtathletischen Drei- und Vierkämpfe bei den Kreis-Mehrkampf- und -Bestenkämpfen des Kreises Groß-Gerau statt. Veranstalter war der HLV, Kreis Groß-Gerau. Anlässlich der Jubiläumsfeiern 60 Jahre Stadtrechte wurde diese sportliche Veranstaltung nach Kelsterbach vergeben mit dem Turn- und Sportverein als Gastgeber und Ausrichter.

Insgesamt waren 102 Schülerinnen und 104 Schüler der Altersklassen U10 - U16 (8 - 15 Jahre) angetreten, darunter vom TuS Kelsterbach 28 Mädchen und 11 Jungen.Betreut wurden die Kelsterbacher/innen von den Trainer/innen Nicole Georgi, Nadja Schmitt, Matthias Reith, Lisa-Marie Fackler, Lara Sabbagh und Christoph Krämer - unterstützt von Syndia Krafft und Frau Horst als Riegenführerinnen. Ihnen sei sehr gedankt für ihre Hilfe!Als Ergebnis für die TuS-Schülerinnen und -Schüler sind 4 Vizemeistertitel und zwei dritte Plätze der Schülerinnen festzuhalten. Bei den Mannschaftswertungen im Dreikampf erreichten die weiblichen U14 den 1. Platz, die weiblichen U12 und U10 jeweils den 2. Platz, die männlichen U10 den 3. Platz.
Hier sind nun die Plätze 1 - 5 des TuS in den einzelnen Altersstufen angegeben. Die gesamten Ergebnisse (Zeiten, Höhen und Weiten) aller Teilnehmer/innen sind im Internet nachzulesen unter www.leichtathletikweb.de/ergebnisse.
Hier die Platzierungen der Schülerinnen:
U16/W15 Vierkampf (100 m-Sprint, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoß 3,00 kg)(4.) Sophie Haux (1568 Punkte)
U16/W14 Vierkampf(5.) Josephine Krauskopf (1438 Punkte)
U14/W13Dreikampf (75 m-Sprint, Weitsprung, Ballwurf 200 g)2. Hannah Hansen (1278 Punkte) 3. Sophia Busch (1231 Punkte)
U14/W12 Dreikampf5. Annika Stobrawe (834 Punkte)
Weibliche U14, Mannschaftswertung Dreikampf 1. TuS Kelsterbach mit Hannah Hansen, Sophia Busch, Rebecca Franke = total 3650 Punkte.
U12/W11Dreikampf2. ImaneFaddad (1157 Punkte)
U12/W10 Dreikampf4. Lisa Horst (1065 Punkte)
Weibliche U12, Mannschaftswertung Dreikampf2. TuS Kelsterbach mit ImaneFaddad, Lisa-Maria Wagner, YoussraBoudrahim = total 2768 Punkte.
U10/W9 Dreikampf2. Kyla Everett (1025 Punkte)
U10/W8 Dreikampf5. Linna Stöber (707 Punkte)
Weibliche U10, Mannschaftswertung Dreikampf2. TuS Kelsterbach I mit Kyla Everett, Susan Dröse, Linna Stöber = total 2552 Punkte.5. TuS Kelsterbach II mit Leni Wiegand, Anna.Maria Sixtus, Alina Isikli = total 2060 Punkte.

Und hier die Platzierungen der Schüler:
U14/M12Dreikampf (75 m-Sprint, Weitsprung, Ballwurf 200 g)3. Johannes Koutsos (1090 Punkte)
U14/M12Vierkampf (75 m-Sprint, Weitsprung, Ballwurf 200 g, Hochsprung)4. Sebastian Rapp (1370 Punkte)
U10/M9 Dreikampf (50 m-Sprint, Weitsprung, Schlagballwurf 80 g)2. Lukas Kreitz (876 Punkte)
U10/M8 Dreikampf4. Luca Horst (809 Punkte)
Männliche U10, Mannschaftswertung Dreikampf3. TuS Kelsterbach I mit Lukas Kreitz, Luca Horst, Leon Koch = total 2345Punkte.

Die Trainer und Betreuer konnten mit den Leistungen ihrer Schutzbefohlenen sehr zufrieden sein - besonders mit den 4 Vizemeister-Titeln von Hannah Hansen, ImaneFaddad, Kyla Everett und Luca Horst und dem 1. Platz der Mädchen U14 bei der Mannschaftswertung Dreikampf - und freuten sich mit ihnen. Alle Kinder erhielten auch eine Urkunde für ihre Leistungen, die sie erbracht hatten.Es war eine gelungene fröhlich sportliche Veranstaltung. Der TuS hatte sich mit seinen vielen Helfern als Gastgeber richtig "ins Zeug" gelegt und hatte alle Hände voll zu tun, um die Energiespeicher der Sportler und zahlreichen Zuschauer aufzufüllen. Er wurde sehr gelobt über das Angebot der Verköstigung und den reibungslosen Ablauf der Bewirtung. Auch die städtische Sportstätte mit den verschiedenen hervorragend vorbereiteten Wettkampfstationen fand große Anerkennung. Dem Platzwart-Team gilt ein riesiges Dankeschön für die Vorbereitungen für diesen Tag und insbesondere dem diensthabenden Platzwart, der durch 2 zusätzliche Fußballspiele, die auch im Sportpark stattfanden, sehr gefordert wurde.

Der TuS sagt "Vielen, vielen Dank" den Sponsoren der köstlichen Salate und leckeren Kuchen, den vielen Helfern, die mit ihrer tatkräftigen Hilfe in der Bewirtung und auch im Stadion den Tag zu einem schönen Erlebnis für Sportler und Zuschauer werden ließen. (cg)

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 28. September 2012; Text: TUS Kelsterbach

10.10.2012, Frankfurter Neue Presse:

Sportnachwuchs freut sich über Vizemeistertitel
Schüler aus 14 Vereinen maßen ihre Kräfte im bestens präparierten Stadion des Sportparks in Kelsterbach. Gastgeber bei den Kreis-Mehrkampfmeisterschaften war der TuS Kelsterbach. Insgesamt waren 102 Schülerinnen und 104 Schüler der Altersklassen U 10 bis U 16 (8 bis 15 Jahre) angetreten, darunter vom TuS Kelsterbach 28 Mädchen und 11 Jungen.
Betreut wurden die Kelsterbacher von den Trainern Nicole Georgi, Nadja Schmitt, Matthias Reith, Lisa-Marie Fackler, Lara Sabbagh und Christoph Krämer – unterstützt von Riegenführerinnen. Als Ergebnis für die TuS-Schüler sind vier Vizemeistertitel und zwei dritte Plätze der Schülerinnen festzuhalten. Bei den Mannschaftswertungen im Dreikampf erreichten die weiblichen U 14 den ersten Platz, die weiblichen U 12 und U 10 jeweils den zweiten Platz, die männlichen U 10 den dritten Platz.
Die Trainer und Betreuer konnten also mit den Leistungen ihrer Schutzbefohlenen sehr zufrieden sein – besonders mit den vier Vizemeister-Titeln von Hannah Hansen, ImaneFaddad, Kyla Everett und Luca Horst und dem ersten Platz der Mädchen U 14 bei der Mannschaftswertung Dreikampf. Alle Kinder erhielten auch eine Urkunde für ihre Leistungen, die sie erbracht hatten. Es war eine gelungene Veranstaltung: Der TuS hatte sich mit seinen vielen Helfern als Gastgeber richtig ins Zeug gelegt und hatte alle Hände voll zu tun, um die Energiespeicher der Sportler und der zahlreichen Zuschauer aufzufüllen. Das Angebot der Verköstigung und der reibungslose Ablauf der Bewirtung wurden allgemein gelobt.
Auch die städtische Sportstätte mit den verschiedenen hervorragend vorbereiteten Wettkampfstationen fand große Anerkennung. Dem Platzwart-Team gilt ein Dankeschön für die Vorbereitungen für diesen Tag – vor allem dem diensthabenden Platzwart, der noch von zwei zusätzlichen Fußballspielen im Sportpark gefordert wurde.
Die gesamten Ergebnisse (Zeiten, Höhen und Weiten) aller Teilnehmer sind im Internet nachzulesen unter http://www.leichtathletikweb.de/ergebnisse.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 10. Oktober 2012

23. September 2012

5. Hobby-Bosselturnier der BSG in der Mehrzweckhalle Süd

Der Verein Bewegung, Sport und Gesundheit (BSG) veranstaltete in der Mehrzweckhalle Süd das 5. Kelsterbacher Hobby Bossel-Turnier. Die beste Mannschaft erhielt einen Wanderpokal. Ein Team bestand aus drei Spielern. Der Kelsterbacher Tierschutzverein versorgte die Teilnehmer dabei mit Speisen und Getränken.
Pressestimmen zum 5. Kelsterbacher Hobby-Bossel-Turnier liegen leider nicht vor.

20. und 21. Oktober 2012

Vereins- und Firmenmannschaftsschießen der Schützengilde im Schloßkeller

Die Schützengilde Kelsterbach lud an zwei Tagen zur 30. Auflage des Vereins- und Firmenmannschaftsschießen um den Wanderpokal der Stadt Kelsterbach. in den Schlosskeller. Die Teilnehmer gaben mit dem Luftgewehr stehend und freihändig 20 Wertungsschüsse auf Scheiben in einer Entfernung von zehn Metern ab. Jeder Verein oder ansässige Gewerbebetrieb konnte mit einer oder mehreren Mannschaften zu je vier Schützen an dem Wettkampf teilnehmen.
Pressestimmen:

06.11.2012, Frankfurter Neue Presse

Floriansjünger verteidigen ihren Titel
Die Schützengilde 1933 hatte zum 30. Vereins- und Firmenmannschaftsschießen geladen
Jeweils vierköpfige Mannschaften heimischer Unternehmen und Vereine waren gekommen. Sie wollten sich beim 30. Vereins- und Firmenmannschaftsschießen der Schützengilde 1933 messen.
Zum 30. Vereins- und Firmenmannschaftsschießen hatte die Schützengilde 1933 geladen. Nachdem die Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kelsterbach bei dem Wettkampf am Schützenstand im Schlosskeller im vergangenen Jahr den dritten Sieg in Folge eingefahren hatte, und der Wanderpokal somit in ihren Besitz übergegangen war, musste der Schützenverein mit finanzieller Unterstützung der Stadt nun einen neuen ausloben.
Freilich lag den Floriansjüngern beim zweitägigen Wettkampf am Wochenende alles daran, ihren Titel zu verteidigen. Was ihnen auch gelang. Neben dem Tauchclub Hecht, dem Magistrat sowie dem Sport- und Badeamt zählt die Wehr zu den treuesten Teilnehmern des Wettbewerbs. Die Mannschaft "Country Company" landete treffsicher auf dem zweiten Platz, und die DGB-Ortsvereinigung erzielte den dritten Platz.
Stehend und freihändig
Zu den Hobbyschützen des Wettkampfs zählten jeweils vierköpfige Mannschaften heimischer Unternehmen und Vereine. Mitglieder der Schützengilde sowie anderer Schützenvereine waren ausgeschlossen. Geschossen wurde stehend und freihändig mit Luftgewehren aus einer Entfernung von zehn Metern. Nach fünf Probeschüssen folgten 20 Wertungsschüsse.
Für die erfolgreichste Damenmannschaft gab es eine Flasche Sekt, den Erstplatzierten erwartete der Wanderpokal, der für ein Jahr im Besitz der Mannschaft verbleiben darf, und für alle ersten bis fünften Plätze gab es Pokale. Darüber hinaus wurde für die letztplatzierte Mannschaft eine kleine rote Laterne bereitgehalten.
Die Idee zum Vereins- und Firmenmannschaftsschießen hatte der Vorsitzende der Schützengilde, Hans-Dieter Beck, anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Vereins im Jahr 1983, zu dem eigentlich Schützenvereine aus dem Kreis zu einem Wettkampfschießen eingeladen werden sollten. Dabei kam ihm die Idee, nicht etwa in im Untermainstädtchen unbekannte Teilnehmer anderer Vereine einzuladen, sondern Hobbyschützen, die dort bekannt sind. So kam der Wettkampf unter Kelsterbacher Vereinen und Firmen zustande, der alljährlich für sportlichen Ehrgeiz, Spaß und Spannung sorgt.
20 Helfer im Einsatz
Einmal mehr hatten Mitglieder der Schützengilde mit selbst gebackenen Kuchen sowie Kaffee für das leibliche Wohl gesorgt. Es waren rund 20 Helfer des Schützenvereins an den zwei Tagen jeweils für einige Stunden im Einsatz, die unter anderem die Standaufsichten während des Schießens stellten.
Die Schützengilde 1933 hatte eigentlich mehr Teilnehmer zu ihrem 30. Vereins- und Firmenmannschaftsschießen erwartet. Tatsächlich hatten sich mit nur 31 Mannschaften aber weniger als im vorigen Jahr eingefunden. Somit lag die Beteiligung weit unter der erwarteten Marke von 40 Mannschaften.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 06. November 2012, Text: Carmen Erlenbach

26.10.2012, Kelsterbach Aktuell

Dreißig Jahre den Schießsport populär gemacht
Von Abnutzung keine Spur! Auch im dreißigsten Jahr erfreut sich das Vereins- und Firmenschießen der Schützengilde großer Beliebtheit
Sei es als Freundeskreis, Verein oder Firma, für viele Freunde des Schießsports ist das vereinsoffene Turnier der Kelsterbacher Schützengilde ein Pflichttermin. An zwei Tagen messen sich im Schützenkeller Gruppierungen, die bereits in der Phase der Namensfindung vor Kreativität nur so strotzen. "Hexenschuss", "die chlorreichen vier" oder "Taunusblicker" stachen bereits bei der Anmeldung klangvoll heraus. Beliebt ist die Veranstaltung seit Jahr und Tag, auch in diesem Jahr freute sich der Vorsitzende Hans-Dieter Beck über regen Zuspruch. Er und seine Frau Gisela sind untrennbar mit dem Turnier verbunden, organisieren sie es doch schon viele Jahre.

In dieser Zeit hat sich ein kleines Event entwickelt, was die regelmäßige Teilnahme mancher Teams unterstreicht. Bezeichnend ist auch, dass manche gleich mit mehreren Mannschaften ins Rennen gehen, drei bis vier sind keine Seltenheit. Genauso speziell wie das Turnier an sich verläuft auch die Siegerehrung, bei der alle 29 Teilnehmer ihre Pokale und in einem Einzelfall eine "rote Laterne" in Empfang nahmen. Zuständig für die Moderation war der ehemalige Vorsitzende Werner Georg, der, wie zuvor Gisela Beck, für langjährige Mitwirkung mit Lob und einem Präsent bedacht wurde. Passend zum Anlass, erzählte Georg Witze "wie aus der Pistole geschossen", was die lockere Stimmung noch ansteigend ließ. Mit dem Lacher auf seiner Seite, hatte er für jedes Team charmante Worte auf Lager. Besonders betont wurde der sportliche Aspekt, denn trotz allem Spaß und Lockerheit waren beeindruckende Leistungen zu verzeichnen.
Feuerwehr bleibt "Herr der Ringe"
Auf Platz 3 landete die DGB Ortsvereinigung Kelsterbach, die mit 457 Ringen ordentlich punktete und auch mit Jörg Schneider (145 Ringe) den besten Einzelschützen stellte. Platz 2 ging an die Country Company, die hervorragend 483 Ringe erzielte und mit ihrer Damenmannschaft (452 Ringe) nur knapp das Treppchen verfehlte. Das Team der Freiwilligen Feuerwehr ließ nichts anbrennen und verteidigte mit 546 Ringen seinen Titel erneut. Die beste Einzelleistung des Tages jedoch brachte ein Novum hervor, da dies erstmals einer Frau gelang. Sandra Machura vom BC 83 transferierte ihr Talent zur Präzision von der Bowlingbahn in den Schützenkeller und machte mit überragenden 158 Ringen auf sich aufmerksam. Der Erste Stadtrat Kurt Linnert überbrachte die Grüße der Stadt und gratulierte ebenfalls den erfolgreichen Hobbyschützen. Den Schützenverein als Ausrichter würdigte Linnert für sein vereinsübergreifendes Engagement. Dank der perfekten Organisation und der beständigen Beliebtheit, sei das Turnier auch künftig ein fester Bestandteil im Kelsterbacher Veranstaltungskalender.

Tag der offenen Tür
Mit einer kleinen Ausstellung und viel Information präsentierte sich die Schützengilde wenige Wochen vor ihrem Vereins- und Firmenschießen bei ihrem Tag der offenen Tür. Die Tore des Schützenkellers standen offen für alle Interessierte, neben einer Waffenkunde war auch der eine oder andere Probeschuss inbegriffen. Die Schießanlage und die Vielfalt dieses Sports beeindruckten die Besucher, unter ihnen auch Bürgermeister Manfred Ockel. Dieser stellte sich der Herausforderung mit einem Vorderlader, fachmännisch unterwiesen von zwei Experten in stilechtem Cowboy-Outfit. Werner Grabitzki und Jürgen Loos informierten über die komplexen Waffen, welche in früheren Jahrhunderten militärischen Zwecken dienten. Mit lautem Knall meldete sich das Gewehr, der Schuss verfehlte knapp das Ziel. Der Bürgermeister nahm es locker und informierte sich über die Aktion, die nicht auf Kelsterbach beschränkt war. Zahlreiche Schützenvereine in ganz Deutschland machten mit beim Tag der offenen Tür. (Ts)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 26. Oktober 2012, Text: Thorsten Schreiner

14. November 2012

U18 Länderspiel Deutschland-Italien im Sportpark

Die U 18-Juniorennationalmannschaften Deutschlands mit Trainer Horst Hrubesch und Italiens trafen im Sportpark aufeinander.
Grund: Auch der Deutsche Fußball-Bund gratulierte der Stadt Kelsterbach zum 60jährigen Geburtstag und vergab das Länderspiel in die Perle am Untermain.
Pressestimmen:

29.11.2012, Frankfurter Neue Presse

Angstgegner Italien mit 3:0 besiegt
U 18-Länderspiel im Sportpark diente auch zur Suche nach neuen Fußballtalenten
Kelsterbach präsentierte sich als perfekter Gastgeber für das U18-Länderspiel Deutschland gegen Italien. Erster Stadtrat Kurt Linnert freute sich besonders, Andreas Möller in seiner alten Heimat begrüßen zu dürfen.
Der Fußball-Klassiker Deutschland gegen Italien versetzte gestern die Untermainstadt in Fußballfieber. In den Vorausmeldungen für das U18-Länderspiel der Nationalspieler war schon von dem Angstgegner Italien zu hören, woran die Bedeutung, die von offizieller Seite in diese Begegnung gelegt wurde, recht gut bemessen werden kann. "Von dieser Jugendauswahl ist es nicht mehr weit in die Nationalmannschaft, deshalb wird hier nicht nur fußballerisches Können, sondern auch Disziplin und Ehrgeiz gefordert", betonte Coach Horst Hrubesch.
Dass das Stadion im Sportpark Kelsterbach wieder einmal für solch ein hochklassiges Sportereignis ausgewählt wurde, hat sicherlich mehrere Gründe. Der Rasen ist sehr gepflegt, die gesamte Anlage bestens in Schuss – und zudem gibt es dies alles zum Nulltarif für den Deutschen Fußball Bund (DFB) – der andernorts zahlen müsste. "Dass wir wieder einmal als Austragungsort ausgewählt wurden, ist mehr als eine Prestigeangelegenheit – andere wären sicherlich auch stolz, einmal Gastgeber eines Länderspiels sein zu dürfen", sagte Erster Stadtrat und Sportdezernent Kurt Linnert. Er freute sich besonders, Andreas Möller, der mit der Deutschen Nationalmannschaft 1990 in Italien Weltmeister wurde, in seiner alten Heimat begrüßen zu dürfen. Andreas Möller wohnte bis zu seinem siebten Lebensjahr in der Feldstraße in Kelsterbach.
Aufgeregte Begleiter
Wer vor der bedeutenden Begegnung aufgeregter war, Horst Hrubesch und seine jungen Spieler oder Hansgünter Wentlandt, Jugendtrainer beim Ballspielclub (BSC), war unschwer zu erkennen. Während Wentlandt die Jüngsten vom BSC und der Viktoria Kelsterbach in Anbetracht ihres Einsatzes, an der Hand der großen Fußballer auf das Spielfeld zu laufen, etwas beruhigen musste, ging es bei den Jung-Nationalspielern ziemlich professionell zu. Beim Ertönen der Nationalhymnen wahrten die kleinen Begleiter aber Haltung und stürmten danach schnell wieder zurück in die sicheren Arme von Mama, Papa und Trainer.
Würdiger Rahmen
Viele Trainer von Fußball-Bundesliga-Mannschaften nutzten das Spiel, um mögliche Verstärkung für ihr Team zu erspähen. Neben Thomas Tuchel (FSV Mainz 05) waren auch Markus Babbel (TSV Hoffenheim) und weitere Talentsucher aus Frankfurt, Offenbach oder Wiesbaden-Wehen im Stadion.
Zum Anpfiff bot das Rund des Kelsterbacher Stadions einen durchaus würdigen Rahmen für solch einen Begegnung. Der DFB gab die Besucherzahl mit 1500 an. Insbesondere viele junge Fußballfans aus dem ganzen Umland waren nach Kelsterbach gereist. "Ich jubele für Niklas Süle, den kenne ich persönlich aus der Zeit, als er noch in Frankfurt gespielt hat", sagte die Kelsterbacherin Cansel Kadri. Aus Neu-Isenburg war der Präsident der Spielvereinigung 03, Günther Marx, mit einer Gruppe gekommen und auch Fans aus vielen Schulen und Fußballvereinen aus der Umgebung bejubelten die Jung-Nationalspieler. Das Spiel endet mit einem verdienten 3:0-Sieg für die Gastgeber.lp
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 29.11.2012, Test: Leo Postl

22.11.2012, Freitags-Anzeiger

U18-Junioren bezwingen Italien
Nationalteams spielen im Sportpark – Tuchel, Möller und Babbel auf Talentsuche
Das Länderspiel Deutschland – Italien ist auch für die U18-Nationalmannschaft ein echter Klassiker. Gastgeber der spannenden Begegnung war die Stadt Kelsterbach. „Dass wir wieder einmal aus Austragungsort ausgewählt wurden, ist mehr als eine Prestigeangelegenheit. Andere wären sicherlich auch stolz, einmal Gastgeber eines Länderspiels sein zu dürfen“, brachte es Sportdezernent Kurt Linnert auf den Punkt. Er freute sich besonders, mit Andreas Möller, der bis zu seinem siebten Lebensjahr in der Feldstraße wohnte, einen echten Fußballstar aus Kelsterbach begrüßen zu können.
Zuvor hatte Bürgermeister Manfred Ockel bereits die Delegation des Italienischen Fußballverbandes begrüßt. Darunter befand sich auch Giancarlo Antognoni, Weltmeister von 1982.
Wer vor dem Spiel aufgeregter war, Nationaltrainer Horst Hrubesch und sein U18-Team oder BSC-Jugendtrainer Hans-Günter Wentlandt, dessen Schützlinge mit einliefen, war unschwer zu erkennen. Während es ganz professionell bei den Jung-Nationalspielern zuging, musste Wentlandt die Jüngsten von BSC und Viktoria vor ihrem Einsatz beruhigen. Stolz spazierte der Kelsterbacher Vereinsnachwuchs schließlich an den Händen der großen Vorbilder aufs Spielfeld. Beim Ertönen der Nationalhymnen wahrten sie Haltung und stürmten danach schnell wieder zurück in die sicheren Arme ihrer Mamas, Papas und Trainer.
Viele Bundesligatrainer und Scouts kamen zum Spiel, um ein Auge auf die jungen Talente zu werfen. Neben Thomas Tuchel, Trainer bei Mainz 05 und Markus Babbel von der TSG Hoffenheim kamen Talentsucher aus Frankfurt, Offenbach und Wehen-Wiesbaden ins Stadion.
Beim Anpfiff bot das Rund des Kelsterbacher Stadions einen durchaus würdigen Rahmen für die Begegnung. Der DFB gab die Besucherzahl mit 1550 an. Insbesondere viele junge Fußballfans aus dem ganzen Umland waren nach Kelsterbach gereist und feuerten die Stars von morgen an. „Ich jubele für Niklas Süle, den kenne ich persönlich, als er noch in Frankfurt gespielt hat“, meint Cansel Kadri. Ihr gefällt aber auch Kevin Akpoguma, vom dem sie gerne ein Autogramm hätte. Die 13-jährige Adriana Biskupovic war ebenfalls auf Autogrammjagd. Nach dem Spiel wartete sie geduldig darauf, den ein oder anderen Spieler vor der Abfahrt noch zu erhaschen.
Aus der ganzen Region waren viele Schulklassen und Gruppen von Fußballvereinen in den Sportpark gekommen. Die Erwartungen der Fans wurden nicht enttäuscht, sie hatten allen Grund zum Jubeln. Angstgegner Italien kam nicht so gut ins Spiel wie die deutsche Nationalmannschaft, die schließlich mit einem verdienten 3:0 Erfolg den Platz verließ.
Dank gab es von den DFB-Verantwortlichen für die gute Organisation. Die Stadt hatte mit Hilfe der Viktoria und des BSC für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt. Dank Sportparkwart Burkhard Engelke und seinem Team war der Rasen in einem super Zustand.
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 22. November 2012, Text: Leo Postl

16.11.2012, Kelsterbach Aktuell

Kelsterbach guter Boden für Nationalmannschaft
Erneut war Kelsterbach Austragungsort für ein Fußball-Länderspiel. Im Sportpark trafen die Teams der U-18 aufeinander. Dabei erwies sich der Kelsterbacher Sportpark wieder als guter Rasen für die Deutsche Nationalmannschaft, sie siegte vor rund 1.500 Zuschauern klar mit 3:0. Die Tore der Mannschaft von Trainer Horst Hrubesch erzielten Kevin Akpoguma vom Karlsruher SC in der 13. und in der 63. Minute sowie per Foulelfmeter Felix Lohkemper vom VfB Stuttgart in der 76. Minute. Im Team der Deutschen standen auch die Frankfurter Verteidiger Marc Oliver Kempf und Torhüter Marvin Schwäbe. Auch einige Spielerscouts waren unter den Gästen im Sportpark. Der Frankfurter Weltmeister Andreas Möller hielt Ausschau nach talentierten Nachspielern für die Bundesligavereine.
Zum Empfang der italienischen Gäste am Abend vor der Partie kam auch der italienische Weltmeisterspieler von 1982 Giancarlo Antognoni, der gemeinsam mit Danilo Filaccione den Italienischen Fußballverband vertrat. Der Deutsche Fußballbund hatte der Stadt die Partei quasi zum Geburtstagsgeschenk anlässlich 60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach gemacht. Im vergangenen Jahr spielte die U17 Deutschland gegen die Türkei, das Spiel endete 4:0 für die Deutschen. Stadt Kelsterbach und die beiden Fußballverein Viktoria sowie BSC halfen bei der Ausrichtung, die Ansage übernahm Guiseppe Serio. (hb)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 16. November 2012, Text: Hartmut Blaum

29. November 2012

Andreasgelage des Volksbildungswerks im Fritz-Treutel-Haus

Die Pflege der Beziehungen und des Brauchtums zwischen den Städten Frankfurt und Kelsterbach steht seit vielen Jahren im Mittelpunkt, wenn das Volksbildungswerk Kelsterbach zum Andreasgelage in das Fritz-Treutel-Haus einlädt.
Neben dem "Halali" der Jagdhornbläser, dem Austausch der Andreassprüche und Grußworten warten auch immer interessante Vorträge auf die Anwesenden. Im Jahr 2012 hat sich das Volksbildungswerk etwas ganz besonderes einfallen lassen und lud die Rheingoldstöchter mit einem Feuerwerk an Melodien, stets passend im wechselnden Bühnenoutfit. als Beitrag zu "60 Jahre Stadtrechte" ein.
Pressestimmen:

30.11.2012, Frankfurter Neue Presse

Den Weidezins entrichtet
Großes Halali beim Andreasgelage
Beim Andreasgelage wurden die nachbarschaftlichen Beziehungen zu Frankfurt vertieft. Der Weidezins wurde bezahlt – und auch das Thema Flughafen wurde nicht ausgespart.
Das Andreasgelage war gleich in doppelter Hinsicht etwas Besonderes. Erstmals war es an einem Donnerstagabend, anstatt Freitagabend, zudem gab es im Jubiläumsjahr "60 Jahre Stadtrechte" ein Sonderprogramm mit den "Rheingoldtöchter". Traditionell wurden die "hohen Gäste" aus Frankfurt mit der Pferdekutsche vom Kelsterbacher Eisernen Steg abgeholt. Die Jagdhornbläser aus Lämmerspiel sorgten für die passende Begrüßung am Fritz-Treutel-Haus und hießen danach auch alle Gäste mit dem "Großen Halali" im Saal willkommen.
Grundlage des Andreasgelages ist die einst jährliche Abholung des Weidezinses am Tag des Heiligen Andreas von den Frankfurter Stadtoberen mit ihren Förstern. Dazu, so der Originaltext, sollte Kelsterbach für das Gelage mit den Gästen einen großen Tisch mit weißer Decke, dazu ordentlich Speis und Trank vorbereiten.
Moderne Form
Als Kelsterbachs ältester Schöffe trug Jörg Ritzkowsky den Andreasspruch vor, für Frankfurt übernahm dies Forstoberrat Reinhard Divisch. Den Weidezins selbst mussten die Kelsterbacher in "Talern und Hellern" entrichten. Dieses Gelage machte damals seinem Namen alle Ehre und fand 1866 mit der Einverleibung der Freien Reichsstadt Frankfurt in das Preußische Reich sein jähes Ende.
Genau 100 Jahre später, im Jahre 1966, ließ das Volksbildungswerk Kelsterbach das Andreasgelage in moderner Form wieder aufleben. In seiner Begrüßung ging der Vorsitzende des Volksbildungswerks, Bernhard Wiegand, auf die traditionell guten Beziehungen zu Frankfurt ein und hieß Stadtrat Uwe Becker besonders willkommen. "Uwe Becker ist ein Verfechter guter nachbarschaftlicher Beziehungen", betonte Wiegand. Doch keine Nachbarschaft ohne Probleme. "Seit Eröffnung der Landebahn Nordwest vor fast genau einem Jahr, ist die Belastung für die Kelsterbacher Bürger spürbar größer geworden", betonte Wiegand.
Er sprach aber auch die "politischen Turbulenzen" nach der vergangenen Kommunalwahl in Kelsterbach an. "Ich bitte alle politischen Parteien und Gremien darum, keine weiteren Gräben mehr aufzureißen, sondern Brücken zu bauen, um das Beste für Kelsterbach zu erreichen", betonte Wiegand unter großem Beifall.
Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel hob hervor, dass es in diesem Jubiläumsjahr bereits mehr als 140 Veranstaltungen gegeben habe und das Andreasgelage sei ein Besonderes. "Das Volksbildungswerk ist nicht nur ein Bewahrer des Andreasgelages, sondern dokumentiert die ganze Geschichte der Stadt, die derzeit mit der Bebauung des ehemaligen Enka-Geländes eine weitere bedeutsame Veränderung erfährt", so Ockel. Die Lebensqualität dürfe jedoch nicht zugunsten wirtschaftlicher Interessen zurückgefahren werden, zielte Ockel auf die Flughafenerweiterung mit dem Bau der Landebahn Nordwest im Kelsterbacher Wald ab.
Region voranbringen
Uwe Becker, Frankfurts Stadtrat und seit vergangenem Jahr Ehrenmitglied des Volksbildungswerk Kelsterbach, sah es nicht als Pflicht, sondern als eine schöne Kür, zum Andreasgelage zu kommen. "Ich bin überzeugt, dass wir weitere administrative Barrieren überwinden und so auch die gesamte Region weiter voranbringen", verwies Becker auf erreichte Errungenschaften. Nach München sei Frankfurt die wirtschaftlich stärkste Region in ganz Deutschland. Für seine Glückwünsche zum Jubiläumsjahr "60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach" griff er auf das chinesische Tierkreiszeichen des Wasserdrachen zurück, welches für 2012 gilt. "Menschen – und dies kann man auch auf eine ganze Stadt übertragen – die im Jahr des Drachen geboren wurden, sind gesund, energiegeladen, langlebig, leicht erregbar, ungeduldig und hartnäckig", zitierte Becker unter Beifall.
Nach dem Andreasmahl, es gab übergroße heiße Würste mit Brötchen, boten "Die Rheingoldtöchter" eine kabarettistisch-klassische Bühnenshow.
Artikel aus derFrankfurter Neuen Presse vom 30. November 2012, Text: Leo Postl

05.12.2012, Freitags-Anzeiger

„Die gesamte Region weiter voranbringen“
Beim Andreasgelage hebt Frankfurts Stadtrat Uwe Becker die Unabhängigkeit der Untermainstadt hervor
Mit dem Auftritt der Rheingoldtöchter gönnte sich das Volksbildungswerk anlässlich des Jubiläums „60 Jahre Stadtrechte“ einen besonderen Programmpunkt beim Andreasgelage. Der Abend begann aber zunächst ganz traditionell. Die Gäste aus Frankfurt wurden mit der Pferdekutsche am Eisernen Steg abgeholt. Hier traf Frankfurts Stadtrat Uwe Becker auf einen alten Bekannten, denn Kutscher Alfred Rosskothen hatte ihn schon bei Beckers Hochzeit mit einer waschechten Kelsterbacherin chauffiert. Die Lämmerspieler Jagdhornbläser sorgten für die musikalische Begrüßung am Fritz-Treutel-Haus und hießen danach auch alle Gäste im Saal mit dem Großen Halali willkommen.
Grundlage für das Andreasgelage ist die einst jährliche Abholung des Weidezinses am Tag des Heiligen Andreas durch die Frankfurter Stadtoberen mit ihren Förstern. Dazu, so der Originaltext, solle man die Gäste für das Gelage mit einem großen Tisch mit weißer Decke, dazu ordentlich Speis und Trank empfangen. Kelsterbachs Schiedsmann und Ortsgerichtsvorsteher Jörg Ritzkowsky trug den Andreasspruch vor, für Frankfurt übernahm dies Forstoberrat Reinhard Divisch. Mitgebracht hatten sie für den Naturalienaustausch Holz, süß und sauer, aus Kelsterbach nahmen sie dafür Hafer mit.
Dieses Gelage machte damals seinem Namen alle Ehre und fand 1866 mit der Übernahme der Freien Reichsstadt Frankfurt in das Preußische Reich sein jähes Ende. Genau 100 Jahre später, im Jahre 1966, ließ das Volksbildungswerk das Andreasgelage in moderner Form wieder aufleben.In seiner Begrüßung ging der Vorsitzende des Volksbildungswerks, Bernhard Wiegand, auf die guten Beziehungen zu Frankfurt ein und hieß Stadtrat Uwe Becker besonders willkommen. „Uwe Becker ist ein Verfechter gut nachbarschaftlicher Beziehungen“, betonte Wiegand. Dies sei auch das Ziel des Volksbildungswerks bei der Wiederaufnahme des Andreasgelages gewesen, so Wiegand.Doch keine Nachbarschaft ohne Probleme. „Seit Eröffnung der Landebahn Nordwest vor fast genau einem Jahr, ist die Belastung für die Kelsterbacher Bürger spürbar größer geworden“, betonte Bernhard Wiegand.
Er sprach aber auch die „politischen Turbulenzen“ nach der Kommunalwahl in Kelsterbach an. „Ich bitte alle politischen Parteien und Gremien darum, keine weiteren Gräben mehr aufzureißen, sondern Brücken zu bauen, um das Beste für Kelsterbach zu erreichen“, betonte Wiegand unter großem Beifall. "Das Volksbildungswerk ist nicht nur ein Bewahrer der Tradition des Andreasgelages, sondern es dokumentiert die ganze Geschichte der Stadt, die derzeit mit der Bebauung des ehemaligen Enkageländes eine weitere bedeutsame Veränderung erfährt“, so Bürgermeister Manfred Ockel in seiner Ansprache. Die Lebensqualität dürfe nicht zugunsten wirtschaftlicher Interessen zurückgefahren werden, kritisierte Ockel die Flughafenerweiterung. Jetzt müsse alles für den aktiven Schallschutz getan werden, Lärmobergrenzen festgelegt werden, forderte Ockel in Richtung des Frankfurter Gastes.Ein großes Lob sprach Ockel Uwe Becker aus, der als Verhandlungsführer großen Anteil an der Einigung der Anrainerkommunen beim Vorteilsausgleich hatte. „Wir hoffen weiterhin auf einen intensiven und fruchtbaren Dialog mit unserem großen Nachbar Frankfurt“, schloss Ockel sein Grußwort.
Frankfurts Stadtrat Uwe Becker sah es nicht als Pflicht sondern als Kür an, zum Andreasgelage nach Kelsterbach zu kommen. „Ich bin überzeugt, dass wir weitere administrative Barrieren überwinden und so auch die gesamte Region weiter voranbringen“, verwies Becker auf bereits erreichte Errungenschaften, zum Beispiel beim Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV).
Bei der Überbringung seiner Glückwünsche zu 60 Jahre Stadtrechte griff Uwe Becker auf das chinesische Tierkreiszeichen zurück. „Menschen – und dies kann man auch auf eine ganze Stadt übertragen – die im Jahr des Drachen geboren wurden, sind gesund, energiegeladen, langlebig, leicht erregbar, ungeduldig und hartnäckig“, zitierte Becker unter Beifall der Kelsterbacher. „Diesem runden Geburtstag sollen noch weitere als freie Stadt folgen“, wünschte der Frankfurter Stadtrat.
Nach dem Andreasmahl, es gab Weck und Worscht, boten „Die Rheingoldtöchter“ eine mal ernste, mal heitere kabarettistische Bühnenshow. Pianist Frank Golischewski kündigte die drei Wassernixen Ulrike Neradt, Margit Sponheimer und Hildegard Bachmann an. In ihren Sketchen ging es um unerfüllte Träumen, die Freuden des Alltags und die Untiefen des Lebens. Die drei Rheingoldtöchter mit ihrem „Alberich“ verstanden es prächtig, das Publikum mit ihrer fröhlichen Revue zu unterhalten. (pos)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 05. Dezember 2012, Text: Leo Postl

07.12.2012, Kelsterbach Aktuell

Andreasgelage: Zum Jubiläum blieb fast alles beim Alten
Pferdegetrappel und Jagdhornschall, Andreassprüche und Weck, Worscht und Ebbelwoi: Auch 2012 pflegten das Volksbildungswerk Kelsterbach (VBW) und die Stadt Kelsterbach gemeinsam mit Gästen aus der Nachbarstadt Frankfurt am Main die Jahrhunderte alte Tradition.
„Es bleibt alles beim alten“, so verabredete man sich zwischen Frankfurt und Kelsterbach wohl seit dem 14. Jahrhundert, wenn die freien Reichsstädter in der kleinen Untermaingemeinde den Weidezins anholten, am Andreastag eben, dem 30. November. Grund, das Ganze ausschweifend zu feiern, gab es olim genügend. Seit 46 Jahren nun veranstaltet das Volksbildungswerk Kelsterbach das Andreasgelage der Neuzeit, auch heute steht alles unter dem Vorzeichen der Brauchtumspflege und der gutnachbarschaftlichen Beziehungen zu Frankfurt. Wobei das VBW heuer ein wenig von der lieb gewonnenen Tradition des letzten Freitags im November abrücken musste, denn die „Rheingoldtöchter“, die Attraktion zum Gelage des Stadtjubiläumsjahres 2012, konnten gemeinsam eben nur am Donnerstag auftreten. Den Ehrengästen und zahlreichen Besuchern machte der Tageswechsel anscheinend kaum etwas aus, auch nicht die zweite Traditionsabweichung. Gegessen wurde nämlich schon nach den Grußworten und vor dem Programm, das man eben nicht unterbrechen wollte.
Kür – nicht Pflicht
Das Andreasgelage lebt von der Treue der Frankfurter Förster Werner Ebert, Reinhold Divisch und Holger Scheel, die alljährlich gemeinsam mit einem Mitglied des Frankfurter Magistrats die Abordnung anführen. Gemeinsam mit Jörg Ritzkowsky aus Kelsterbach, dem „ältesten Kelsterbacher Schöffen“, werden stets die althergebrachten Sprüche mit ihren Rechtsversicherungen abgegeben. Stadtkämmerer Uwe Becker aus Frankfurt, er wurde vom ehemaligen Kelsterbacher Pfarrer Martin Fedler-Raupp getraut – mit einer Kelsterbacherin – vertritt seit sechs Jahren den übergroßen Nachbarn Kelsterbachs, der im Mittelalter Schutz hinter seinen Mauern anbot. „Für mich ist das Gelage Kür und nicht Pflicht“, sagte das VBW-Ehrenmitglied Becker, wir wollen gemeinsam in der erweiterten Region Rhein-Main vorankommen, „und das geht eben nur gemeinsam“. Die Aufgaben seien mannigfaltig, so Becker, Kulturfonds, Personennahverkehr, Lärmschutz und vieles mehr seien zu bewältigen. Dem pflichtete Bürgermeister Manfred Ockel bei, der auf die Vorteile des Flughafens, nämlich Wirtschaftskraft, aber auch deutlich auf die Nachteile zu sprechen kam, den Lärm. Die Region müsse lebenswert bleiben, so Ockel. Er lobte den Frankfurter Stadtkämmerer als ausgleichenden „Mann der Region“, der Akzente setze. Der Vorsitzende des VBW Bernhard Wiegand hatte zuvor eine Schar illustrer Ehrengäste begrüßt, dazu rund 300 weitere Besucher. Wiegand betonte das Andreasgelage als den Beitrag des Vereins zum Jubiläumsjahr.
Es heile Gänsje uffgefresse
Zumindest eine der Rheingoldtöchter hat bereits deutsche Unterhaltungsgeschichte geschrieben: Margit Sponheimer. Die knapp 70-jährige Frankfurterin ist wohl „fast“ jedem Deutschen mit ihrem „Am Rosenmontag, bin ich geboren“ bekannt. Auf der Bühne agil und ausdrucksstark, gestaltete sie den Abend mit Ulrike Neradt und Hildegard Bachmann als Rheingoldtöchter. Quotenmann und Pianist Frank Golischewski übernahm Moderation und Schlichtung, sein „zurück zu Klassik“ aber wollten die drei Bühnenheroinen nicht umsetzen. „Rheingolds“ Woglinde, Flosshilde und Wellgunde boten ein Feuerwerk an Melodien, stets passend im wechselnden Bühnenoutfit. Ein Kulminationspunkt der musikalischen Séance war sicherlich die Verballhornung des Faschingshits „Heile Gänsje“ durch Margit Sponheimer, beim Refrain „Mir habbes heile, heile, Gänsje uffgefresse“ sang der Saal mit. Der selige Ernst Neger goutierte sicherlich aus himmlischen Höhen die Texte der Rheingoldtöchter, und noch das ganze Jubiläums-Andreasgelage dazu. (hb)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 07. Dezember 2012, Text: Hartmut Blaum


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