Kinder/Jugend

Ab 06. Januar 2012:

Kunterbuntes Kinderkino ab 06. Januar 2012 in der Stadt- und Schulbibliothek:

Wie kann das Wochenende besser begonnen werden, als mit einem schönen Film auf großer Leinwand?

Diese Frage stellte das Team der Stadt- und Schulbibliothek am 06. Januar, 03. Februar, 02. März, 13. April, 04. Mai, 07. September, 05. Oktober, 02. November und 07. Dezember 2012 insgesamt 9 Mal und lud an diesen Terminen zum "Kunterbuntes Kinderkino" ein.
Jeweils von 16 Uhr an wurde im Lernstudio I im ersten Stock bei freiem Eintritt ein ausgewählter Film für Kinder ab sechs Jahre auf großer Leinwand gezeigt.
Das "Kunterbunte Kinderkino" fand so viel Anklang, dass es auch im Jahre 2013 weiter veranstaltet wird.
Entsprechende Termine und den Filmitel finden alle Interessenten auf Aushängen in der Bibliothek oder können telefonisch unter der 06107/301940 bzw. per E-Mail an stadtbibliothek@kelsterbach.de erfragt werden.
Der Eintritt ist weiterhin frei, allerdings eine Teilnahmekarte erforderlich. Diese sind in der Bibliothek, Am Mittelfeld 15, in der Regel drei Wochen vor den Kinoterminen erhältlich.
Zum "Kunterbunten Kinderkino" liegen keine Pressestimmen vor.

Ab 13. Januar 2012:

Offene Kunstwerkstatt (oK) in der Stadt- und Schulbibliothek:

Die Neukonzeption der Kinderkultur mit der zentralen Anlaufstelle Stadt- und Schulbibliothek war eines der zentralen Themen des Kulturjahres 2012.
Kulturpädagogik sollte dabei mehr sein, als das Organisieren von Theatergruppen, Autorenlesungen & Co.
Kulturelles & ästhetisches Handeln, Engagement und Phantasie sowie die Entwicklung von Ideen und Produktivität mit Aneignung neuer Fertigkeiten war das Ziel der Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, Meike Kaiser und dem Team der städtischen Jugendförderung mit Markus Egger, Marcella Gröber und Martin Ott.
Ein wichtiger Bestandteil davon war daher die Einrichtung einer offenen Kunstwerkstatt in der Stadt- und Schulbibliothek, Am Mittelfeld 15.
2-3 Mal im Monat, jeweils freitags, wurde das Lernstudio zur Künstlerwerkstatt umgebaut und dabei wechselnde Projekte für Groß und Klein angeboten.

Termine:
13. Januar, 27. Januar, 10. Februar, 17. Februar, 24. Februar, 09. März, 16. März, 23. März, 30. März, 20. April, 27. April, 11. Mai, 25. Mai, 01. Juni, 15. Juni und 22. Juni - 21. September, 28. September, 12. Oktober, 9. November, 16. November, 23. November, 30. November und 14. Dezember 2012
Die Kunstwerkstatt erfreute sich dabei so großer Beliebtheit, dass sie auch im Jahr 2013 fortgesetzt wird. Wer hierzu Fragen hat, kann diese an Meike Kaiser, Telefon: 06107/301940 - E-Mail: stadtbibliothek@kelsterbach.de gerne stellen.


PRESSESTIMMEN:

14.01.2012, Frankfurter Neue Presse

Kreative Ideen für das Leben der Zukunft
Fabian Pausch hatte mit den Kindern bei der ersten offenen Kunstwerkstatt in der Stadt- und Schulbibliothek Kelsterbach augenscheinlich viel Spaß.

Kelsterbach. "OK", wie die Abkürzung für die offene Kunstwerkstatt lautet, ist für Kinder von sechs Jahren an geeignet. "Heute sind es alles Kinder im Grundschulalter", erklärte die Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei, Meike Kaiser.
Die Teilnahme ist unkompliziert. Bis zu 15 Kinder können jeden Freitag – außer dem ersten eines Monats, dann gibt es das kunterbunte Kinderkino – von 14.30 bis 17 Uhr mitmachen. Ist die Höchstzahl erreicht, kommt ein Absperrband davor und die nächsten müssen so lange warten, bis ein Kind geht.
Wobei das Warten in der Bibliothek keine allzu große Qual ist, schließlich gibt es genug zum Lesen und Entdecken. "Heute geht es um die Zukunft", erklärte Fabian, der gerade sein freiwilliges soziales Jahr macht. "Das macht viel Spaß", waren sich die Kinder einig, während sie an ihren Kollagen arbeiteten. Sie bastelten Bilder, wie sie sich das Leben der Menschen in Zukunft vorstellen. Linas Idee, dass wir künftig in Obst leben, führte zu einer angeregten Diskussion, wer welche Frucht als Wohnung favorisiert.
Im Januar stehen Papier und Farben in der OK auf dem Programm. Im Februar werden Gipsmasken gebastelt und im März zeigt die Künstlerin Hertha Schäfer den Kindern, wie sie mit Aquarellfarben malen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. khn
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 14. Januar 2012, Text: Karlheinz Niess

18.01.2012, Frankfurter Neue Presse

Collagen aus der Unterwasserwelt
Die zehnjährige Leni und ihre neunjährige Freundin Kati arbeiteten gestern, beobachtet von der Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, Meike Kaiser, an ihren Collagen zum Thema Unterwasserwelten weiter, mit denen sie vor einer Woche begonnen hatten. Freihändig entwarfen die Mädchen Fische, Seepferdchen, Algen und Gräser auf Fotokarton. Die Zeichnungen wurden ausgeschnitten, mit farbigen Teilen aus Krepp-Papier kombiniert und aufgeklebt.
Vielleicht lag es am schlechten Wetter, dass gestern nur drei Kinder an der neu eingerichteten Kunstwerkstatt, die jeden Freitag in der Stadt- und Schulbibliothek angeboten wird, teilnahmen. Auf dem Programm stand das Anfertigen von Papiercollagen. Die schönsten Arbeiten sollen vom 29. Juni an in drei Vitrinen der Denkmalmeile gezeigt werden, die anlässlich der Jubiläums "60 Jahre Stadt Kelsterbach" entlang des Mainufers eingerichtet wird.
Der erst sechsjährige Sebastian schuf eine besondere Collage. Nachdem der Bücherei für Bastelzwecke das alte Buch "Unser geliebtes Kelsterbach" aus den 1970er Jahren zur Verfügung gestellt worden war, hatte sich der junge Mann für eine Luftaufnahme von der ganzen Stadt entschieden. Diese Seite durfte er rausreißen und in seine Collage einarbeiten. Sebastian kombinierte die Abbildung mit einem selbst gebastelten Himmel sowie ländlichen Elementen aus ausgeschnittenem Papier, auf das er auch noch Figuren malte.
Organisiert und betreut wird die Kunstwerkstatt für Kinder von Fabian Pausch, der in der Bücherei ein freiwilliges kulturelles Jahr absolviert. Für das nächste Jahr wird bereits ein Nachfolger gesucht. Informationen dazu gibt es bei der Stadt- und Schulbibliothek unter der Rufnummer (0 61 07) 30 19 40.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 18.01.2012, Text: Carmen Erlenbach

19.01.2012, Freitags-Anzeiger

Zukunftsvisionen in der Kunstwerkstatt
Offenes Angebot macht Kindern Spaß

Wie wird die Welt in der Zukunft wohl aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten sich die jungen Teilnehmer der offenen Kunstwerkstatt für Kinder beim ersten Treffen. Das neue Angebot der Stadt findet im Lernstudio der Stadt- und Schulbibliothek statt und fand gleich Anklang.
Die kleinen Künstler fertigten Collagen an, in denen ganz unterschiedliche Antworten auf die Zukunfts-Frage gegeben wurden.
"In der Zukunft leben wir unter Wasser", meinte die zehnjährige Malena, die zur Kunstwerkstatt ihre zwei Jahre jüngere Schwester Victoria und ihre beste Freundin Katharine (9 Jahre) mitgebracht hatte.
Einen Tisch weiter war man eher der Meinung, dass die Menschen in der Zukunft in Baumhäusern oder gar in riesengroßen Früchten leben werden. Kreativ wurde das Thema umgesetzt, die Kinder nahmen Schere, Kleber und buntes Papier zur Hand.
Fabian Pausch, der im Rahmen seines freiwilligen kulturellen Jahres (FSJ Kultur) diese Projekt leitet, stand den Kindern mit helfender Hand zur Seite. "Die Kunstwerkstatt findet jeden Freitag im Monat statt. Ausgenommen der erste - da ist Kinderkino", so Pausch.
Das Angebot sei kostenlos und für jeden offen. "Jeden Monat gibt es ein Thema. Im nächsten werden wir beispielsweise mit Gips arbeiten", verriet er.
Pausch half den Kindern ihre Ideen umzusetzen und motivierte sie, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Die kleinen Teilnehmer waren begeistert, das Projekt kam gut an. "Wir werden auf jeden Fall wiederkommen", so Malena. "Sonst sitzen wir meist zuhause und langweilen uns. Aber das hier macht Spaß". Zustimmung bekam sie auch von ihrer Freundin Katharina: "Auf die Idee wäre ich so gar nicht gekommen."
Die nächste Kunstwerkstatt ist am Freitag, dem 27. Januar, um 15 Uhr im Lernstudio der Stadt- und Schulbibliothek. Um Voranmeldung unter Telefon 301940 wird gebeten.
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 19. Januar 2012, Text: M. Kriewitz

27.01.2012, Kelsterbach Aktuell

Offene Kunstwerkstatt für Kinder
Im Januar startete das Projekt "oK" - offene Kunstwerkstatt für Kinder und Jugendliche in der Stadt- und Schulbibliothek.
Jeden Freitag, außer am 1. Freitag des Monats, wird das Lernstudio in der Kinderbibliothek zur Kunstwerkstatt umgebaut.
15 Kinder ab der ersten Klasse können dann mit Papier und Farbe, mit Schere und Kleber, mit Stoffen und Pinsel kreativ werden.
Eine Anmeldung braucht man für die Werkstatt nicht, denn jede(r) ist willkommen. Ab 14.30 Uhr wartet Fabian Pausch, der als Freiwilliger des kulturellen Jahres das Prjekt betreut, auf die kleinen und großen Künstler.
Am 27. Januar werden zum letzten Mal tolle Papiercollagen angefertigt, diese werden in der Denkmal-Meile, die am Mainufer zu 60 Jahren Stadtrecht Kelsterbach entsteht, präsentiert.
Ab dem 10. Februar werden mit Gipsbinden Masken und Abdrücke erstellt.
Weitere Informationen gibt es in der Bibliothek oder unter der Telefonnummer 06107/301940.
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 27. Januar 2012, Text: Meike Kaiser, Stadt- u. Schulbibliothek

10.03.2012 Frankfurter Neue Presse

Kinder werden zu Künstlern
In der offenen Werkstatt sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt
Das Werkstatt-Projekt wird von Fabian Pausch betreut. Er absolviert in der Stadt- und Schulbibliothek sein Freiwilliges Soziales Jahr. Die jungen Teilnehmer werden gefordert und gefördert.
Kelsterbach. Die offene Kunstwerkstatt ist aus dem Kulturprogramm für Kinder der Stadt- und Schulbibliothek nicht mehr wegzudenken. Sie existiert zwar erst kurze Zeit, hat sich aber bereits etabliert und zählt auch schon einige Stammgäste. Weil die Kreissparkasse Groß-Gerau das Projekt bereits im vorigen Jahr mit einer Anschubfinanzierung von 1000 Euro gefördert hat, wurde es den Mäzenen gestern vorgestellt.
Gekommen waren unter anderem Marktbereichsdirektor Udo Hartung und Stiftungsmanagerin Anette Neumann. Betreut wird das Werkstatt-Projekt von Fabian Pausch, der noch bis zum 31. August sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Stadt- und Schulbibliothek absolviert. Er verdeutlichte, dass nach dem Beispiel von Bibliothekskonzepten in den Niederlanden in Kelsterbach eine offene Kunstwerkstatt für Kinder entsteht. Dabei werden die jungen Teilnehmer gefordert und gefördert.

Willkommene Erweiterung
Weil es im Untermainstädtchen weder eine Kunstschule noch sonstige Angebote auf künstlerischer Basis für Kinder und Jugendliche gibt, gilt die Veranstaltungsreihe als willkommene Erweiterung und Bereicherung für das kulturelle Angebot der Stadt. Im vorigen Jahr hatte der Magistrat einem neuen Kinder-Kultur-Programm zugestimmt. Die damit verbundenen Aufgaben wurden der Stadt- und Schulbibliothek übertragen, die bereits ein facettenreiches Veranstaltungsangebot für Kinder und Jugendliche hatte.
Zunächst wurde eine FSJ-Stelle geschaffen, die Pausch am 1. September übernahm. Erst wurde er mit kleineren Projekten beauftragt. Dabei sammelte er erste Erfahrungen im Organisieren von Veranstaltungen. Die offene Kunstwerkstatt ist nun Pauschs größtes Projekt. Er ist federführend mit der Konzeption beauftragt. Für sich selbst erhofft er sich, Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu sammeln, weil er ein Studium der Pädagogik erwägt. Das Projekt öffnet jeden Freitag zwischen 14.30 und 17 Uhr (außer dem ersten Freitag im Monat) im Obergeschoss der Bibliothek ihre Türen für Kinder von sechs Jahren an.

Nachfolger auswählen
Pausch hat die Kunstwerkstatt bis Juni vorbereitet. Während seines Urlaubs und auch eines Seminars im März wird das Projekt von einheimischen Künstlern betreut. Nach seinem FSJ soll die Kunstwerkstatt weitergeführt werden. Meike Kaiser, Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei, rechnet bis Ende März mit sämtlichen Bewerbungen, aus denen bis spätestens Mai ein Nachfolger für Pausch ausgewählt wird. Er gestaltet die Kunstwerkstatt bewusst offen, damit die jungen Teilnehmer selbst entscheiden können, wann sie kommen und gehen. Die Anzahl aller Kinder, die gleichzeitig teilnehmen können, ist auf 15 beschränkt. Weitere können erst dann teilnehmen, wenn andere sich verabschieden. Für die Teilnahme werden kein Eintritt und kein Materialzuschuss verlangt – sie ist völlig kostenfrei. Bislang werden alle Kosten aus dem für die Stadt- und Schulbibliothek bereitgestellten Etat bezahlt.
Nach einem ersten Versuch im Dezember liefen die regelmäßigen Veranstaltungen im Januar an. Im März werden Bommelmonster und andere Tiere aus Wollbommeln gefertigt, im April basteln die Teilnehmer Papierflieger, im Mai Kühlschrankmagnete und im Juni geht es mit Pappmaché zur Sache.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 10. März 2012, Text: Carmen Erlenbach

30.03.2012, Kelsterbach Aktuell

Unterstützung für die »Offene Kunstwerkstatt«
Die Kreissparkasse Groß-Gerau unterstützt das Projekt »Offene Kunstwerkstatt« (o.K.) in der Stadt- und Schulbibliothek mit 1.000 Euro.
Marktbereichsdirektor Udo Hartung und die Stiftungsmanagerin Anette Neumann machten sich ein eigenes Bild vom Projekt, das von Fabian Pausch betreut wird.
Pausch absolviert sein Freiwilliges Soziales Jahr in der Bücherei. Das Projekt selbst öffnet jeden Freitag zwischen 14.30 und 17.00 Uhr seine Türen für Kinder ab sechs Jahre. Die Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei Meike Kaiser (rechts) hofft, dass die Offene Kunstwerkstatt auch nach Pauschs Ausscheiden weitergeführt werden kann.
Die künstlerische Arbeit ist offen angelegt, die Kinder entscheiden selbst, wann sie kommen und gehen. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt. Bisher ist die o.K. für die Teilnehmer kostenfrei, finanziert wird sie aus dem laufenden Etat der Bibliothek oder mit Spenden. Als Arbeiten stehen Bommelmonster, Papierflieger, Kühlschrankmagnete oder Skulpturen aus Pappmaschè auf dem Programm.
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 30.03.2012, Text: Hartmut Blaum

19.04.2012 Frankfurter Neue Presse

Fantasie der Kinder kennt keine Grenzen
In der Stadtbibliothek entstanden Collagen mit vielen Bildern der Untermainstadt
Zur offenen Kunstwerkstatt in der Stadtbibliothek hatte sich ein Dutzend Kinder eingefunden. Passend zum Jubiläum 60. Jahre Stadt Kelsterbach ließen sie dabei ihrer Kreativität freien Lauf.
Kelsterbach. "Gut Ding will Weile haben", sagten früher die Alten. Und sie hatten Recht. Plätscherte die im Januar in der Stadt- und Schulbibliothek eingerichtete offene Kunstwerkstatt für Kinder bisher so vor sich, so fand sich jetzt ein Dutzend Teilnehmer ein. "Die Veranstaltung ist neu und muss sich erst herumsprechen. Natürlich können Kinder völlig kostenlos teilnehmen", betonte Meike Kaiser, Leiterin der Stadtbibiliothek.
Dort absolviert Fabian Pausch zurzeit sein freiwilliges Soziales Jahr. Er hat die Organisation der offenen Kunstwerkstatt übernommen und betreut sie auch. Weil er sich über Ostern jedoch im Urlaub befindet, legte er die Betreuung der Kinder in dieser Zeit in die Obhut der Künstlerin Hertha Schäfer. Sie bastelte am Freitag mit den jungen Besucherinnen Collagen, die anlässlich der 60 Jahre Stadtrechte demnächst in Vitrinen auf der Denkmalmeile am Mainufer ausgestellt werden. Dabei ließ Schäfer ihren Schützlingen freien Lauf – und deren Fantasie kannte keine Grenzen.

Charme alter Häuser
So wünscht sich die achtjährige Sarah, dass künftig nur noch Pferde durch Kelsterbach laufen, Kutschen ziehen und Autos von den Straßen verbannt werden. Warum? "Ich liebe Pferde." So durchforstete das Mädchen auf der Suche nach vielen Pferdebildern etliche Zeitschriften und wurde auch fündig. Sie schnitt sie aus und kombinierte sie mit Abbildungen von Kelsterbach.
Die zehnjährige Aliyah fertigte eine Collage mit Schwarz-Weiß-Fotokopien an, die sie bunt bemalte. "Man soll die Schönheiten der Stadt erkennen wie das Schwimmbad und alte Gebäude, etwa das evangelische Pfarrhaus und die St. Martinskirche im Unterdorf." Aliyah schwärmt vom dortige Flair und dem Charme der alten Häuser.
Etwas wagemutiger ging es auf der Collage der elfjährigen Ramona zu. Sie wünscht sich lauter Affen in der Stadt, weil sie einfach niedlich seien. Gesagt, getan: Ihre Collage mit Bildern aus Kelsterbach wurde um etliche Affen bereichert.

Feuerwehr und Kreisel
Gleich einen ganzen Tierpark wünscht sich die zehnjährige Zoe, für den sie allerlei Abbildungen von Tieren aus Zeitschriften gesammelt und aufgeklebt hatte, während die elfjährige Nicole einfach nur die Besonderheiten der Stadt wie die Feuerwehr und den neuen Kreisel vor dem Bahnhof herausstellte. Der Grundgedanke für die Collagen war die Frage, wie die Kinder ihre Stadt sehen – und wie sie sie künftig erleben möchten.
Am Freitag, 20. April, geht es um 14.30 Uhr mit der offenen Kunstwerkstatt weiter. Dann wieder unter der Leitung von Fabian Pausch, der zum Basteln von Papierfliegern in den ersten Stock der Stadt- und Schulbibliothek einlädt.tami
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 19. April 2012, Text: Carmen Erlenbach

17. Januar 2012:

Kindertheater: "Vom kleinen Maulwurf..." mit dem Kindertheater Capitol in der Stadt- und Schulbibliothek:

Die Stadt- und Schulbibliothek Kelsterbach hat sich längst zum Mittelpunkt der Kinderkultur innerhalb der Stadt Kelsterbach entwickelt. Das "Kunterbunte Kinderkino", die offene Kunstwerkstatt, verschiedene Lesungen und auch Kindertheater-Vorstellungen gehören zum regelmäßigen Angebot der Kinder- und Jugendbibliothek unter der Leitung von Meike Kaiser.

Am 17. Januar wurde der Bilderbuch-Klassiker "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hatte" vom Kindertheater Capitol aus Mannheim auf die Bühne Am Mittelfeld 15 gebracht.

Pressestimme:

02.02.2012 Frankfurter Neue Presse

Der Hofhund war‘s
Erst nach langwierigen Recherchen fand der Maulwurf heraus, wer ihm auf den Kopf gemachte hatte
Die Stadt- und Schulbibliothek Kelsterbach präsentierte eine gelungene Aufführung. Die Schauspielerinnen Jeanette Friedrich und Corinne Kraußer banden das junge Publikum von Anfang an mit ein.
Niemand sollte anderen Leuten auf den Kopf machen. Denn das rächt sich. Mit der Theateraufführung nach dem Kinderbuchklassiker "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" startete die Stadt- und Schulbibliothek am Dienstag ihr diesjähriges Kulturprogramm für Kinder. Einmal mehr hatten nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene ihren Spaß.
Die beiden Schauspielerinnen Jeanette Friedrich und Corinne Kraußer vom Theater Capitol aus Mannheim verstanden es, den in mehr als 30 Sprachen übersetzten Kinderbuchklassiker mit inzwischen mehr als 40 Auflagen samt Zeichnungen von Wolf Erlbruch und Texten von Werner Holzwarth so zu interpretieren, dass das junge Publikum von Anfang an in die Aufführung eingebunden war.
Amüsierte Kinder
Wer dem kleinen Maulwurf auf den Kopf gemacht hat, als er ihn eines Tages neugierig aus seinem Erdhügel herausstreckte, amüsierte die Kinder. Sie vergnügten sich köstlich bei der Suche des kleinen und kurzsichtigen Maulwurfs nach dem Täter.
Er fragte unter anderem die Häschen, aber sie konnten es nicht gewesen sein, denn ihre Hinterlassenschaft besteht aus kleinen Knöddeln. Auf dem Kopf des Maulwurfs war jedoch eine Wurst. Auch die Ziege konnte es nicht gewesen sein, denn die Form ihres Häufchens gleicht einem Schmalzbonbon.
Die Fliegen helfen
Schließlich kommen die Fliegen dem Maulwurf zu Hilfe und analysieren die Wurst auf seinem Kopf. Und siehe da, schon war der Übeltäter gefunden. Der Hofhund war‘s. Der Maulwurf zieht mit Rachegelüsten los – und macht dem Hofhund zum Schluss auch auf den Kopf – mit dem Unterschied, dass sich das kleine Häufchen des Maulwurfs auf dem großen Hundekopf geradezu verloren hat.
Auszüge aus dem Artikel der Frankfurter Neuen Presse vom 02. Februar 2012, Text: Carmen Erlenbach

Ab 20. Januar 2012:

Freitags-Kino im Jugendzentrum im Kelsterbacher Schloß:

Wie kann das Wochenende besser begonnen werden, als mit einem schönen Film auf großer Leinwand?

Diese Frage stellte neben dem Team der Stadt- und Schulbibliothek, die das "Kunterbunte Kinderkino" anbot, auch die städtische Jugendförderung mit ihrem "Freitags-Kino" im Jugendzentrum.
Jeweils von 16 Uhr an wurde am 20. Januar, 17. Februar, 16. März, 16. November und 21. Dezember bei freiem Eintritt ein ausgewählter Film auf großer Leinwand gezeigt.

Zum "Freitags-Kino" liegen keine Pressestimmen vor.

14. Februar 2012:

Lesung mit Gabi Neumayer in der Stadt- und Schulbibliothek:

Seit einigen Jahren erscheinen unter dem Reihe „Frag doch mal die Maus…“ Sachbücher zu spannenden Themen.
Eine der Autorinnen ist Gabi Neumayer.
Sie gastierte am 14. Februar in der Stadt- und Schulbibliothek, um den Kindern ihre Titel vorzustellen und daraus vorzulesen.
Hierzu liegen uns keine Pressestimmen vor.

29. Februar 2012

Pippi-Langstrumpf-Party in der Stadt- und Schulbibliothek:

15.03.2012, Frankfurter Neue Presse

Einmal so stark wie Pippi sein
Auf der Suche nach dem Spunk
Mädchen mit Ringelzöpfen waren gestern in der Stadt- und Schulbibliothek zu Gast. Sie hatte nämlich zu einer Pippi-Party geladen. Klar, dass es auch eine Geschichte zu hören gab.
Es ist nichts zum Essen und auch keine Krankheit. Es ist nicht in einer Eisenwarenhandlung zu erhalten, und im Wohnzimmer von älteren Damen verbirgt es sich auch nicht. Doch was hat es denn nun mit dem Spunk auf sich, einem Wort, das Pippi Langstrumpf erfunden hat und mit dem sie alle möglichen Leute neckt? Das erfuhren gestern 25 Kinder ab vier Jahren mit ihren Eltern bei der Pippi-Langstrumpf-Party in der Stadt- und Schulbibliothek.
Meike Kaiser, Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei, hatte während des Kulturprogramms für den Nachwuchs das abwechslungsreiche Programm für diese Party zusammengestellt. Während sie die Geschichte "Pippi findet einen Spunk" von Astrid Lindgren vorlas, war sie von kleinen Mädchen umringt, die sich wie Pippi gekleidet hatten. Einige trugen rothaarige Perücken mit Zöpfen. Die jungen männlichen Zuhörer hatten da das Nachsehen. Ihnen hätten Mädchenkleider weniger gut gestanden.
Rothaarige Göre
Während des Vorlesens warfen sich viele Fragen für die neugierigen Zuhörer auf. Kaum ein Kind kannte sämtliche Vornamen der rothaarigen Göre mit ihren Ringelstrümpfen, die mit ihrem Äffchen Herrn Nielson und ihrem Pferd namens kleiner Onkel in der Villa Kunterbunt zusammenlebt. Und ihre Freunde, Thomas und Annika, durften natürlich auch nicht fehlen. In der Geschichte machen sich die Drei auf die Suche nach dem Spunk. Und Pippi meint, das Wort klinge teurer und steckt sich gleich mal ein Goldstück ein.
Fotos gemacht
Nachdem Pippi in der Geschichte die ganze Stadt geneckt hatte, weil sie Spunk wollte und ihn keiner hatte, war die Fantasie der Kinder gefordert. Einige meinten, Spunk bedeute Spucke. Aber schließlich stellte sich heraus, dass Pippi einen kleinen grünen Käfer so nannte. Fazit der Geschichte? Es ist unvorteilhaft, sich erst ein neues Wort auszudenken und dann zu überlegen, was eigentlich so heißen soll. An drei Tischen bastelten und malten die Kinder schließlich die Villa Kunterbunt aus und beschäftigten sich mit der Herstellung von Buttons und Piraten. Obendrein wurden die Kinder geschminkt und Erinnerungsfotos mit einem scheinbaren Gewicht vor der Nachbildung des kleinen Onkel aus Pappe geschossen.
Pippis Äffchen hatte für den kleinen Hunger Trauben- und Bananenspieße spendiert, und das Pferd hatte mit Möhren vorgesorgt. Obendrein gab es frisch gebackene Waffeln für die Besucher.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 15.03.2012, Text: Carmen Erlenbach

09.03.2012, Kelsterbach Aktuell

Ein kunterbunter Kindertag mit Pippi Langstrumpf
So schnell waren noch keine Veranstaltungskarten vergriffen: innerhalb eines Vormittags gab es keine Karten mehr für die Pippi-Party in der Stadt- und Schulbibliothek.
Wer Pippi Langstrumpf mag und eine Karte ergattert hatte, fand sich am Mittwoch, den 29. Februar im kunterbunt geschmückten Lernstudio der Kinderbibliothek zur großen Party ein.
Mädchen und Jungen im Alter von vier bis acht Jahren lauschten andächtig der Geschichte "Pippi findet einen Spunk" und sangen im Anschluss daran lautstark das Pippi-Lied - ganze drei Mal. Puppe Pippi wackelte dabei fröhlich mit den Beinen und erntete Riesengelächter, als sie beim Strampeln die Hose verlor.
Dann wurde der Pippi-Workshop eröffnet: an verschiedenen Stationen konnten Buttons, bunte Piraten oder Bilder der Villa Kunterbunt gestaltet werden. Die Eltern halfen bei schwierigen Handgriffen und freuten sich ansonsten am bunten Treiben.
Zusätzlich zu den Bastelaktionen wurden die Kinder vor einem großen Spiegel mit Hilfe von Sommersprossen und einer quietschroten Haarsträhne als Pippi Langstrumpf verkleidet. Dann wurden sie beim Hantelstemmen zusammen mit Pippis Pferd "Kleiner Onkel" fotografiert.
Auch für das leibliche Wohl der Gäste wurde gesorgt: von Herrn Nilson gab es Affenspieße mit Bananen und Trauben, der Kleine Onkel hatte Möhren mitgebracht und mit Zitronenlimonade wurde der Durst gelöscht. Der kulinarische Höhepunkt war aber die Waffel-Station, vor der fast bis Bibliotheksschluss eine lange Kinderschlange geduldig wartete. Waffelbäcker Fabian Pausch buk gelassen um die 70 Waffeln und gab beim Puderzucker-Streuen leichte Hilfestellung.
Am Ende der Veranstaltung gingen alle Pippis mit strahlenden Gesichtern, vollem Bauch und schönen Basteleien in der Tasche nach Hause und waren sich einig, einen wunderbaren bunten Nachmittag erlebt zu haben. (Lind)

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 09. März 2012, Text: M. Lindner

04. März 2012

"Tabaluga oder Die Reise zur Vernunft" im Fritz-Treutel-Haus:

Ein Musical führte der KICO-J-UNITY Kelsterbach gemeinsam mit den Jakocbus-Spatzen aus Nauheim im Rahmen von 60 Jahre Stadtrechte gemeinsam im Fritz-Treutel-Haus auf: "Tabaluga oder "Die Reise zur Vernunft"

Pressestimme:

06.03.2012, Frankfurter Neue Presse

Kinder boten Fest für die Sinne
Für Begeisterung und donnernden Applaus sorgte die entzückende Aufführung des Musicals "Tabaluga oder Die Reise zur Vernunft ", das der Kinderchor Kicoj-u-nity vom Gesangverein "Einigkeit" in Kooperation mit den Jakobus-Spatzen aus Nauheim und einer privaten Musikschule aus Rüsselsheim im Fritz-Treutel-Haus zum Besten gab. Die Premiere war ausverkauft.
Bei der Aufführung unter der musikalischen Gesamtleitung von Elke Schmidt aus Nauheim zum 60. Geburtstag der Untermainstadt handelte es sich um das erste Gemeinschaftsprojekt des Kelsterbacher Kinderchors. Fast 50 Akteure zwischen dem Vorschulalter bis zum 14. Lebensjahr in hübschen Kostümen, die Chorleiterin Silvia Helmchen und ihre Mutter selbst genäht hatten, boten zu Musik vom Band liebliche Live-Gesänge.
Nach den Proben, mit denen bereits im November begonnen worden war, klappte die Aufführung vorbildlich. Zunächst übten die beiden Chöre jeweils für sich in Nauheim und Kelsterbach, bis sie sich in den vergangenen Wochen schließlich erstmals zu gemeinsamen Proben trafen.
Schauspiel- und Sprechrollen hatte Schmidt mit älteren Kindern aus Nauheim besetzt. Jüngere aus beiden Gemeinden und auch der Musikschule Rüsselsheim schlüpften in die liebevoll und detailgetreu ausgeschmückten Rollen verschiedener Tiere, denen der kleine Drache Tabaluga begegnete, nachdem er von seinem Vater ausgeschickt worden war, um vernünftig zu werden. Nauheimer Kinder sangen das Delfinlied, die Musikschule stellte die Kaulquappen, zwei Nauheimer Solisten übernahmen die Rollen des Mondes und des Tabaluga. Die älteren Kinder aus Nauheim besangen mit "Riesenglück" das Lied vom Riesen – und der Kicoj-u-nity-Chor brillierte beim Ameisen-Rap "Arbeit ist das halbe Leben" und beim Lied der Störche, "Himmelsriesen". Bei den Ameisen traten die neunjährigen Nachwuchssängerinnen Annika Zweschper und Marlene Faria Pinto als Solistinnen auf.
Die Aufführung war ein berauschendes Fest für die Sinne. Den Applaus hatten sich die Kinder, welche die schwierigen Proben und auch ihr Lampenfieber überstanden hatten, redlich verdient.tami
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 06.03.2012, Text: Carmen Erlenbach

20.02.2012, Frankfurter Neue Presse

Eine gemeinsame Reise mit Tabaluga
Der Kinderchor Kicojunity probt mit anderen Chören für die Inszenierung eines Musicals
Eine große Koproduktion wird es zum Auftakt der Feierlichkeiten in Kelsterbach geben. Chöre aus mehreren Gemeinden führen das Musical "Tabaluga" auf.
Kinder und Erwachsene lieben es gleichermaßen, das Musical "Tabaluga oder Die Reise zur Vernunft" von Peter Maffay. Der Kinderchor Kicojunity vom Gesangverein "Einigkeit" stellt sich der Herausforderung und führt es einer Kooperation mit den Jakobus-Spatzen aus Nauheim und einer privaten Musikschule aus Rüsselsheim am 4. März um 16 Uhr im Fritz-Treutel-Haus in Kelsterbach auf.
Anlass ist der 60. Geburtstag der Untermainstadt. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Elke Schmidt aus Nauheim, die beide Chöre leitet und sie zu dieser Zusammenarbeit motiviert hat.
Das Stück wurde von den in zwei Altersgruppen gegliederten 22 Jakobus-Spatzen aus Nauheim ausgewählt, weil sie gerne mal ein Musical aufführen wollten. Alleine ließ sich dieses Projekt wegen der Besetzung nicht stemmen. Also sprach Schmidt die Nachwuchssänger im Untermainstädtchen an, die sich ebenfalls neben den üblichen Chorproben mal nach einer Abwechslung sehnten, und die Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache. So kam es, dass die Noten angeschafft und Ende November mit den Proben begonnen wurde. Dabei übt der Chor in Nauheim in zwei Gruppen für sich – und auch der Kelsterbacher Chor in zwei Gruppen. Angemeldet sind laut Leiterin Silvia Helmchen derzeit 58 Kinder, jedoch nur etwa 25 Aktive zwischen drei und vierzehn Jahren sind wirklich aktiv. Jeden Freitag wird im Gemeindezentrum der katholischen Kirchengemeinde St. Markus geübt. Kinder, die noch nicht lesen können treffen sich dort um 15.15 Uhr, die Älteren um 16 Uhr.
Tiergruppen für die Kleinen
Für das Einstudieren hat Schmidt ein klares Konzept. Schauspielerische und Sprecherrollen besetzt sie mit 14-Jährigen aus Nauheim während die Jüngeren aus beiden Gemeinden und auch Mitglieder der Rüsselsheimer Musikschule die vielen verschiedenen Tiergruppen mimen, denen der kleine grüne Drache Tabaluga bei seiner Suche nach der Vernunft begegnet. Kinder aus Nauheim singen das Delfinlied, die Musikschule stellte die Kaulquappen, zwei Nauheimer Solisten übernehmen die Rollen des Mondes und des Tabaluga, die älteren Kinder aus Nauheim singen mit "Riesenglück" das Lied vom Riesen – und der Kicojunity kommt bei den Lieder der Störche "Himmelsriesen" und "Arbeit ist das halbe Leben" – einem Rap der Ameisen – ins Spiel.
Bei den Ameisen gastieren die jeweils neunjährigen Nachwuchssängerinnen Annika Zweschper und Marlene Faria Pinto als Solistinnen. Für die Rollen der Störche und Ameisen nähen Silvia Helmchen und ihre Mutter die Kostüme selbst.
Kartenvorkauf läuft
Der Kartenvorverkauf für die rund einstündige Aufführung hat bereits begonnen. Karten gibt es für drei und fünf Euro für Kinder und Erwachsene im katholischen Pfarrbüro, bei Blumen Kaufmann, Bücher Hardt und im Cafe Maria. "Von den Einnahmen wird nichts übrig bleiben", schildert Schmidt. Denn die Noten kosteten Geld, die Kostüme verlangen Investitionen und auch der Verlag verzichtet nicht auf die Aufführungsgebühr. "Ich hoffe, wir brauchen nicht noch einen teuren Techniker."
Mit diesem Projekt startet Schmidt für den Kelsterbacher Kinderchor einen Versuchsballon. Die Jakobus-Spatzen in Nauheim und die private Musikschule in Rüsselsheim, seien Kooperationen bereits gewohnt. Es werde sich zeigen, ob es künftig weitere gemeinsame Events geben werde.tami
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 20.02.2012, Text: Carmen Erlenbach

07. März 2012

Lesungen mit Rainer Rudloff in der Stadt- und Schulbibliothek:

Rainer Rudloff besuchte zum wiederholten Mal die Stadt- und Schulbibliothek und hatte dieses Mal "Kartoffelbrei und Monsterspinnen" im Gepäck: Die Geschichten vom Kleinen Hobbit von J. R. R. Tolkienund vom Räuber Hotzenplotz von Otfried Preußler
Der friedliebende Hobbit Bilbo saß dabei im Düsterwald fest und musste seine Freunde, die zwölf Zwerge, aus der Gefangenschaft einer ganzen Sippe riesiger, schwarzer, borstenbeiniger Spinnen befreien, bevor sie ausgesaugt und verspeist werden.
Im zweiten Teil ließ der Sprechkünstler Räuber Hotzenplotz von Otfried Preußler lebendig werden. Kasperl musste beim großen und bösen Zauberer PetrosiliusZwackelmann Kartoffeln schälen bis zum Umfallen – und entdeckte dabei das schreckliche Geheimnis im tiefsten Verlies von Zwackelmanns Zauberturm.
Es wurde eine Lesung zum Lachen und Gruseln, die mutige Kinder ab 8 Jahren gebannt verfolgten.
Rainer Rudloffs eindringlicher Stimme konnte sich auch am Abend bei "Der Herr der Ringe Teil III - Die Rückkehr des Königs" nach dem weltberühmten Romans von J.R.R. Tolkien niemand entziehen.
Die Hobbits Frodo und Sam folgten ihrem Führer, dem schleimigen Gollum, auf dem Weg zum Land des Dunklen Herrschers. Am Fuße der Schattenberge wurden sie von einem Trupp Krieger gestellt und gefangen genommen, vor den Toren der Hauptstadt Minas Tirith die große Schlacht geschlagen. Ein sehr unglücklicher Hobbit, Merry, nahm daran teil - mit unerwarteten Folgen.Schließlich gelangten Frodo und Sam zum Schicksalsberg, wo sie den einen Ring vernichten wollten. Doch im letzten Moment erlag Frodo der Verlockung des Ringes und alles stand auf dem Spiel ...
Mit Rainer Rudloff hatte das Team der Stadt- und Schulbibliothek erneut jenen außergewöhnlichen Stimmwandler und Spezialisten für fantastische Lesungen gewinnen können, der bereits in den vergangenen Jahren mit seinen ersten beiden Lesungen der Ring-Trilogie für Begeisterung sorgte. Die szenische Lesung eröffnete gleichzeitig das Frühjahrsprogramm für Erwachsene in der Stadt- und Schulbibliothek.

Pressestimme zur Lesung "Der Herr der Ringe Teil III":

23.03.2012, Frankfurter Neue Presse+

Mittelerde erwachte zum Leben
Rainer Rudloff inszenierte in seiner Lesung Tolkiens „Der Herr der Ringe“
Bei der Lesung mit Rainer Rudloff kamen nicht nur ausgemachte Tolkien-Fans auf ihre Kosten. Vor allem die Vortragsweise des Schauspielers zog die Besucher in ihren Bann.
Er beginnt nicht gleich mit dem dritten Teil, dem Ende der Saga von J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe". Rainer Rudloff springt bei seiner Lesung in der Kelsterbacher Stadt- und Schulbibliothek vor etwas mehr als 30 Zuhörern zurück in den zweiten Band der Trilogie. "An eine helle Stelle, in der Frodo und Sam mit Gollum in Ithilien sind", erklärt der 41-Jährige, der englische Sprachwissenschaft und Germanistik in Mainz studiert hat. Nachdem Rudloff diese heitere Stelle gelesen hat, in der es – wie so oft bei den Hobbits – ums Essen geht, springt er in den letzten Teil. Mitten in die Schlacht um Minas Tirith.
Mit seiner Art zu lesen zieht er die Zuhörer in seinen Bann. Dabei unterstützt er seine Lesung mit allerlei Utensilien wie einem Schwert, und es ist schon ein nicht alltäglicher Anblick, wie er da auf der kleinen Bühne steht, das Buch in der linken, das lange Schwert in der rechten Hand, die Haare, die er vorher zum Pferdeschwanz zusammengebunden hatte, wild offen tragend.
Ausdrucksstarke Gestik
Bei den Besuchern kam das gut an. Der Roman entstand vor ihren geistigen Augen. "Er liest wirklich sehr gut und bringt die Geschichte gut rüber", findet Thomas Stenzinger. Besonders gut gefallen habe ihm die gefühlvolle Leseart Rudloffs. "Und auch die Geschichten, die er zwischendrin erzählt, um die Handlung in Erinnerung zu rufen, klingen so, als wäre er selbst dabei gewesen", lobt der Kelsterbacher.
Ebenfalls sehr beeindruckt ist Helga Röske. "Die Gestik und die Schauspielerei sind fantastisch. Er lebt die Geschichte richtig mit", sagt sie, die weder die Bücher noch die Verfilmungen der Saga kennt. "Es ist trotzdem interessant." Aber die Bücher lesen oder die Filme schauen, möchte sie dennoch nicht. Ihre Freundin Sabine Nitzsche nahm sie mit zur Lesung. Sie kenne zwar die Filme, nicht jedoch die Bücher. Aber: "Ich habe ihn schon öfter erlebt. Rudloff ist einfach toll", freut sich Sabine Nitzsche. "Wie er mit seiner Stimme arbeitet, und dabei ist er doch so schmächtig." Das kommt nicht von ungefähr. Schließlich ist Rudloff studierter Schauspieler sowie Atem-, Sprech- und Stimmlehrer.
Mit Resonanz zufrieden
Meike Kaiser, Leiterin der Kinder- und Jugendabteilung der Bücherei, war zufrieden mit der Publikumsresonanz. "Es wurden von Lesung zu Lesung mehr Zuhörer." Vor zwei Jahren war Rudloff zum ersten Mal in Kelsterbach, um aus "Der Herr der Ringe" vorzulesen. Auch Rainer Rudloff war mit dem Besuch zufrieden: "Gruppen zwischen 30 und 80 sind gut."
Seit 2000 liest er in dieser Form. Allerdings hat er viele verschiedene Programme. Nicht nur Tolkiens "Herr der Ringe", das zwar zu seinen Lieblingsbüchern gehört und aus dem er damals, als die Filme erschienen, mehr als 80 mal im Jahr las. "Manchmal zweimal am Tag", erinnert sich Rudloff, der zahlreiche Rollen in Theater und Hörspiel gspielt sowie fünf Jahre lang die Kinderfunksendung "BaxBlubber" im WDR moderiert hat. "An diesen Büchern gefällt mit die Sprache. Weil ich sie in Englisch gelesen habe, waren sie der Ausschlag für mich, englische Sprachwissenschaft zu studieren."
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 23. März 2012, Text: Enrico Sauda



05. April 2012

Präsentation des Musical-Projekts der Jugendförderung im Stufensaal der IGS:

Im Rahmen der Osterferien-Aktion der städtischen Jugendförderung konnten die Teilnehmer/innen ihr eigenes Musical einstudieren und im Stufensaal der Integrierten Gesamtschule dann auch öffentlich präsentieren.
Pressestimme:

11.05.2012, Kelsterbach Aktuell

Moves like Ja.g.g.e.r.
Am Premierenabend des Musicals knisterte die Spannung bei allen Beteiligten; Schauspielerinnen, Tänzerinnen, Sängerinnen, Techniker, Bühnenarbeiterinnen, Teamer und Besucher - alle waren gespannt was die nächsten Minuten bringen würden ... und wurden nicht enttäuscht!
Das im Rahmen der KinderKulturKelsterbach erstellte Musical beinhaltete alles, was bei Teenagern z.Z. angesagt ist; was auch nicht weiter verwundern sollte, wurde doch das gesamte Stück gemeinsam entwickelt.
Im Januar wurden angesagte Songs, tanzbare Grooves, singbare Melodien und elegante moves von den interessierten 12- bis 14-Jährigen gesammelt und mit Hilfe der drei Betreuer der Jugendförderung zu einem Musical verarbeitet.
Mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Darstellung und mit großer Spontanität und Flexibilität wurde dann ein Vierteljahr dramaturgisch geprobt, Kulissen gebastelt, Film- und Videosequenzen erstellt, choreographiert und gesungen. In der heißen Phase ging es zu einem dreitägigen Intensiv- Workshop und dann auf die Bühne - und es hat sich gelohnt, die Anspannung wurde zu Spaß, der Funken sprang auf die Zuschauerränge über und es wurde geklatscht, gejohlt, gelacht, mitgelitten und Zugaben gefordert - und das auch von den Teilnehmern an das Organisationsteam. Warten wir also, was unsere jüngste Musicalcrew noch zu bieten hat.
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 11. Mai 2012, Text: Jugendförderung

18. April 2012

Kinderrockkonzert mit "Randale" in der Stadt- und Schulbibliothek:

Kulturelles Neuland betrat die Kinder- und Jugendbibliothek mit der Verpflichtung der Kinderrockband "Randale" aus Bielefeld für ein Konzert in der Stadt- und Schulbibliothek.
Gitarrist Marc Jürgen, Bassist Christian Keller, Sänger Jochen Vahle und Schlagzeuger GarreltRiepelmeier begeisterten die Nachwuchsrocker mit witzigen Texten und verschiedenen Stilrichtungen aus Rock und Punk, Ska und Reggae, Pop und Disco sowie Metal aus ihrer neuen CD "Hasentotenkopfpiraten".
Pressestimmen:

04.05.2012, Frankfurter Neue Presse

Rock ’n’ Roll für Kinderohren
Die Band „Randale“ heizte den kleinen Besuchern in der Stadtbücherei ein
Toben, singen und kreischen durften die Kinder beim Rockkonzert der Gruppe "Randale". Die Musiker führten die kleinen Besucher in die Grundlagen des Rock ’n’ Roll ein.
Die 80 Freikarten für das Konzert mit der Kinderrockgruppe "Randale" in der Stadt- und Schulbibliothek waren rasch vergriffen. Zu ihrem 60. Geburtstag hatte die Stadt den Nachwuchs zum Feiern eingeladen. Aber auch Eltern waren am Mittwoch in die Bücherei gekommen, welche die vier Musiker rockten.
Freilich ging es mit Rücksicht auf die empfindlichen Kinderohren nicht ganz so laut zu wie bei einem Rockkonzert für Erwachsene. Aber die Kleinen erlernten von dem Sänger Jochen Vahle, dem Gitarristen Marc Jürgen, dem Bassisten Christian Köhler und dem Schlagzeuger GarreltRiepelmeier alles, was für den Besuch von Rockkonzerten wichtig ist – wie das Kreischen, Schreien und Toben, das Stampfen, aber auch die Hände gen Himmel zu heben und die Arme im Takt der Musik zu wiegen.
Luftgitarre spielen
Darüber hinaus lernten die Kinder bei den von der Gruppe selbst geschriebenen Rocksongs wie "Der Hardrockhase Harald", der Erlebnisse aus dem Hardrockwald schilderte, auch Luftgitarre zu spielen und den Ska-Tanz. Das ist ein Dauerlauf auf der Stelle. Wird er langsam durchgeführt, ist es ein Reggae.
Die Band, die auch ihr "Geburtstagslied" im Gepäck hatte, mit dem sie 2010 unter der Schirmherrschaft des Kinderliedermachers Rolf Zuckowski beim WDR im Kinderliederwettbewerb siegte, gastierte erstmals in Kelsterbach – auf persönliche Einladung von Meike Kaiser, Leiterin der Kinder- und Jugendbücherei.
So wichtig wie Radfahren
Das Konzert von "Randale" wurde laut Vahle von einem pädagogischen Konzept begleitet. "Wir sind alle über 40 und haben selbst Kinder. Wir sind selbst mit Rock- und Popmusik groß geworden und wollen sie nun den Kindern vermitteln." Die Grundlagen eines modernen Rock ’n’ Roll-Lebens praktizieren zu können, sei so wichtig, wie als Kind das Radfahren oder Schwimmen zu erlernen.
Darüber hinaus war es der Gruppe wichtig, die auch das Kinderlied "Der Kuckuck und der Esel" rockig interpretierte, dass sich die Kinder während des Konzerts austoben durften und nicht brav – wie bei manch anderen Kinderveranstaltungen – auf ihren Plätzen sitzen mussten.tami
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 04. Mai 2012, Text: Carmen Erlenbach

25.04.2012, Freitags-Anzeiger

Randale in der Bibliothek
Kinder tanzen, singen und klatschen bei Rockkonzert
Wenn in der Stadt- und Schulbibliothek die Bücherregale wackeln, dann toben dort Kinder, es gibt ein Erdbeben oder aber die Band „Randale“ tritt auf und sorgt für Begeisterung.
Letzteres war zumindest jetzt der Fall, denn Marc Jürgen, Christian Keller, GarreltRiepelmeier und Jochen Vahle gastierten mit ihrem neuen Programm in der Stadt- und Schulbibliothek. Recht schnell hatte das rockige Quartett die Kinder und die Eltern mit Stücken aus dem neuen Album „Hosentotenkopfpiraten“ auf seine Seite gezogen und alle klatschten und wippten gut gelaunt im Takt der Musik mit. Das Konzert fand im Rahmen des Jubiläums „60 Jahre Stadtrechte“ statt.„Was wollt ihr hören?“, rief Christian Keller in die Runde. „Tolle Musik!“, schallte es zurück. Dann ging es auch schon los. Ob Punk, Rock, Metal oder Reggae, die Kids ließen sich auf die Rhythmen ein und tanzten zu den Takten.„Ich erkenn’ meine Tochter nicht wieder“, wunderte sich eine Mutter über ihr wild herumhüpfendes Kind, das in der jungen Zuhörermeute aber gar nicht weiter auffiel. Die Eltern nahmen die Ausbrüche ihres Nachwuchses gelassen und feierten fröhlich mit.
Mit ihren Liedern vom Hardrockhasen Harald, vom tanzenden Reggaebären oder auch von der Liebe kamen die Musiker von Randale gut an. „Ja, wir singen von der Liebe, aber ganz anders als ihr es bisher kennt“, meinte Marc Jürgen und schon legte die Band wieder los. Weiter ging es mit dem Lied von der Feuerwehr, den Nein-Sagern und von verrückten Hühnern. Und bald wackelten tatsächlich die Bücherregale.
„Schade, dass nicht jedes Jahr ein Stadtjubiläum ist, dann hätten wir nämlich wenigstens einmal im Jahr so eine tolle Veranstaltung“, meinte Bibliothekarin Christine Reinhardt – und tanzte fröhlich im Takt mit. (pos)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 25. April 2012, Text: Leo Postl

11.05.2012, Kelsterbach Aktuell

Die Bibliothek steht noch - Randale trotzdem ein voller Erfolg
Am Mittwoch, den 18. April, fand das coolste Kinder-Rock-Konzert aller Zeiten in der Stadt- und Schulbibliothek Kelsterbach statt. Mit Unterstützung des Kulturamtes und der Sparkasse Groß-Gerau konnte zum Stadtjubiläum die Band Randale eingeladen werden. Wer das vierte Lebensjahr vollendet hatte und rechtzeitig eine Karte bekommen hatte, durfte eintreten: das Lesecafé wurde zur Konzerthalle und Kinder und Eltern versammelten sich vor der Bühne. Unter ersten coolen Rockklängen betrat die Rockband den Saal und klärte die kleinen Fans erst einmal auf, dass auf einem Rock-Konzert niemals gesessen wird, sondern nur wild getanzt und gekreischt.

Das wurde auch gleich einmal ausprobiert, wobei die Eltern von hinten kräftig mitmischen durften - und dann ging es los mit den "Hasentotenkopf-Piraten". Von Lied zu Lied lernten die Kinder mehr über´s Rocken: Luftgitarre (da muss man ein bisschen bescheuert gucken), mit der Hand den "Hardrock-Hasen Harald" zu machen und die Rock-Polonaise. Außerdem wildes Herumhüpfen zu Ska- und gemächliches zu Reggae-Musik sowie das professionelle Anschmachten des Gitarristen. Und obwohl die Band nach der Polonaise kurzfristig ihre Fans über das gesamte Erdgeschoss der Bibliothek verteilt hatte, fanden sich dann doch wieder alle vor der Bühne ein, um weiterzurocken.

Nach 70 wilden Minuten ermüdeten die kleinen Rocker langsam und wurden ruhiger. Ein günstiger Zeitpunkt für Frontmann Jochen Vahle, alle über das Verhalten der Zuschauer zum Ende eines Konzerts aufzuklären: "Zuerst sage ich, dass das unser letztes Stück ist. Dann macht ihr enttäuschte Geräusche und Buh-Rufe, und nach dem Stück, wenn wir gehen, ruft Ihr alle "Schub-la-de", oder "Kuh-fla-den", egal was, nur wir müssen es in unserem Hotelpool voller Limo, in dem wir liegen, als "Zu-ga-be" verstehen und noch einmal für ein paar Lieder zurückkommen".

Und als das Konzert dann wirklich ein Ende hatte, fand sich am Verkaufs- und Autogrammstand der Band eine lange Schlange ein, um Tattoos, Brotdosen, Autogrammkarten oder T-Shirts mit dem Hasentotenkopf-Piraten zu ergattern. Kein Wunder, dass alle begeistert die Bibliothek verließen. Die sah übrigens aus, wie es sich nach einem Rock-Konzert gehört: mit abgelutschten Lolli-Stielen und Gummibärchen-Verpackungen auf der Erde. Was Jochen Vahle mit einem zufriedenen "das ist Rock´n Roll!" quittierte. Auch die Band verließ den Ort des Geschehens ganz zufrieden und erinnerte auch das Publikum noch einmal daran, dass "es nicht üblich ist, dass eine Stadt so ein tolles und breites Angebot an Kinderkultur bietet. Denn Kultur ist superwichtig". (mli)

Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 11. Mai 2012, Text: M. Lindner

23. Mai 2012

Kindertheater "Mama Muh räumt auf" in der Stadt- und Schulbibliothek:

Musik und Theaterspiel standen in der Stadt- und Schulbibliothek beim Kindertheaterstück "Mama Muh räumt auf" gleichberechtigt auf der Bühne, das vom Kindertheater R.A.M. (Rapid arts Movement) aufgeführt wurde.
Pressestimme:

07.06.2012, Frankfurter Neue Presse

Ärger mit dem Frühjahrsputz
Manuela Hörr und Mark Roberts präsentierten das Stück „Mamma Muh räumt auf“
In der Kelsterbacher Bibliothek genossen die Kleinen das Stück "Mamma Muh räumt auf". Sie erfuhren auch, welche Rolle eine Krähe und ein Eimer bei einem Frühjahrsputz spielen.
Es wird wärmer, der Schnee schmilzt – es ist Frühling. Und zu dieser Jahreszeit gehört natürlich der Frühjahrsputz. Das ist nicht nur bei uns Menschen so. Auch Mamma Muh, die Kuh, weiß das. Nur dass sie eine eher unorthodoxe Art hat, an das nicht immer geliebte Reinemachen heranzugehen. Einmal kurz mit dem Kuhschwanz gewedelt und schon ist der Staub weg.
Bekanntes Stück
Das gab natürlich Protest bei den knapp 80 Kindern und der Krähe, die trotz herrlichstem Badewetter in die Stadt- und Schulbibliothek Kelsterbachs gekommen waren. Denn die Kuh Mamma Muh und die Krähe waren gar nicht echt, sondern die Schauspieler Manuela Hörr und Mark Roberts, die das Stück auch musikalisch begleiteten. Die Beiden bilden das Kindertheater R.A.M. (rapid artsmovement) aus Hildesheim. Und mit Mamma Muh bringen sie eine Figur auf die Bühne, die bei den Kleinen, das Stück war für Kinder von drei Jahren an, mindestens so bekannt ist, wie Harry Potter bei den größeren Kindern.
Satz des Pythagoras
Das Kindertheater gehörte zu den Feierlichkeiten zu 60 Jahren Stadtrechte. Die Kinder dürfte das nicht gestört haben, die Bücherei bringt ohnehin regelmäßig tolle Veranstaltungen für Groß und Klein auf die Bühne und diese passte hervorragend dazu.
Natürlich war es beim Frühjahrsputz mit dem Schwanzwedeln nicht getan. Die Krähe flog zurück in ihr Nest und räumte auf. Auch das funktionierte noch nicht ganz so gut. Mit einem riesigen Plan versuchte der Vogel, alles in Ordnung zu bringen. Allerdings war der sehr kompliziert, selbst der Satz des Pythagoras kam darin vor, und am Ende stapelte die Krähe einfach alles auf dem Boden.
Zurück im Kuhstall wollte sie dann Mamma Muh helfen. "In fünf Sekunden siehst Du keinen Dreck mehr", versprach sie. Und es stimmte: Die Krähe stülpte ihr einen Eimer über den Kopf, so dass sie nichts mehr sehen konnte, also auch keinen Staub. Knapp eine Stunde dauerte das kurzweilige Stück und am Ende wurde auch noch richtig sauber gemacht.
Die Kinder- und Jugendbibliothek hat nicht nur Theaterstücke im Programm. Jeden Freitag gibt es die Kunstwerkstatt. In dieser Woche wird von 14.30 Uhr an mit Magneten gebastelt. Im Juni können Kinder ab sechs Jahren aus Pappmaché tolle Sachen basteln, wenn das Wetter es zulässt, sogar im Freien.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 07. Juni 2012, Text Karlheinz G. Niess

Ab 04. Juli 2012

Außen-Aktionen der Bibliothek:

Unter dem Motto "Die Bibliothek unterwegs . . ." veranstaltete die Kinder- und Jugendbibliothek während der Sommerferien sechs Außenaktionen, unter anderem mit einem Stand voller Bilderbücher und Comics im Sport- und Wellnessbad und einer Lese-Lounge auf dem Spielplatz in der Aussiger Straße.
Pressestimmen zu den sechs Aktionen "Bibliothek unterwegs" am 04. /11. und 20. Juli (jeweils ... vor der Tur), am 13. Juli (im Sport- und Wellnessbad), am 18. Juli (beim Spielmobil) und am 08. August (auf dem Spielplatz Aussiger Straße);

27.07.2012, Frankfurter Neue Presse

Großes Seifenblasenspektakel
Spielerisch lernen Kinder die physikalische Eigenschaft der Oberflächenspannung kennen
Den Kindern wird während der Ferien nicht langweilig. Und lernen können sie auch noch. Dafür sorgt die Kelsterbacher Bibliothek mit ihrem Ferienangebot. Die Idee hatte die Auszubildende der Bibliothek, Melanie Paulmichl.
Unter dem Motto "Bibliothek unterwegs. . . " können Kinder das Ferienangebot der Kelsterbacher Bibliothek in Anspruch nehmen. Jeweils zwei Stunden lang wird bis zum 8. August ein Unterhaltungs- und Mitmachprogramm von der Abteilung "Kinder- und Jugendbibliothek" angeboten.
Die Rahmenbedingungen für die Aktionen stellen die Mitarbeiter der Bücherei außerhalb der Bibliotheksräume bereit. Am vergangenen Mittwoch war "großes Seifenblasenspektakel" angesagt und rund 20 Kinder kamen, um die physikalische Eigenschaft der Oberflächenspannung, aus einem Eimer mit Seifenwasser heraus und zu vergänglichen Kugeln geformt, auszutesten.
Beispielsweise eine Hand
Die Idee dazu hatte die Auszubildende der Bibliothek, Melanie Paulmichl, die sich voll und ganz um "ihr Sommerprojekt" kümmerte. Aus Holzstäbchen und Draht wurden mit der Kreativität der kleinen Besucher beispielsweise eine Hand, ein Herz und eine Blüte ins Leben gerufen. Diese Utensilien ersetzten somit den sonst üblicherweise verwendeten Blasring, um Seifenblasen zu erzeugen.
Sowohl die Kinder als auch das Wetter waren an diesem Nachmittag allerdings etwas stürmisch, was zur Folge hatte, dass sich die regenbogenfarbenen Kunstwerke all zu schnell wieder in Luft auflösten. Aber großen Spaß hatten dabei alle, auch Meike Kaiser, die Kinder- und Jugendbibliothekarin, die für das Projekt in den diesjährigen Sommerferien die Leitung übernommen hat.
"Bei allen Veranstaltungen haben wir hohen Zuspruch, daher sind wir mit der Akzeptanz zufrieden. Bei durchschnittlich 20 Kindern haben wir alle Hände voll zu tun", sagte sie.
Wasserdichte Lesezeichen
Die nächste Veranstaltung steht schon fest. Diesmal, nämlich heute, Freitag, sollen nicht nur Bilderbücher und Comics im Kelsterbacher Schwimmbad ausgeliehen werden können, sondern auch das Basteln von 100 Prozent wasserdichten Lesezeichen verspricht zur Abwechslung und Anregung für die Kinder zu werden.
Wer am nächsten Mittwoch, 18. Juli, Zeit hat, sollte in den Südpark kommen. Hier wird das Spielmobil der Jugendförderung zu finden sein, wo gleichzeitig ein Papierfliegerwettbewerb aus selbst bemalten und selbst gefalteten Flugobjekten den Ehrgeiz der Besucher anstacheln soll. Wer will, kann sich dazu auch Anregungen aus einer großen Bücherkiste mit Geschichten und Bildern rund ums Fliegen direkt besorgen. Beide Veranstaltungen beginnen um 14 Uhr und enden um 16 Uhr.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 27. Juli 2012, Text: Volker Arndt

06.08.2012, Frankfurter Neue Presse

Experimente erzielten fontänenartige Wirkung
"Die Cola-Fontäne hat mir am besten gefallen, und das hat auch sehr viel Spaß gemacht", sagte Lukas. Der Vierjährige ist eines von gut 30 Kindern, die bei der Experimentierwerkstatt vor der Stadtbibliothek mitgemacht haben.
Die Mädchen und Jungen hatten die Qual der Wahl, denn sie mussten sich zwischen einem Test mit einem Wunderluftballon, einem Experiment mit der "Rasensprengerflasche", Zauberpapier, einem Scherzglas und eben der Cola-Fontäne entscheiden.
Die Experimentierwerkstatt gehörte zur Reihe "Die Bibliothek unterwegs . . ", die seit Anfang Juni läuft. Vorausgegangen waren Aktionen wie Basteln von kreativem Sommerschmuck, ein großes Seifenblasenspekaktel, hundertprozentig wasserdichte Lesezeichen herstellen und ein großer Papierfliegerwettbewerb. Als letzte Station steht in der Aussiger Straße eine Leseecke mit vielen Büchern und Comics für Groß und Klein auf dem Programm.
"Die Aktionen sind alle gut angenommen worden", freute sich Melanie Paulmichl. Die Reihe gehört zu den Festivitäten anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Stadt Kelsterbach. "Die Kinder, die herkommen, kennen die Bibliothek zum Teil schon", weiß Paulmichl. Sie zeigte sich aber auch erfreut darüber, dass diese Mädchen und Jungen ihre Verwandten mitbrachten, "die sonst nicht zu uns kommen", so die Auszubildende der Bibliothek, die sich im dritten Lehrjahr befindet. "Die Experimente habe ich aus verschiedenen Büchern, die wir in der Bibliothek haben, zusammengesucht", so die 20-Jährige. Wichtig war ihr, dass die Kinder die Experimente zu Hause nachmachen können. So etwa den Versuch, bei dem Paulmichl und die elfjährige Ramona drei Mentos in eine Flasche Cola-Light schmissen, die sofort heftigst zu sprudeln begann. Das kam natürlich gut an.
"Uns geht es darum zu zeigen, dass die Bibliothek weit mehr zu bieten hat, als ,nur‘ Bücher", so Paulmichl. Und das ist gelungen. "Ich fand alle Experimente cool", urteilte die achtjährige Carmen und die siebenjährige Laura pflichtete ihr bei: "Es war wirklich alles prima." es
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 06. August 2012

18.07.2012, Freitags-Anzeiger

Bücherei im Freizeitbad
Bibliothekarinnen gehen mit ihrem Angebot raus in die Stadt
Nachdem Carolin und Merle ihre Lesezeichen fertig gebastelt hatten, rannten sie zum Schwimmbecken und testeten sie gleich aus. „Die sind wirklich wasserfest“, stellte die elfjährige Merle fest. Gemeinsam mit ihrer Freundin Carolin hat die begeisterte Leserin im Sport- und Wellnessbad Kelsterbach ein ungewöhnliches Angebot wahrgenommen: Die Stadt- und Schulbibliothek hatte dort einen Basteltisch aufgebaut.Die Idee für die Aktion haben Meike Kaiser, die Leiterin der Jugendbibliothek und die Auszubildende Melanie Paulmichl gemeinsam ausgetüftelt. Den ganzen Sommer ist „Die Bibliothek unterwegs“ – so heißt die Aktion der beiden Frauen.

Anlass für die Veranstaltung sind die Feierlichkeiten zu 60 Jahre Stadt Kelsterbach. „60 Jahre? Sechs Veranstaltungen! Das ist unser Ziel“, erklärte Paulmichl. Das Sommerprojekt fing vor den Türen der Bibliothek mit einer Bastelstunde für kreativen Sommerschmuck an. Die Plätze am Tisch seien selten leer gewesen. Melanie Paulmichl schätzt, dass insgesamt 25 Kinder an der Auftaktveranstaltung teilgenommen haben.

Ähnlich gut besucht sei das große Seifenblasenspektakel gewesen. Im Sport- und Wellnessbad absolvierten die Bibliothekarinnen ihren ersten Außeneinsatz. „Das war eine weitere Idee von uns: Wir möchten uns außerhalb der Bibliothek präsentieren“, so Paulmichl.Bereits jetzt ist Melanie Paulmichl sehr zufrieden mit der Resonanz. Viele der Kinder kennen und lieben die Bibliothek und nehmen zu den Aktionsnachmittagen ihre Verwandten und Freunde mit, die mit dem bibliophilen Umfeld nicht vertraut sind. Das schafft Vertrauen und weckt bei den Kindern die Neugierde auf Bücher.“ Deshalb hatte die Auszubildende im Schwimmbad nicht nur Vorlagen zum Ausmalen von Lesezeichen mitgenommen, sondern auch viele Kisten mit Bilderbüchern, Spielen und Einstiegsliteratur.

Gegen ein kleines Pfand konnten interessierte Kinder im Sport- und Wellnessbad gleich ausprobieren, wie das Ausleihen von Büchern funktioniert und in den Schwimmpausen blättern. Für die Eltern gab es Informationsmaterial zur Bibliothek. Die elfjährigen Mädchen Carolin und Merle waren begeistert von den laminierten Lesezeichen. „Wir lieben Bücher und lesen auch mehrere auf einmal“, berichtete Carolin. Als richtige Leseratten schnappten sie sich gleich die Lesezeichen mit einer Maus als Motiv. (nta)

Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 18. Juli 2012, Text: NorsinTancik

23.08.2012, Frankfurter Neue Presse

Die Bibliothek war unterwegs
Nicht nur das Spielmobil hatte in der Aussinger Straße Station gemacht, auch die Stadt- und Schulbibliothek war mit einem Bücherwagen unterwegs. Die Kinder waren begeistert von der Lesevielfalt.
Aylin (10) und Ekin (9) sitzen auf der Wiese am Spielplatz in der Aussinger Straße. Das Spielmobil ist in dieser letzten Woche der Sommerferien eingetroffen und außer den beiden sind noch viele andere Kinder gekommen. Doch Aylin und Ekin sind gar nicht beim Spielmobil – sie lesen. Denn auch die Stadt- und Schulbibliothek ist da. Natürlich nicht die ganze Bücherei. Die Auszubildende Melanie Paulmichl hat für den Nachmittag einige Bücher eingepackt. "Wir wollen damit ein wenig Werbung machen", sagt die angehende Fachangestellte für Medien und Informationsdienst, Fachrichtung Bibliothek, wie sie sich nach der Ausbildung nennen darf. "Die Kurzform ist FaMI", sagt sie. Zusammen mit Meike Kaiser, der Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, betreut sie das diesjährige Projekt. "Wir machen in den Ferien immer was", erklärt sie.
Dritte Station
Drei Mal gab es Veranstaltungen für Schulkinder in der Bibliothek, drei Mal waren sie unterwegs. Nach den Stationen am Schwimmbad und am Südpark ist es jetzt das dritte Mal, dass die Bibliothek unterwegs ist. So heißt auch das Projekt "Bibliothek unterwegs . . ".
Die Idee scheint zu funktionieren. "Wir haben jedes Mal 30 bis 40 Kinder da", sagt Paulmichl. Die Hälfte davon sei noch nie in der Bibliothek gewesen, erklärt sie. Mit diesem Angebot soll auf die Bücherei mit den so wichtigen Büchern aufmerksam gemacht werden. So liegen neben Comics auch Lese- und Bilderbücher. Diese sind zum Teil zweisprachig. Neben Deutsch gibt es auch Türkisch im Angebot und sogar ein albanisches Bilderbuch ist dabei.
Die Kinder haben jedenfalls Spaß mit den Büchern, und es kommen auch einige Eltern vorbei. Manche davon wissen nichts oder nur wenig über die Stadt- und Schulbibliothek. So weist Melanie Paulmichl immer wieder darauf hin, dass die Bücherausleihe in Kelsterbach kostenlos ist. Und auch die Vielfalt der Bücher soll über dieses Projekt vorgestellt werden.
Schöne Abwechslung
Aylin und Ekin gehören allerdings zu denen, die schon öfter in der Bücherei waren. Sie mögen es einfach, zu lesen und genießen den angenehmen Sommernachmittag mit den Büchern. Sie wohnen nur wenige Meter weiter und daher ist das natürlich eine willkommene Abwechslung.
Selbst die ganz Kleinen kommen nicht zu kurz. Sie bekommen Geschichten vorgelesen und können durch ein Bilderbuch blättern. Auch die angehende "FaMI" ist zufrieden. Das Projekt wird von den Kindern gut angenommen und immer wieder kommen Fragen zur Bibliothek und den Büchern. Spätestens in den nächsten Sommerferien ist die Bibliothek wieder unterwegs auf der Suche nach neuen Lesern.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 23. August 2012, Text: Karlheinz G. Niess

Ab 06. Juli 2012

Die kecke Sommerecke

Während der Sommerferien war die Wochenzeitung "Kelsterbach-Aktuell" auch für Kinder- und Jugendliche ein begehrter Lesestoff. Die Stadt- und Schulbibliothek richtete zwischen dem 06. Juli und dem 10. August jeweils freitags mit der "kecken Sommerecke" eine Mal- und Rätselecke ein.
Aktionen: (Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken)

23. August 2012

Wojzeck-Aufführung im Stufensaal der IGS:

Beitrag zum Büchner-Jahr im Rahmen der KulTour 2012 war eine Aufführung der Büchner-Bühne Riedstadt zum Thema "Wojzeck" in der Aula der Integrierten Gesamtschule.
Die Schüler der 9., 10. und 11. Klasse bereiteten das Thema und Büchners politischen Aktivitäten im Unterricht vor und konnten im Anschluss an die Aufführung noch ein interessantes Gespräch mit dem Schauspieler Christian Suhr führen.
Pressestimmen zum Ein-Mann-Theater am 23. August 2012 liegen nicht vor.

19. September 2012

"Entdecke Dein Rathaus"

Eine Führung veranstaltete die Stadt- und Schulbibliothek unter dem Motto "Entdecke Dein Rathaus" für neugierige Kinder ab 8 Jahren, die unter anderem schon immer einmal wissen wollten, wo der Bürgermeister so arbeitet - oder ihm eine Frage stellen, wo sich Brautpaare das Jawort geben und wo man seinen Ausweis bekommt.
Pressestimmen:

05.10.2012, Frankfurter Neue Presse

Wohnt im Rathaus der Bürgermeister?
Kinder hatten beim Besuch in der Verwaltung viele Fragen
Die Kinder- und Jugendbibliothek hatte den Besuch im Rathaus organisiert. Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) empfing die Kinder bereits am Eingang.
Wofür ist eigentlich ein Rathaus da? Wohnt da der Bürgermeister? Diesen Fragen ging die Kindergruppe um Meike Kaiser, Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek Kelsterbach, nach, die am Mittwochnachmittag Bürgermeister Manfred Ockel (SPD) im Rathaus besuchte. Im Jubiläumsjahr "60 Jahre Stadtrechte Kelsterbach" organisiert die Bibliothek der Stadt Kelsterbach verschiedene Veranstaltungen, dazu gehörte auch der Besuch des Rathauses mit einer Kindergruppe.
Am Eingang empfing Bürgermeister Ockel ganz offiziell die Kinder und erklärte ihnen, warum es zwei Rathäuser in Kelsterbach gibt. "Die Stadt wird größer, die Menschen die hier leben und arbeiten, werden mehr – und auch die Aufgaben für die Stadtverwaltung wachsen", so der Rathauschef.
Am Rathausempfang klingelte, wie so oft, das Telefon und die Kinder bekamen einen ersten Eindruck von der regen Tätigkeit in der Verwaltung. "Das Telefon klingelt hier fast immer, denn hier kommen die meisten Anfragen an und werden dann weitergeleitet", erklärte Ockel. "Und hier gibt es doch auch die Papier-Mülltüten", wusste eine aufgeweckte junge Besucherin.
Wichtige Dokumente
Weiter ging es in das Bürgerbüro, von dort in die Stadtkasse – das war schon ziemlich spannend. "Wie viel Geld habt Ihr hier und was macht Ihr damit?", waren die Fragen. Eine davon wurde im Tresorraum beantwortet. Neben dem vielen Geld lagern dort aber auch wichtige Dokumente.
Groß war das Interesse der Kindergruppe an der Schauvitrine mit Urkunden und Geschenken aus der Partnerstadt Baugé in Frankreich. "Die Turnhalle an der Integrierten Gesamtschule ist nach unserer Partnerstadt benannt, und wir besuchen uns regelmäßig gegenseitig", erklärte Ockel.
Ein besonderer Höhepunkt während des Rundgangs im Rathaus war sicherlich der Besuch des Trauzimmers. "Hier werden Leute echt so richtig verheiratet – für immer?", wollte Nessem wissen und setzte sich schon mal auf den Stuhl des Standesbeamten. "Bist Du auch verheiratet?", wollte Alina Isikli von Bürgermeister Ockel wissen – und freilich auch den Ring sehen. Standesbeamtin Silvana Dreilich-Rolle erklärte den wissbegierigen Kindern, was in den dicken Büchern so alles steht, und was sie tun muss, um ein Paar zu verheiraten. "Sind wir auch alle verheiratet, wenn wir jetzt hier rausgehen?", fragte eine junge Dame etwas besorgt.
15 Euro Strafe
Interessant war auch der Besuch des Ordnungsamtes.. "Wir sorgen dafür, dass keiner in der Stadt zu schnell fährt, und dass vor allem vor den Schulen Ordnung herrscht", erklärte Ordnungsamtsleiter Oliver Hiss und zeigte ein Blitzerfoto. "Diese Fahrerin ist sieben Kilometer pro Stunde zu schnell an der IGS vorbeigefahren, das kostet 15 Euro Strafe", erklärte Hiss. Das Ordnungsamt kümmert sich aber auch um viele andere Dinge, wie unerlaubte Müllablagerungen, oder dass Fußwege nicht zugeparkt oder versperrt werden.
Am Ende konnten die Kinder sicherlich alle Fragen des Quiz beantworten. "Ihr arbeitet ja doch ganz schön viel", meinte am Ende Maja Probandt. Leonie Wiegand fand alles am Besuch des Rathauses "ganz toll".lp
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 05. Oktober 2012, Text: Leo Postl

05.10.2012, Freitags-Anzeiger

Sogar den Tresor geöffnet
Der Bürgermeister persönlich führt Kinder durch das Rathaus
"Entdecke dein Rathaus!" - unter diesem Motto lud die städtische Kinder- und Jugendbibliothek interessierte junge Kelsterbacher ein, das Rathaus zu besichtigen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Bevor es überhaupt losging, wurden schon viele Fragen gestellt. "Wofür ist eigentlich ein Rathaus da?", wollten einige wissen, oder: "Wohnt da der Bürgermeister?"
Andere Kinder waren schon bestens informiert und konnten bereits einige Fragen beantworten. "Der Bürgermeister wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern doch ganz woanders, ich war schon zu Besuch bei ihm zu Hause", erzählte eine junge Kelsterbacherin. Dennoch bleiben viele Fragen offen, die Bürgermeister Manfred Ockel dann aber persönlich beantworten konnte.
Am Eingang empfing das Stadtoberhaupt ganz offiziell die Kindergruppe und erklärte erst einmal, warum es zwei Rathäuser in Kelsterbach gibt. "Die Stadt wird immer größer, die Menschen, die hier leben und arbeiten, werden mehr - und auch die Aufgaben für die Stadtverwaltung nehmen immer mehr zu", so der Rathauschef.
Am Infopoint klingelte das Telefon Sturm und die Kinder bekamen einen ersten Eindruck von der Betriebsamkeit im Rathaus. "Das Telefon klingelt hier fast immer, denn hier kommen die meisten Anrufe an und die Anfragen werden dann weitergeleitet", erklärte Manfred Ockel. "Und hier gibt es doch auch die Papier-Mülltüten", wusste eine aufgeweckte junge Besucherin zu berichten.
Weiter ging es in das Bürgerbüro und von dort in die Stadtkasse. "Wie viel Geld habt ihr hier und was macht ihr damit?", wollten die Kinder wissen. Ihnen wurde ein Blick in den Tresorraum gewährt, in dem neben dem Geld auch wichtige Dokumente lagern. Groß war das Interesse der Kinder an der Schauvitrine mit Urkunden und Geschenken aus der französischen Partnerstadt Baugé. "Die Turnhalle an der IGS ist nach unserer Partnerstadt benannt. Wir besuchen uns regelmäßig gegenseitig", erklärte Ockel.
Ein besonderer Höhepunkt während des Rundgangs war sicherlich der Besuch des Trauzimmers. "Werden hier wirklich die Leute so richtig verheiratet - für immer?", wollte Nessem wissen und setzte sich auf den Stuhl des Standesbeamten. "Bist Du auch verheiratet?", wollte Alina Isikli vom Bürgermeister wissen und dann auch noch den Ring sehen. Standesbeamtin Silvana Dreilich-Rolle erklärte der wissbegierigen Gruppe, was in den dicken Büchern des Standesamtes so alles drin steht und was sie tun muss, um ein Paar zu verheiraten. "Sind wir jetzt auch alle verheiratet, wenn wir hier rausgehen?", fragte ein Mädchen unsicher.
Interessant war auch der Besuch des Ordnungsamtes. "Wir sorgen dafür, dass keiner zu schnell in der Stadt fährt und insbesondere vor den Schulen Ordnung herrscht", erklärte Ordnungsamtsleiter Oliver Hiss und zeigte ein Blitzerfoto. Die PKW-Lenkerin war vor der IGS sieben Stundenkilometer zu schnell gefahren, das kostet sie jetzt 15 Euro Bußgeld. Das Ordnungsamt kümmert sich aber auch um viele andere Dinge, wie unerlaubte Müllablagerungen oder dass Fußwege nicht zugeparkt oder versperrt werden. "Ihr arbeitet ja doch ganz schön viel", meinte am Ende Maja Probandt. Leonie Wiegand fand den Besuch im Rathaus "ganz toll".
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 05. Oktober 2012, Text: Leo Postl

28.09.2012, Kelsterbach Aktuell

Bürgermeister öffnete die Rathaustüren
Zwölf Kinder aus den Kelsterbacher Grundschulen nutzten vergangenen Mittwoch die Möglichkeit, das Rathaus in einer von Bürgermeister Manfred Ockel persönlich geführten Tour zu entdecken. Die kostenfreie Veranstaltung wurde von Meike Kaiser von der Stadt- und Schulbibliothek im Rahmen der Veranstaltungen zu "60 Jahre Stadtrechte" initiiert. Um den Rundgang durch die Stadtverwaltung für die Kinder spannender zu gestalten, hatte sie auch ein Quiz erstellt, das nach Ende der Führung mit Gummibärchen, Brause und CDs prämiert wurde. Die erste Station, die es im Rathaus zu entdecken galt, war das Bürgerbüro. Dort erklärte Doris Schneider anhand des Personalausweises von Bürgermeister Ockel, welche Informationen sich auf dem Ausweisdokument befinden und wie Fingerabdrücke gespeichert werden.
Weiterer Stopp war neben dem Bauamt und der Stadtkasse auch das Gewerbe- und Ordnungsamt. Dort zeigte der Leiter des Fachdienstes, Oliver Hiss, den interessierten Kindern ein Blitzerfoto und erzählte dabei anschaulich über Radarkontrollen und deren Folgen. Ebenfalls Halt gemacht wurde im Trauzimmer bei Standesbeamtin Silvana Dreilich-Rolle. Dort konnten die Kinder auf eigene Faust die Geburtenregister der Stadt entdecken und sich an der, aus heutiger Sicht, schwer lesbaren Schrift versuchen. Nach einem kurzen Besuch im Büro von Bürgermeister und Erstem Stadtrat Kurt Linnert endete der aufregende Tag für die kleinen Besucher im Magistratssitzungszimmer, wo ihnen noch das Goldene Buch der Stadt Kelsterbach präsentiert wurde. Auch wurden noch die letzten offenen Fragen der Schüler, wie man Bürgermeister wird und wie alt der Bürgermeister überhaupt ist, zufriedenstellend beantwortet. (so)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 28. September 2012

22. September 2012

Begegnungsfest der Integrierten Gesamtschule in der IGS:

Die IGS Kelsterbach feierte mit ihrem Begegnungsfest auch ihr 40-jähriges Bestehen und einigen besonderen Attraktionen. Schüler, Eltern und Lehrer wie auch ehemalige Schüler und Kollegen hatten die Gelegenheit, sich in einer netten und angenehmen Atmosphäre zu begegnen, die Schule noch einmal aus der Sicht eines Schülers zu erleben und nach Anmeldung im Fachunterricht aller Jahrgängen zu hospitieren.
Alternativ bestand zur gleichen Zeit die Möglichkeit, sich beim Frühstücksbuffet etwas Leckeres auszuwählen und im Anschluss an das Unterrichtsprogramm den unterhaltsamen Teil des Tages genießen. In der Mensa konnte noch einmal die Ausstellung einer Zeitleiste mit 40 Jahren Geschichte der IGS betrachtet werden.
Als besonderer Höhepunkt des Festes wurde eine Skulptur aus 40 Stelen, die im vergangenen Schuljahr von Schülergruppen gestaltet wurden, in einer feierlichen Zeremonie der Öffentlichkeit übergeben.

Pressestimmen:

08.10.2012, Frankfurter Neue Presse

Für jedes Jahr eine Stele gesetzt
Das Begegnungsfest der IGS Kelsterbach brachte einen Tag voller Aktionen, Eltern erlebten während des Begegnungsfests den normalen Schulalltag und nahmen am Unterricht teil. Außerdem gab‘s Leckeres aus aller Herren Länder.
Die Stadt Kelsterbach und ihre Schulen sind keine Schicksalsgemeinschaft, sondern mehr Vorzeigeobjekte. Dies gilt besonders für die Integrierte Gesamtschule (IGS), die mittlerweile zur Ganztagsschule der Stadt geworden ist. Kelsterbach, der kleinste Schulträger in Hessen, ist stolz auf seine Schulen, und das erfolgreiche Konzept der IGS beruht auch auf einem vorbildlichen Miteinander von Schule, Eltern und Stadt, das mittlerweile 40 Jahre währt.
Dynamische Aktion
Dieses Jubiläum wurde vor zwei Monaten mit einer offiziellen akademischen Feier begangen, jetzt folgte ein Begegnungsfest. Hier erhielten Eltern die Gelegenheit, die Schule ihrer Kinder kennenzulernen. Als Höhepunkt war die Übergabe des Stelenparks vor der Mensa gedacht. Aus anfänglich 25 Stelen, jede für ein besonderes Ereignis der zurückliegenden 40 Jahre, sollen nun 40 Stelen werden. Aus einer symbolischen Aktion der Stadt Kelsterbach, die ihrer Schule ein Geschenk mit 25 Stelen machen wollte, ist eine dynamische Aktion geworden. "Wir haben weitere Sponsoren gefunden", sagte Ilona Rübsamen, Leiterin der Schulsozialarbeit, so dass es nun 40 Stelen werden, eine für jedes Jahr.
Das Begegnungsfest hatte ein konkretes Ziel. "Wir wollten den Eltern einen möglichst realen Eindruck unseres Schulalltags bieten, aber auch möglichst viele Informationen vermitteln", sagte Schulleiterin Barbara Jühe. So gab es Sprachunterricht, Mathematik oder Deutsch zum Thema "Satzstellungen und Satzzeichen", an denen Eltern teilnehmen konnten. Die Mitglieder der Bläser AG unter Leitung von Ilona Rübsamen zeigten einen realen Musikunterricht mit Proben von "Satzstücken" und dem späteren harmonischen Zusammenspiel aller Mitwirkenden.
Irgendwie war die ganze Schule in Bewegung. Arbeitsgemeinschaften informierten über Reisen oder Unterstützungsaktionen für Projekte in anderen Ländern, an Ständen lockten leckere Speisen aus aller Herren Länder, und der IGS-Förderverein verkaufte IGS-T-Shirts. Auf dem Außengelände gab es ein Street-Soccerfeld und andere Bewegungsaktionen, etwa das Gyro-Bewegungsgerät, auf dem es so manchem Mutigen ganz schön schwindelig wurde. Zahlreiche Tanzgruppen boten Darbietungen auf dem grünen Rasen vor der Mensa. Der Elternbeirat, der das Begegnungsfest organisiert hatte, bekam viel Lob für die Ausrichtung.
Höhepunkt war die Übergabe des Stelenparks. Doch statt der geplanten 40 Stelen ragten noch ein paar leere Befestigungshülsen in den Herbsthimmel. "Es gab, wie sonst im Leben auch, ein paar unerwartete Hindernisse", erklärte Schulleiterin Jühe. Die Stelen sind zwar fertiggestellt, doch mit dem Einbau haperte es ein wenig. So brach dem Technischen Hilfswerk aus Rüsselsheim ein Erdbohrer ab.
Brücke schlagen
Das konnten auch noch so engagierte Eltern mit Muskelkraft beim Aushub der Löcher für die Fundamente nicht ersetzen. Jühe dankte allen an diesem Projekt Beteiligten für ihr Engagement. "Wir wollen mit diesem Projekt eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen", so Jühe.
In seinem Grußwort hob Kelsterbachs Erster Stadtrat und Schuldezernent Kurt Linnert (SPD) die IGS als besonderes Ensemble im Verbund mit der schönen Mensa und der Stadt- und Schulbibliothek hervor. "Die Schaffung der Stelen und deren Aufstellung war eine ziemliche Knochenarbeit mit Hindernissen", betonte auch Linnert. Nach dem musikalischen Ständchen "Pomp and Circumstance" eröffneten Jühe und Linnert mit zwei Schülern den Stelenpark.lp
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 08. Oktober 2012, Text: Leo Postl

26.09.2012, Freitags-Anzeiger

Eltern ungewohnte Einblicke gewährt
Beim Begegnungsfest der IGS werden viele Einblicke gewährt und das 40-jährige Bestehen gefeiert
Im Chemieunterricht der zehnten Klasse sollen die Schüler ein Kohlenstoffkettenmodell bauen. Lehrerin Sylvia Groen gibt eine Einführung, dann legen die Schüler los. „Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Stoffe zusammenzusetzen“, so die sechzehnjährige Laura Anthes. „Manchmal sind die Ketten unterschiedlich, aber es ist immer noch der gleiche Stoff“, erklärt sie. Ausnahmsweise dürfen heute Eltern, Gäste und Viertklässler im Fachunterricht hospitieren, denn die Integrierte Ganztagsschule (IGS) hat zum Begegnungsfest eingeladen und feiert gleichzeitig ihr 40-jähriges Bestehen. Zur gleichen Zeit üben Streicher der fünften Klasse vor Publikum. „Das war heute wie unser ganz normaler Unterricht“, so der elfjährige Nils Christiansen, der Cello spielt.

Nach dem ersten Unterrichtsblock geht es für Schüler und Eltern in die große Pause. In der Mensa ist ein Kuchen- und Salatbüfett aufgebaut, das von den Eltern organisiert wurde. Überdies gibt es auch viel zu sehen und entdecken: In der Pausenhalle sind Arbeiten aus dem Kunstunterricht ausgestellt, die Schulsozialarbeiter und die Schulseelsorgerin stellen sich und ihre Arbeit vor und eine Eltern-Arbeitsgruppe informiert über das Thema Inklusion. Der Erlös aus dem Flohmarkt geht an „Sukuta Wannsee“, eine Schule im afrikanischen Gambia. „Schon 2009 hat die IGS einen Schulbus gespendet“, so die 16-jährige Michelle Jansen, die an einem Infostand für das Projekt wirbt. „Der Bus ist gut angekommen, doch jetzt braucht die Schule auch Geld für Benzin“, erklärt sie.

Die Kinder tummeln sich im Außenbereich der Schule, wo die Spielwiese Fulda viele Spielgeräte aufgebaut hat und unter anderem eine Kistenrutsche anbietet. In einer kleinen Fußballarena werden Mini-Turniere ausgetragen. Highlight ist aber das Aerotrim. In das ringförmige Gestänge lassen sich Wagemutige festschnallen, um dann in alle Richtungen auch kopfüber zu rotieren. Wie gewohnt, ist die Pause auch eine bewegte Pause, in der sich die Kinder Spielsachen und Fußbälle ausleihen können. Die Schule wolle sich von ihrer Schokoladenseite zeigen, erklärt Schulleiterin Barbara Jühe. „Wir haben uns viel Mühe gegeben“, fügt sie an.
Nach der Pause geht es noch einmal mit dem Unterricht weiter. In der Kunststunde bei Christine Kuhn arbeiten die Schüler mit der Collagentechnik. Papierschnipsel und -streifen werden zu einem Bild zusammengeklebt. „Das ist eine ganz witzige Idee“, meint die dreizehnjährige Helen Gheresus. Ausgerüstet mit Schere und Kleber machen sich die Schüler an die Arbeit. „Man muss darauf achten, dass die Streifen gleich groß werden und man darf sie nicht übereinander kleben“, erklärt die 13-jährige Katharina Rodrigues.
In der Sporthalle herrscht derweil reges Treiben. Beim Mattenvölkerball stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, jede will die gegnerische Matte zu Fall zu bringen. „Das Spiel ist einfach, macht aber riesigen Spaß“, so der zwölfjährige Joel Stifter begeistert. Auch einige Eltern verfolgen das Spiel. „Es ist sehr interessant zu schauen, wie der Unterricht heutzutage ist“, meint Jose Flores. „Bei uns gab es so etwas wie das Begegnungsfest leider nicht“, bedauert der Vater. Nach dem Unterricht beginnt der gemütliche Teil des Festes. Bei Kaffee und Kuchen sitzen Eltern, Kinder und auch ehemalige Schüler mit den Lehrern zusammen und unterhalten sich. „Das Fest ist super“, meint Andrea Scholz. „Alle Schüler sind involviert und es ist alles wirklich gut organisiert“, lobt die Mutter.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens gibt es eine kleine Ausstellung mit einer Zeitleiste zu sehen. So erfährt man, dass 1983 die Partnerschaft mit der Schule in Frodsham in England geschlossen wurde. Im Jahr 2000 gibt es die erste Musikklasse an der Schule. Festlich wird es bei der Übergabe der Skulptur aus 40 Stelen, die die Geschichte der Schule abbilden (wir berichteten). Vorher treten die Latino-Tanzgruppe, die Selbstverteidigungsgruppe und die Hip-Hopper vor der begeisterten Schulgemeinde auf. Auch das Orchester spielt, dann wird das Kunstwerk, das von den Schülern selbst gestaltet wurde, der Öffentlichkeit übergeben. „Ein großer Dank gilt den vielen Helfern, den Eltern, Schülern, Lehrern und der Stadt“, so Barbara Jühe. Gemeinsam durchtrennen schließlich Erster Stadtrat Kurt Linnert, die Fünftklässlerin Aylin Köklü, Schulleiterin Barbara Jühe und der Zehntklässler Manuel Kanthak das Band vor der Skulptur und weihen so das Kunstwerk, das auf der Grünfläche vor der Mensa zu finden ist, offiziell ein. (mki)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 26. September 2012, Text: M. Kriewitz

28.09.2012, Kelsterbach Aktuell

Die Gesamtschule feiert Geburtstag
Die Integrierte Gesamtschule (IGS) feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum bekommt die als "Starke Schule" ausgezeichnete Einrichtung von ihrem Schulträger, der Stadt Kelsterbach, ein ganz besonderes Geschenk.

Im Rahmen des jährlich stattfindenden Begegnungsfestes übergab Erster Stadtrat und Schuldezernent Kurt Linnert ein Kunstwerk, bestehend aus 40 Stelen, an die Schulleiterin Barbara Jühe. Die von Künstler Eberhard Müller-Fries entworfenen Skulpturen stehen für verschiedene historische Ereignisse und Personen. So gibt es Stelen für Mauerfall, Wiedervereinigung und Tschernobyl. Aber auch Barack Obama und Bob Marley sind jetzt auf dem Grundstück der IGS verewigt. Für die Errichtung der Stelen waren die Schüler selbst verantwortlich.

Unter Leitung von Jürgen Matuschek arbeiteten verschiedene Wahlpflichtkurse rund ein halbes Schuljahr an der Entstehung des Kunstwerkes, bei dem auch die Eltern mitgeholfen haben. Für die Realisierung des Projektes muss unter anderem auch dem Technischen Hilfswerk und der Handwerkskammer gedankt werden. Auch die Kreissparkasse Groß-Gerau und die Fraport haben sich mit einer großzügige Spende an der Errichtung dieser Skulptur beteiligt. Es ist geplant, jedes Jahr eine weitere Stele hinzukommen zu lassen, so dass es "wenn wir in zehn Jahren wieder hier stehen, 50 sein werden", so der Erste Stadtrat in seiner Rede. Von der feierlichen Eröffnung der Stelen abgesehen war auch sonst viel los in der IGS. Wie am Begegnungsfest üblich, konnten Eltern und Freunde die Kinder live im Unterricht erleben.
Anschließend erwartete die Besucher ein umfangreiches Showprogramm und viele verschiedene Aktivitäten auf dem Gelände der Schule. Auf dem Pausenhof stand eine Street Soccer Arena und auch ein überdimensionales "Vier gewinnt" erfreute sich großer Beliebtheit. Die Schule konnte sogar mit einer selbstgebauten Geisterbahn aufwarten, die viele Besucher anlockte. In der Sporthalle der IGS hatte sich derweil ein Zirkus formiert, der einem Professionellen in nichts nachstand. Es gab sowohl einen Clown als auch Jongleure. Und gegen Ende der kurzweiligen Vorstellung formierten sich die sechs Akrobatinnen sogar noch zu einer Pyramide.
Dass dies mit viel Applaus vom begeisterten Publikum honoriert wurde ist selbstverständlich. Neben leckerem Essen und viel Spaß gab es auch verschiedene Tanzvorführungen. So präsentierte beispielsweise der Latino-Tanzkurs den zahlreichen Zuschauern das Gelernte vor der Mensa. Auch dieser sehr gelungene Auftritt kam ausgesprochen gut an. Im Foyer der Schule befand sich ein großer Flohmarkt, der mit Spielen, Büchern und vielem mehr ausgestattet war. Die Erlöse aus diesen Verkäufen kommen einem wohltätigen Zweck zugute. Die gesamten Einnahmen gehen über den Sukuta-Wannsee Förderverein nach Gambia (Westafrika), an den die IGS bereits einen ausrangierten Schulbus gespendet hat. (so)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 28. September 2012

24.09.2012, Frankfurter Neue Presse

Schüler kochten mit einem Profi
Meikel Pedrana servierte den Helfern an der Integrierten Gesamtschule nach getaner Arbeit ein Taboulé
40 Jahre IGS, dafür haben sich die Akteure etwas Besonderes einfallen lassen. Sie erstellten 40 Stelen, die an ein besonderes Ereignis erinnern. In der Schule ins Schwitzen zu geraten, ist nicht selten. Samstags dagegen in der Bildungsanstalt zu hyperventilieren, das geschieht nicht so oft. Vor allem, wenn man nicht die Schulbank drückt, sondern im Garten vor der Mensa Löcher aushebt. Und es sind an diesem heißen Vormittag nicht überwiegend Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) Kelsterbach, die schwitzen, sondern deren Väter, Mütter und Lehrer sowie einige Helfer des Technischen Hilfswerks.
Sie alle arbeiten daran, 40 Löcher vorzubereiten, in welche die 40 Stelen hinein sollen, welche die Mädchen und Jungen in den vergangenen Monaten gestaltet haben. "Jede ist vier Meter hoch, hat eine Grundfläche von 20 mal 20 Zentimetern und stellt ein Jahr mit seinem wichtigsten Ereignis dar", so Schulleiterin Barbara Jühe.
So ist in den Kunstwerken etwa das Datum verewigt, an dem das erste Handy auf den Markt kam, es gibt Abstraktes zum Terroranschlag am 11. September 2001 in New York und eine weitere erinnert an den King of Pop Michael Jackson. Noch sind nicht alle 40 fertig – "es fehlen um die 20", so Jühe.
Kultureller Mittelpunkt
"Mutter des Projektes" ist die Musiklehrerin Ilona Rübsamen. "Die IGS ist ein kultureller Mittelpunkt der Stadt", sagte Rübsamen. "Ich finde, dass zu einem Bildungs- und Kulturzentrum auch ein Kunstwerk gehört." Der 40. Geburtstag der Schule habe eine gute Gelegenheit geboten.
Weil sie die Aufgabe nicht allein einem Künstler überlassen wollten, überlegten sie sich, dass es gut wäre, wenn die Schüler dieses Projekt begleiteten – auch um die Identifikation mit ihrer Schule zu vergrößern. Und langsam nahm mit dem Gedankenaustausch zwischen den Pädagogen Jürgen Matuschek, Rosi Aul sowie Ralf Weber mit dem Künstler Eberhard Müller-Fries die Idee der Stelen Gestalt an. Während die Schüler für die Kunst zuständig zeichneten, richteten die Eltern und die anderen Helfer die Fundamente her. Beim Begegnungsfest am 22. September ist das Kunstwerk dann zu bestaunen.
Mitmachaktion für Eltern
Andreas Borchert engagiert sich gern und viel für die Schule, weil seine Tochter Leandra diese besucht. Er ist auch Schulelternbeiratsvorsitzender und heißt die Aktion gut. Unter anderem, weil "es eine Mitmachaktion für Eltern ist", wie Leiterin Jühe erläuterte. "Das gemeinsame Arbeiten schweißt uns Eltern zusammen. Außerdem sieht man, was wir geleistet haben", so Borchert.
Seine Tochter Leandra, die mit zwei Mitschülerinnen eine Stele gestaltet hat, die an das Zugunglück von Eschede im Jahr 1998 erinnert, ist gerne in die Schule gekommen. "Ich finde diese Aktion gut, es macht riesig Spaß", sagt sie.
Einer, der dafür sorgte, dass die Helfer nach getaner Arbeit wieder zu Kräften kommen, war Kochprofi Meikel Pedrana. Der wohl prominenteste Abgänger der IGS bereitete mit Schülern ein Taboulé vor und hatte im Garten vor der Mensa ein Loch ausheben lassen, in dem er Kohlrabi und Kartoffeln erhitzen ließ. "Seit 1984 war ich nicht mehr hier", berichtet der Mann, der Mitglied des Hr-Profiteams war. "Ein bisschen was habe ich wiedererkannt, aber es hat sich enorm viel verändert."
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 24. September 2012, Text: Enrico Sauda

18. Oktober 2012

Motto-Filmnachmittag der Jugendförderung im Jugendzentrum:

Mit vielen Aktionen beteiligte sich die städtische Jugendförderung um Marcella Gröber, Markus Egger und Martin Ott am Veranstaltungsreigen.
So luden sie am 18. Oktober als Abschluss der Museumswoche zu einem Filmnachmittag in das Jugendzentrum ein.
Pressestimme:

03.11.2012, Frankfurter Neue Presse

Museumswoche endete mit Filmabend
Kinder nehmen schöne Erinnerungen mit nach Hause
Spannende Einblicke gab es für die Kinder bei der Museumswoche. Sie besuchten Museen, besichtigten Rekonstruktionen von Tieren. Und zum Abschluss gab es einen Film.
Wie lebendig doch auch für Kinder Museen sein können, dies zeigte sich einmal mehr bei der Museumswoche der Jugendförderung Kelsterbach. So haben die rund ein Dutzend Kinder die Grube Messel, ein Unesco-Welterbe, besucht und viele interessante Dinge über die Tierwelt vor Jahrmillionen erfahren.
Im Senckenberg Museum konnten sie dann viele der dort gefunden Urtierchen, wie das "Propalaoethenium" (Urpferdchen) oder den Kranichvogel "Messelornis cristata", wieder entdecken. Aus den in der Grube Messel gefundenen versteinerten Skeletten haben Wissenschaftler die Tiere rekonstruiert und als Modell nachgebildet. Beim Besuch des Kelsterbacher Heimatmuseum lernten die Kindern dann die jüngere Vergangenheit in Kelsterbach kennen.
Abschluss der Ferienwoche war dann am Donnerstagabend im Jugendzentrum im Kelsterbacher Schloss, dort wurde der Film "Eine Nacht im Museum" gezeigt. Man stelle sich nur vor, das, was im Film abläuft, wäre beim Besuch des Senckenberg Museums passiert. Da wäre so mancher ganz erschrocken, wenn sich plötzlich der riesige Saurier bewegt hätte.
Nun nehmen die Kinder viele schöne Erinnerungen aus der Kombination des selbst Erlebten und des im Film Gesehenen mit nach Hause.lp
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 03. November 2012, Text: Leo Postl

24. Oktober 2012

Lange Nacht der Bibliothek in der Stadt- und Schulbibliothek

Für Nachteulen ab zwölf Jahren öffnete die Stadt- und Schulbibliothek bei der langen Nacht der Bibliothek zwischen 19 und 22 Uhr wieder ihre Türen. Kerzen waren aufgestellt, es gab Musik und natürlich konnte bei leckeren Snacks auch geschmökert und gequatscht werden. Dazu gab es im Kino 1 noch einen spannenden Film.

Pressestimme:

04.11.2012, Frankfurter Neue Presse

Bibliothek hatte extra lang geöffnet
Rund 60 Kinder genossen Spiel und Spaß in der Kelsterbacher Bücherei
Während der Ferien können Kinder ausschlafen. So hatte die Bibliothek zu einer "Langen Nacht" eingeladen.
Meike Kaiser, die Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek in Kelsterbach, saß am Mittwoch gegen 20 Uhr am Tresen. "Die schauen gerade den Film, da haben wir ein wenig Pause", erklärte sie. Vor dem Ausgabetresen standen Tische mit Knabbereien und Getränken. Kerzen waren überall in der Bücherei verteilt und leise Musik drang aus den Lautsprechern.
Eigentlich hätte die Stadt- und Schulbibliothek schon seit zwei Stunden geschlossen sein sollen, doch es war die "Lange Nacht der Bibliothek". "Wir wollten den Kindern etwas Besonderes in den Herbstferien anbieten. Schließlich müssen sie morgen früh ja nicht in die Schule", sagte Kaiser.
Film gesehen
Also waren sie eingeladen, bis 22.30 Uhr die Bücherei zu nutzen. Rund 60 Kinder von 8 bis 15 Jahren nahmen das Angebot an. Und die meisten hatten sich gerade zurückgezogen um den Film "Gregs Tagebuch 2".
"Wir kennen ihn schon", erzählten Xena und Genevera. Die beiden Zwölfjährigen hatten sich an einen Tisch gesetzt und studierten gerade die Bravo Girl: "Wir sind beinahe jeden Tag in der Bibliothek." Xena wurde von der Bücherei angerufen und gefragt, ob sie dabei sein will. Und sie hat ihre beste Freundin angerufen.
Ruhe genutzt
Im ersten Stock saßen zwei Mädchen konzentriert vor den Computern. "Guckst Du mal, es ist schon wieder abgestürzt", bittet das eine seine Freundin um Hilfe. Kurze Zeit später kann es weitergehen – die beiden nutzten die Ruhe, um ein paar Spiele auszuprobieren.
"Einige haben auch schon ein paar Bücher ausgeliehen", erzählte Kaiser. Es war die erste Lange Nacht in der Bibliothek in Kelsterbach. "Ziemlich sicher werden wir das 2012 wieder machen", sagte Kaiser, die sich freute, dass so viele Kinder gekommen waren. Und gerade die Herbstferien böten sich an, schließlich sei es abends früh dunkel und draußen könnten die Kinder nicht mehr viel machen.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 04. November 2012, Text: Karlheinz Niess

26. Oktober 2012

Herbstfest der Kinderkultur in der Stadt- und Schulbibliothek

Die Kinderkultur Kelsterbach stellte ihr Herbstfest unter das Motto 60 Jahre Stadtrechte. Die Kinder- und Jugendbibliothek sowie die Jugendförderung luden alle interessierten Kinder und Jugendliche daher in und vor die Bibliothek ein.
Pressestimmen:

10.11.2012, Frankfurter Neue Presse

Bei Abschlussparty kam Halloween-Stimmung auf
Zum Ende den Ferienspiele gab es gestern ein buntes Fest. Die Kinder konnten basteln, toben oder dem Gruselkeller einen Besuch abstatten.
Großen Spaß für die Kleinen hielt die Stadt- und Schulbibliothek gestern bereit. Denn sie stellte nicht nur ihre Räume und das Außengelände zur Ausrichtung einer Feier zum Abschluss der Herbstferienspiele bereit, sondern unterstützte die Jugendförderung dabei auch nach allen Kräften.
In der Bücherei ging es zu wie im Taubenschlag: Rund 100 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren hatten sich eingefunden, um zusammen mit ihren Betreuern und auch Mitarbeitern der Bibliothek gemeinsam zu basteln und sich an einem Lagerfeuer vor dem Gebäude zu laben. Mit von der Partei war freilich Meike Kaiser, Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, welche die Kinderscharen in einen eigens für sie hergerichteten Gruselkeller brachte. Denn ein wenig stand der erlebnisreiche Nachmittag doch im Zeichen des nahenden Halloweenfestes.
In einem kleinen Kellerraum hatten sich die Mitarbeiter der Bücherei alle Mühe gegeben, ihn mit viel Liebe zum Detail so gruselig wie möglich zu gestalten – natürlich kindgerecht. Die Stufen ins Souterrain waren von Windlichtern beleuchtet, und unten wurden die Kinder von Nachbildungen irrwitzig großer Spinnennetze und auch Vogelspinnen erwartet. Die Kinder zeigten keine Angst, aber ein verlegenes Lächeln zeigte, dass ihnen die Sache doch nicht ganz geheuer war und sie ihr nur bedingt trauten.
Während im Erdgeschoss das normale Geschäft der Bücherei auf lief, ging es im Obergeschoss am turbulentesten zu. Katharina Paulmichl, Auszubildende im dritten Lehrjahr, nahm sich der Kinder an einem Basteltisch an und fertigte mit ihnen Buttons. Ihre Motive bezogen die Jungen und Mädchen aus allerlei Zeitschriften und Heften. Auch Eltern und Großeltern zeigten sich begeistert von dem Ruck-Zuck-Verfahren, mit dem die tollen Anstecker im Nu fertig waren. Außerdem verschönerte Büchereimitarbeiterin Marlene Lindner Kinderhände mit abwaschbaren Glitzertattoos, und Sarah Schmitt, die in der Bibliothek ihr Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, fertigte mit den Kleinen Scherenschnittporträts an.
Bereits am Morgen hatten die Teilnehmer der Ferienspiele bunte Vogelscheuchen und Rübenköpfe gebastelt, die den Eingang zum Gebäude dekorierten. tami
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 10. November 2012

31.10.2012, Freitags-Anzeiger

Tolle Party im Gruselkeller
Viele Aktionen erwarten die Kinder beim Herbstfest
Trauen sie sich oder trauen sie sich nicht? Meike Kaiser, die Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek, verteilte zur Belohnung Stempel mit Spinnen-Motiv an die mutigen Kinder, die sich in den Gruselkeller der Stadt- und Schulbibliothek gewagt hatten. Der Weg in den Keller war dunkel und unheimlich, der Gruselraum selbst dann auch düster und schaurig, überall hingen Spinnenweben von der Decke, in einer Ecke flackerte es, die faszinierten Herbstfestbesucher fühlten sich wie in einer Gruft.
Beim gemeinsamen Herbstfest der Stadt- und Schulbibliothek und der städtischen Jugendförderung war der Gruselkeller die Hauptattraktion. „Einmal im Jahr wollen wir die Kinderkultur in Kelsterbach feiern“, erklärte Kaiser. Letztes Jahr fand das Fest im Sommer und am Schloss statt, dieses Jahr sollte es ein ganz neues Fest werden, deshalb verlegte man es in den Herbst und in die Bibliothek. Die 120 Karten waren schnell vergriffen und Kaiser freute sich über den Andrang.
Draußen wurde in den Regenpausen über einem Lagerfeuer Stockbrot gegrillt, im ersten Stock konnte man sich mit Glitzertattoos verschönern lassen. Wer wollte, ließ ein Schattenportrait von sich anfertigen oder besuchte die Vorlesestunde im Bilderbuchkino. Die Kinder konnten Buttons mit ihren Lieblingsromanfiguren pressen. Es gab Hot Dogs und Himbeerbrause für alle.„Es ist toll, so ein großes Fest zu organisieren, wo alle Kinder und Jugendlichen zusammenkommen“, freute sich Kaiser, die als Leiterin der Kinderkultur in Kelsterbach schon viele Ideen umsetzen konnte.
Im vergangenen Jahr organisierte Kaiser gemeinsam mit der Jugendförderung insgesamt 96 Veranstaltungen. Für dieses Jahr hofft sie auf einen neuen Rekord: „Hoffentlich knacken wir die Hundert.“ Besonders gut etabliert haben sich die offene Kunstwerkstatt und das kunterbunte Kinderkino, die beide regelmäßig stattfinden. Das alles sei auch nur deshalb möglich, da man durch das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) eine Kulturstelle geschaffen habe, die sich Stadt- und Schulbibliothek und die Jugendförderung teilen. So konnte auch ein zusätzlicher Öffnungstag im JuZ angeboten werden.
Demnächst wird, laut Kaiser, ein neuer Flyer herauskommen, der als Kinderveranstaltungskalender alle Termine für Kinder und Jugendliche beinhalten soll. Auch eine eigene Internetseite sei in Arbeit. „Es ist schön, dass wir durch die Aktionen mehr Kinder begeistern und ansprechen können“, freute sich Kaiser und lobte zudem die Zusammenarbeit mit der Jugendförderung. Das Herbstfest sei eine gute Gelegenheit, diese effektive Zusammenarbeit sichtbar zu machen. (nta)
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 31. Oktober 2012, Text: Norsin Tancik

02.11.2012, Kelsterbach Aktuell

Herbstfest der Kinderkultur
Die Kelsterbacher Jugendförderung und Stadt- und Schulbibliothek feierten
Letzten Freitag fand in der Stadt- und Schulbibliothek das Herbstfest der Kinderkultur statt. Veranstalter waren die Jugendförderung und die Bibliothek, und bereits vor der Eingangstür wurde gefeiert: ein großes Lagerfeuer brannte, und gemeinsam mit den Mitarbeitern der Jugendförderung konnten die großen und kleinen Gäste Stockbrot über den Flammen backen.
An diesem Angebot beteiligte sich die Feuerwehr mit der großen Wanne für das offene Feuer. Das Spielmobil war auch vor Ort, und zusammen mit der Kinderschar, die zum Herbstprogramm das JuZ besuchte, war die Jugendförderung gekommen, um mit und in der Stadt- und Schulbibliothek das Herbstfest der Kinderkultur zu feiern.
Außerdem wurden Rübengeister geschnitzt, die wunderbar zur Dekoration passten - verrückte Vogelscheuchen, die die jungen Teilnehmer der Kelsterbacher Ferienspiele gebastelt hatten, und die zusammen mit der Fledermaus-, Spinnen- und Katzendeko gruselige Halloween-Stimmung verbreiteten.
Im Lesecafé wurden am gut besuchten Würstchen-Stand Hot Dogs angeboten, und für Durstige gab es eine Mixstation mit Wasser und Himbeerbrause. Oben in der Kinder- und Jugendbibliothek hatten Kinder und Eltern viele Möglichkeiten, sich kreativ zu betätigen: es wurden an einer Button-Designstation aus Kinderbuchprospekten, buntem Papier und lustigen Ideen Buttons entworfen und gestanzt. Im hinteren Teil wurden mit Hilfe von Licht, Schatten, Schere und Papier wunderbare Scherenschnittportraits gefertigt, und am Stand mit den Glitzertattoos drängten sich die Kinder, um sich Motive und Farben auszusuchen. Im Lernstudio, auch bekannt als Kino 1, fanden drei herbstliche Vorlesungen für die Kleinen statt, die mit jeweils etwa 50 Kindern - großen und kleinen - sehr gut besucht waren.
Der Keller der Bibliothek wurde anlässlich des Herbstfestes in eine Gruselkammer verwandelt: nur schemenhaft zeichneten sich dort dunkle Umrisse ab, hier und da zeigten kleine Lichtquellen Sehenswürdigkeiten wie das Grab Graf Draculas oder eine haarige Riesenspinne, deren Netze immer wieder den Weg der Besucher kreuzten. In der hintersten Ecke stand reglos eine düstere Gestalt, durch ein Guckloch sah man eine weitere - und dann ein Schreckensschrei von hinten - Große und kleine Kinder nahmen das lange Anstehen in Kauf und waren vom Ergebnis begeistert.
Etwa 200 Besucher verzeichnete das Kelsterbacher Herbstfest der Kinderkultur. Seit 2011 ist nun im Zusammenhang mit dem Projekt "Kelsterbach Familienstadt" die Kinderkultur in der Obhut der Stadt- und Schulbibliothek. Bis heute wurden seitdem viele neue Projekte wie die offene Kunstwerkstatt, das monatliche Kinderkino und eine Erweiterung des Veranstaltungsangebots verwirklicht, das alle Kelsterbacher Familien anspricht. (mli)
Artikel aus Kelsterbach-Aktuell vom 02. November 2012, Text: M. Lindner

30. Oktober 2012

Lesung "Die Zeitdetektive" mit Fabian Lenk in der Stadt- und Schulbibliothek

Bei seiner Lesetour durch Hessen machte der Kinderbuchautor Fabian Lenk mit seinen spannenden Abenteuern der Serie "Schatzjäger" in der Stadt- und Schulbibliothek Station.
Pressestimme:

15.11.2012, Frankfurter Neue Presse

Spannende Reise in eine alte Kultur
Fabian Lenk begeisterte die Kleinen mit seinem Buch „Schatzjäger“
Der Kinderbuchautor Fabian Lenk las in der Stadtbibliothek Kelsterbach aus seiner "Schatzjäger"-Reihe. Er entführte seine jungen Zuhörer in die Kultur der Maya und ihre Bräuchen und erklärte, um welchen Schatz es sich handelt.
Ein Taucher gleitet auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan in die Tiefe eines unterirdischen Seensystems. Er ist auf der Suche nach den immer noch verborgenen Schätzen der früheren Maya-Kultur. Diese waren abhängig von dem schier unerschöpflichen Süßwasserreservoir, denn auf Yucatan gibt es keinen einzigen Fluss.
Damit der Wassergott ihnen auch weiterhin positiv gesonnen war, opferten sie Menschen, begruben aber auch ihre großen Führer in der Tiefe des Wassers. Wie damals üblich, wurden die Führer mit großen Grabbeigaben ausgestattet, mit Gold – und was bei den Mayas noch viel wertvoller war – mit Jade.
Bilder von den Orten
Jetzt sind moderne Grabräuber auf der Suche nach diesen Schätzen, doch dabei werden sie immer wieder von unglaublichen Geistern überrascht. Davon erzählt die spannende Reihe der "Schatzjäger" von Fabian Lenk.
Auf seiner Tour durch Hessen besuchte der erfolgreiche Kinderbuchautor auch die Kinder- und Jugendbibliothek Kelsterbach, um den Kindern selbst aus seinem Buch vorzulesen. Seine überaus spannenden Geschichten sind für Kinder ab sechs Jahre geschrieben und beziehen sich stets auf einen historisch realen Ort. Einmal ist es die von der Vulkanasche des Vesuv begrabene Stadt Pompeji, einmal das Tal der Könige in Ägypten, diesmal die Maya-Ruinen auf der Halbinsel Yucatan. Seine Lesungen werden mit Bildern von den Orten, in dem die Geschichten handeln, begleitet.
Noch sitzt Meike Kaiser mit acht Kindern vor dem Lesezimmer in der Kinder- und Jugendbibliothek und schaut auf die Uhr. "Es ist bereits nach 16.30 Uhr. Wir haben 20 Freikarten ausgegeben, aber es sind nur diese paar Kinder hier", wundert sie sich über die Pünktlichkeit der Eltern. Es trudeln weitere zwei Kinder ein, dann geht sie mit allen in den Raum.
Historischer Hintergrund
Dort wartet bereits Fabian Lenk, der vor einer Leinwand steht und mehrere seiner Bücher dabei hat. "Ich bin der Fabian, ich bin Reporter bei einer großen Zeitung in Norddeutschland (Weser-Kurier), aber mir macht noch etwas anderes sehr viel Spaß – ich schreibe spannende Krimis für Euch", so der Autor. Dann führt er die Kinder, es sind mittlerweile 16 geworden, geschickt an das Thema heran.
"Wo oder was ist Yucatan – und wie kommt man da hin?", so seine Frage. Dies erklärt Fabian Lenk geschickt mit Bildern und Erläuterungen über das Riesen-Kreuzfahrtschiff "MSC Fantasia". Auch auf diesem Schiff hat er während der Fahrt nach Yucatan den Kindern an Bord aus seinen Büchern vorgelesen.
Dann erklärt Lenk den Kindern den historischen Hintergrund seiner Geschichte – und schon geht es los.
Das Bild auf der Leinwand zeigt einen Taucher in der Tiefe des Wassers, der einen Totenschädel in der Hand hält. Was dann passiert, zieht die Kinder in ihren Bann, es ist mucksmäuschenstill. Dass Fabian Lenk das Geheimnis seiner Schilderung nicht ganz auflöst, ist geschickt gemacht. So will er die Kinder zum Weiterlesen anregen.
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 15. November 2012, Text: Leo Postl

28. November 2012

Kindertheater "Die Weihnachtsbäckerei" in der Stadt- und Schulbibliothek

Der Plätzchennotruf 2412 hilft bei angebrannten Plätzchen, vergessenen Rezepten, verschwund´nen Schokostreuseln, zerflossenem Zuckerguss und gestressten Eltern. Kein Wunder, dass der Plätzchennotrufbäcker Alfons Zuckerwatte, vor Weihnachten alle Hände voll zu tun hatte und ständig das Telefon klingelte, ein Notruf nach dem anderen einging.
Mit der "Weihnachtsbäckerei" und dem Theater Tom Teuer gastierte ein leckeres, ein märchenhaftes Stück über die besinnlichen und hektischen Momente in der Vorweihnachtszeit im Rahmen der Kinderkultur 2012 im Lesecafé der Stadt- und Schulbibliothek.
Pressestimmen:

14.12.2012, Frankfurter Neue Presse

Kinder retten den Weihnachtsbäcker
Tom Teuer begeisterte als "Weihnachtsbäcker" in der Stadtbibliothek.
Was wäre bloß aus der wichtigen Bestellung von Herzplätzchen geworden – die der Weihnachtsbäcker ausgerechnet nicht liefern konnte – wenn er nicht so viele Kinder als fleißige Helfer gehabt hätte?
Den Kindern in der Stadt- und Schulbibliothek war es nämlich zu verdanken, dass Alfons Zuckerwatte, so hieß der in Not gerate Weihnachtsplätzchenbäckermeister, alias Tom Teuer, doch noch seinem Ruf gerecht wurde und die Herzplätzchen liefern konnte.
Vergessene Rezepte
Das Ein-Mann-Kinder-Theater hatte seine Weihnachtsbäckerei schon in der Stadt- und Schulbibliothek aufgebaut, als die Kinder mit ihren Eltern kamen. "Oh, das sieht aber schön aus", sagte die kleine Jasmina und setzte sich gleich ganz vorne hin. Bald war der ganze Platz vor der Bäckerei mit gespannt harrenden Kindern besetzt. "Der Plätzchennotruf 2412 hilft bei angebrannten Plätzchen, vergessenen Rezepten, verschwundenen Schokostreuseln, zerflossenem Zuckerguss und gestressten Eltern", so der Werbeslogan.
Plappernder Nussknacker
Kein Wunder also, dass der Plätzchennotrufbäcker Alfons Zuckerwatte vor Weihnachten alle Hände voll zu tun hatte. Ständig klingelte das Telefon, ein Notruf nach dem anderen brachte den Bäcker immer mehr in Bedrängnis.
"Bald kommt auch noch der Nikolaus, um sein XXXL-Vollkornplätzchenkraftpaket abzuholen – und das Räuchermännchen sowie der Nussknacker plappern ständig dazwischen. Da kann ich ja nicht in Ruhe arbeiten, da komme ich ganz durcheinander", sagte der Weihnachtsplätzchenbäcker und raufte sich die Haare.
Und dann noch der Notruf, dass er dringend Herzplätzchen liefern soll – aber er hat keine mehr. "Kinder, helft Ihr mir?", wandte er sich an die Kinderschar – und wie sie ihm halfen. "Wo ist bloß das Mehl, wo der Zucker – und überhaupt, wo ist der Backofen für die Herzplätzchen?" Mit Zurufen und Hinweisen der Kinder klappte es dann doch, sowohl den Herd zu finden als auch die richtige Rezeptur für die Herzplätzchen zu mischen. Und dann wollte er auch noch seine Weihnachtskrippe aufstellen, doch immer wieder klingelte das Telefon. "Und wie finden denn die Heiligen Drei Könige den Weg – vielleicht mit dem Navi?", fragte Alfons Zuckerwatte. "Nein, da war doch eine Sternschnuppe", wusste ein aufgeweckter Junge. Also wurde auch der Stern von Bethlehem gesucht. "Die Plätzchen verbrennen doch", warnte plötzlich die aufmerksame Kinderschar. Und dann verbrannte sich der Weihnachtsbäcker die Hände, das war natürlich besonders lustig – freilich nur für die Kinder. Am Ende waren die Herzplätzchen doch noch gelungen – und beim Nachhauseweg durfte sich jedes Kind eines mitnehmen. lp
Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 14. Dezember 2012, Text: Leo Postl

20.12.2012, Freitags-Anzeiger

Hilfe für Alfons Zuckerwatte
Weihnachtsbäckerei: Viele Anrufe beim Plätzchennotruf
Hektik pur herrschte in der Backstube von Tom Teuer, dem Weihnachtsbäcker, denn er konnte eine ganz wichtige Bestellung nicht ausliefern. Und dann machten ihn die vielen Kinder im Publikum, die ihm zwar helfen wollten, noch nervöser. Doch gerade den kleinen Zuschauern in der Stadt- und Schulbibliothek verdankte es Alfons Zuckerwatte, doch noch die Herzplätzchen rechtzeitig fertig zu kriegen.
Das Ein-Mann-Kinder-Theater hatte seine "Weihnachtsbäckerei" schon aufgebaut, als die Kinder mit ihren Eltern kamen. "Oh, das sieht aber schön aus", meinte die kleine Jasmina und setzte sich nach ganz vorne. "Der Plätzchennotruf 2412 hilft bei angebrannten Plätzchen, vergessenen Rezepten, verschwundenen Schokostreuseln, zerflossenem Zuckerguss und gestressten Eltern", so der Werbeslogan des Weihnachtsbäckers.
Kein Wunder also, dass der Plätzchennotrufbäcker Alfons Zuckerwatte, gerade vor Weihnachten alle Hände voll zu tun hatte. Ständig klingelte das Telefon, ein Notruf nach dem anderen brachte den Bäcker in Bedrängnis. "Bald kommt auch noch der Nikolaus und will sein XXXL-Vollkornplätzchenkraftpaket abholen und das Räuchermännchen und der Nussknacker plappern ständig dazwischen.
"Da kann man ja nicht in Ruhe arbeiten, da kommt man ja ganz durcheinander", raufte sich der Bäcker unter der großen Kochmütze die Haare. "Kinder, helft ihr mir?", wandte er sich schließlich an die Kinderschar.
Wo ist bloß das Mehl, wo der Zucker? Und überhaupt, wo ist der Backofen? Mit Zurufen und Hinweisen von den Kindern klappte es dann doch noch.
Dann wollte der Bäcker auch noch seine Weihnachtskrippe aufstellen, doch immer wieder klingelte das Telefon. "Und wie finden denn die Heiligen Drei Könige den Weg zur Krippe - vielleicht mit dem Navi?", fragte Alfons Zuckerwatte. "Nein", da war doch eine Sternschnuppe", wusste ein aufgeweckter Junge.
"Die Plätzchen verbrennen doch", warnte plötzlich die aufmerksame Kinderschar. Am Ende waren die Herzplätzchen doch noch gelungen - und für den Nachhauseweg durfte sich jedes Kind eines mitnehmen.
"Warum nimmst du zwei?" fragte der Weihnachtsbäcker einen Jungen. "Ich bringe eins meinem Bruder, der sitzt dort im Kinderwagen", so die prompte Antwort. Dafür hatte der Weihnachtsbäcker Verständnis und steckte ihm noch ein weiteres zu - für seine Mutti.
Artikel aus dem Freitags-Anzeiger vom 20. Dezember 2012, Text: Leo Postl


Einige Impressionen der Aktionen aus dem Bereich Kinder/Jugend

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